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Amazfit GTR 2: Test der Huami-Uhr – schwarz, schlicht, sportlich, smart?!

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Amazfit GTR 2: Test der Huami-Uhr – schwarz, schlicht, sportlich, smart?!

Die Amazfit GTR 2 zeigt dauerhaft die Zeit und leuchtet auf, wenn Sie sie antippen oder den Arm deutlich anheben.

Die Amazfit GTR 2 macht ihren Job als Begleiter beim Sport ganz ordentlich: Sie misst die Herzfrequenz exakt, erfasst die gelaufene Route dank eingebautem GPS und überträgt als MP3-Titel gespeicherte Musik an gekoppelte Kopfhörer. Das abgerundete Design wirkt zeitlos und der Tragekomfort passt. Der Akku hält lange durch, das Display reagiert gut auf Eingaben. Wer eine Smartwatch sucht, liegt bei der GTR 2 jedoch falsch: Sie spiegelt eingehende Nachrichten, doch eine Antwort lässt sich nicht schicken, es lassen sich keine Apps installieren, Bezahlfunktionen fehlen ebenso. Immerhin: Per Update soll Sprachassistentin Amazon Alexa Einzug halten.

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Pro

  • Misst Herzfrequenz korrekt
  • Akku hält über eine Woche durch
  • Mit GPS zur Routenaufzeichnung
  • Mit MP3-Musikplayer
  • Zeigt dauerhaft die Zeit

Kontra

  • Trainingserkennung klappt nicht
  • Keine Apps installierbar
  • Keine Bezahlfunktion
  • Messaging eingeschränkt

Testnote der Redaktion

2,9

befriedigend Klopf, klopf, hier kommt die Huami Amazfit GTR 2. Und wie sie da so in der Tür steht, erinnert sie an zwei alte Bekannte, denn sie hat ein ebenso schlichtes, abgerundetes Design wie die Samsung Galaxy Watch Active sowie die Huawei Watch GT 2 (41 mm), ist aber zusätzlich garniert mit einem Zierring ums Uhrengehäuse, der sogenannten Lünette. COMPUTER BILD hat der Amazfit GTR 2 im Test auf den Zahn gefühlt.

Amazfit GTR 2: Test der Huami-Uhr – schwarz, schlicht, sportlich, smart?!

Schnörkellos: Die GTR 2 wirkt sportlich und verfügt über ein abgerundetes Design, ähnlich wie Samsungs Galaxy Watch Active.

Amazfit GTR 2: Design und Display

Das Gehäuse der Amazfit GTR 2 besteht aus einem Aluminiumrahmen und trägt Kunststoff auf der Rückseite. Beide Materialien ließen sich im Test leicht zerkratzen (Härtegrad 2 von 9). Das Display hingegen liegt unter kratzfestem Glas geschützt und bestand im Test bis Härtegrad 7 von 9. Die Lünette ist am Rand abgerundet und liegt ebenfalls unter dem Glas geschützt, was der Uhr ein flaches, kantenloses Design gibt – praktisch für den Sport. Der Bildschirm gerät mit einem Durchmesser von 3,5 Zentimetern angenehm groß. Er leuchtet dank AMOLED-Technik hell, scharf und kontrastreich. Die Helligkeitssensoren passen die Displayhelligkeit dem Umgebungslicht an. Negativ fällt die teils kleine Schrift auf, die das Ablesen erschwert.

Amazfit GTR 2: Test der Huami-Uhr – schwarz, schlicht, sportlich, smart?!

Die Huawei Watch GT 2 (42 mm) und die Galaxy Watch Active haben ein ähnliches Design.

Bedienung der Amazfit GTR 2

Zwei Knöpfe ergänzen den Touchscreen. Der obere Knopf führt ins Menü und zurück zum Zifferblatt, der untere öffnet das Trainingsmenü. Wem das nicht gefällt, der ändert die Belegung der unteren Taste über die Einstellung auf der Uhr (Benutzereinst., Knopf unten drücken). Eine Taste, die im Menü einen Schritt zurück führt, gibt es nicht, stattdessen wischen Sie hierfür von links nach rechts. Der Touchscreen reagiert flüssig auf Eingaben. Vom Startbildschirm aus öffnen Sie durch wischen von oben nach unten ein Schnellmenü, von links nach rechts gibt es eine Art App-Widget-Übersicht wie auf Smartphones üblich. Von unten nach oben öffnen sich Benachrichtigungen. Die GTR 2 zeigt dauerhaft die Uhrzeit, wenn Sie das Always-on-Display aktivieren, die Auswahl an Zifferblättern ist üppig. Das Display lässt sich durch Drücken eines Knopfes oder – etwas träge – durch Anheben des Arms aktivieren.

  • Display: 35,3 Millimeter (1,39 Zoll)
  • Auflösung: 454×454 Pixel
  • Gehäusedurchmesser: 46 Millimeter

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Gute Basisfunktionen für Sportler

Die Amazfit GTR 2 hat eine Reihe an sportlichen Funktionen an Bord:

  • Herzfrequenzmessung: Die GTR 2 misst die Herzfrequenz mittels optischem Herzsensor. Im Test gelang ihr das beim Training selbst dann gut, wenn die Arme viel in Bewegung waren. Das liegt auch an der guten Passform der Uhr: Trotz großem Gehäuse (46 Millimeter) lässt die Uhr sich fest verschnallen, mit einem Gewicht von 47 Gramm bleibt sie leicht und verrutscht nicht. Wer die Herzfrequenz auch im Alltag messen will, muss das über die App aktivieren (Profil, Meine Geräte, GTR 2, Erkennungsfrequenz). Auf Wunsch gibt die Uhr zudem eine Warnung aus, wenn die Herzfrequenz einen festlegbaren Schwellenwert übersteigt.
  • Schlafanalyse: Nachts getragen ermittelt die Amazfit GTR 2, wie lange und wie fest der Schlaf war. Im Test lag sie dabei richtig und punktete mit interessanten Details wie einem Vergleich mit anderen Personen sowie einer Punktzahl, die die Schlafqualität einordnet. Damit das Display die Nachtruhe nicht stört, braucht es einige Einstellungen: Aktivieren Sie hierfür am besten einen Zeitplan für das Always-on-Display sowie die Handgelenk-anheben-Funktion (in der App unter Profil, Meine Geräte, Amazfit GTR 2, Uhreinstellungen, Display und Helligkeit).

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In der Zepp-App finden sich die Ergebnisse und auch einige Einstellungen der Uhr.

  • Trainingsaufzeichnung: Die GTR 2 zeichnet diverse Trainingsarten auf. Beim Laufen und Radfahren ermittelt sie die zurückgelegte Strecke und Höhenmeter mithilfe ihres GPS-Moduls sowie eines barometrischen Höhensensors. Die Aufzeichnung der Trainings findet sich in der App – wenn auch etwas versteckt (unter dem Menüpunkt Trainingsrekord im Register Startseite, entweder als Widget ganz unten oder unter dem Menüpunkt oben rechts zu finden). Laut Hersteller ist die Uhr in der Lage, Trainings automatisch zu erkennen, also ohne, dass Sie die Aufzeichnung händisch starten. Die Einstellungen hierfür lassen sich auf der Uhr selbst vornehmen (unter Einstellungen, Benutzereinst., Trainingserkennung). Im Test gelang es der Uhr trotz der höchsten Empfindlichkeitseinstellung jedoch nicht, einen langen Spaziergang zu bemerken. Beim Schwimmen erkannte die Uhr den Schwimmstil, zählte Schwimmzüge und errechnete den Leistungswert SWOLF. Beim Fitnesstraining hingegen gibt es keine Besonderheiten: Die Uhr zählt hierbei nicht die Übungswiederholungen. Der Hersteller berechnet den von Xiaomi entwickelten Wert für die Persönliche Aktivitätsintelligenz (PAI). Er ist ein Maß für die Fitness, ähnlich wie Fitnessalter oder VO2max. Die Uhr berechnet den PAI nur beim zügigen Joggen mit erhöhter Herzfrequenz (19 Minuten, mindestens 158 Herzschläge pro Minute).
  • Gesundheitsfunktionen: Die GTR 2 zeigt einige Gesundheitsstatistiken, deren Aussagekraft begrenzt ist. So gibt es eine Anzeige für den Blutdruck. Die Uhr gibt jedoch bloß einen einzigen Wert aus, ohne eine Einheit zu nennen, obgleich der medizinische Blutdruck ja bekanntlich durch zwei Messwerte (Systole und Diastole) angegeben wird. Die Sauerstoffsättigung im Blut berechnet die Uhr ebenfalls – doch ist dabei wie bei anderen Smartwatches nicht medizinisch genau. Daher dürften diese Funktionen eher Verwirrung stiften.

Trainingspläne lassen sich weder auf der Uhr noch in der zugehörigen Zepp-App erstellen. Auch eine Coaching-Funktion gibt es nicht. Die Uhr gibt aber beispielsweise beim Laufen auf Wunsch nach einer festgelegten Strecke (etwa 1 Kilometer) oder bei einem bestimmtem Tempo oder einer bestimmten Herzfrequenz einen Hinweis.

Amazfit GTR 2: Test der Huami-Uhr – schwarz, schlicht, sportlich, smart?!

Dank GPS und Barometer erfasst die Amazfit GTR 2 die Route sowie zurückgelegte Höhenmeter.

Eine Prise Smartwatch-Funktionen

Die Huami Amazfit GTR 2 bietet einige clevere Funktionen, doch hält mit waschechten Smartwatches nicht mit: Sie lässt sich nicht um Apps erweitern, verzichtet auf Bezahlfunktionen, ein Mobilfunkmodul fehlt ihr ebenso wie ein Sprachassistent. Letzteres könnte sich jedoch ändern: Laut Hersteller erhält die GTR 2 per Update noch – zu einem unbestimmtem Zeitpunkt – Amazon Alexa an Bord. Zum Testzeitpunkt im Januar 2021 war das nicht verfügbar. Nachrichten vom Smartphone empfängt die Uhr, jedoch fehlt eine Antwortfunktion. Anrufe lassen sich per Uhr entgegennehmen und dank Mikrofon und Lautsprecher eignet sie sich für Freisprechtelefonie, solange das Handy in Bluetooth-Nähe ist. Per Uhr lässt sich zudem die Musikwiedergabe auf dem Handy fernsteuern. Vom Handy lassen sich MP3-Musiktitel übertragen und an Bluetooth-Kopfhörer senden. Das klappte auch im Test einwandfrei.

Amazfit GTR 2: Test der Huami-Uhr – schwarz, schlicht, sportlich, smart?!

Der Hersteller hat ein paar Apps auf der Uhr installiert. Erweitern lassen die sich nicht.

Test-Fazit und Alternativen

Die Amazfit GTR 2 macht ihren Job als Begleiterin beim Sport ganz ordentlich: Sie misst die Herzfrequenz exakt, erfasst die gelaufene Route dank eingebautem GPS und überträgt als MP3-Titel gespeicherte Musik an gekoppelte Kopfhörer. Das abgerundete Design wirkt zeitlos und der Tragekomfort passt. Der Akku hält lange durch, das Display reagiert gut auf Eingaben. Wer eine Smartwatch sucht, liegt bei der GTR 2 jedoch falsch: Sie spiegelt eingehende Nachrichten, doch eine Antwort lässt sich nicht schicken, es lassen sich keine Apps installieren, Bezahlfunktionen fehlen ebenso. Immerhin: Per Update soll Sprachassistentin Amazon Alexa Einzug halten. Zum Preis der GTR 2 gibt es jedoch auch Uhren mit besseren smarten Funktionen und ausgereifter Trainingserkennung wie die Fitbit Versa 3 oder die Samsung Galaxy Watch Active 2.

Amazfit GTR 2: Test der Huami-Uhr – schwarz, schlicht, sportlich, smart?!

Das mitgelieferte Armband zieht Staub an.

Preis und Verfügbarkeit

Die Amazfit GTR 2 ist seit November 2020 in Deutschland erhältlich. Sie kommt in den Varianten Sport (mit schwarzem Gehäuse) und Classic (mit silbernem Gehäuse) und kostet ab 167 Euro (Stand: 25. Januar 2021).

Quelle: www.computerbild.de

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