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Brave browser

Brave

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Der (gleichnamige) Hersteller von Brave hat sich ganz dem Kampf für mehr Privatsphäre im Netz und damit gegen klassische Online-Werbung verschrieben. Brave ist der einzige Browser im Test, der in den Standardeinstellungen im EFF-Test alle Tracker blockiert hat und über einen randomisierten Fingerprint verfügt, was das Tracking zusätzlich erschwert.

Werbung filtert der eingebaute Werbeblocker ziemlich rigide heraus, weshalb Brave große Sites subjektiv schneller lädt. Stattdessen bietet der Browser an, selbst Werbung in Form von Push-Meldungen darzustellen. Der Nutzer entscheidet in den Browser-Optionen, wie viele dieser Textanzeigen er lesen möchte.

Wer sich Werbung anzeigen lässt, den belohnt Brave mit „Brave Rewards“ in einer eigenen Kryptowährung namens BAT (Basic Attention Token). Das gesamte Werbesystem läuft im Browser, Nutzerdaten fließen nicht ab. Die verdienten Token kann man automatisiert den Betreibern besuchter Sites zukommen lassen. Besonders erfolgreich scheint das Werbemodell aber nicht zu sein; uns hat Brave während des Tests keine Werbung angezeigt.

Brave stellt als einziger Browser im Test auf Wunsch einen Tor-Zugang bereit. Damit kann man also ohne weitere Software unerkannt für die Betreiber der Seiten, die man besucht, im Netz surfen. Eine weitere Besonderheit: Brave unterstützt – unabhängig von BATs – Crypto-Wallets.

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