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Bluescreens beim Drucken: Microsoft liefert Workaround

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Bluescreens beim Drucken: Microsoft liefert Workaround

Microsoft arbeitet an einer Fehlerbehebung. Bereits jetzt ist ein Workaround verfügbar.

Nachdem zwei beim März-Patchday verteilte Sicherheits-Updates für schwere Windows-Abstürze sorgten, hat Microsoft für diese Woche (15. bis 21. März 2021) einen weiteren Patch angekündigt. Bis er fertig ist, nutzen Betroffene auf Wunsch einen Workaround. COMPUTER BILD hat die Infos.

Windows 10: Bluescreen beim Drucken

Eigentlich sollten die beiden Updates KB5000802 und KB5000808 Sicherheitslücken in Windows 10 schließen. Für viele PC-Besitzer brachten sie aber nur Ärger. Wie COMPUTER BILD berichtete, lösten die Patches bei Nutzung bestimmter Drucker die Fehlermeldung „APC_INDEX_MISMATCH“ in Verbindung mit einem sogenannten Bluescreen aus – betroffene Computer müssen neu gestartet werden. Wie Microsoft jetzt in einem weiteren Support-Artikel konkretisiert, tritt der Fehler nur in Verbindung mit sogenannten Typ-3-Druckern auf und soll im Verlauf dieser Woche mit einem weiteren Patch behoben werden. Betroffen sind wohl vor allem Geräte der Hersteller Ricoh, Xerox und Kyocera sowie die Windows-10-Versionen 20H2, 2004, 1909, 1809 und 1803.

Workaround: So funktioniert es

Bis zur Fertigstellung des Updates können sich betroffene PC-Nutzer mit einem Workaround behelfen, den Microsoft per Video veröffentlicht hat. Hier die Schritte für die Kombination aus 32-Bit-Apps unter Windows 64 Bit:

  1. Öffnen Sie die Windows-Einstellungen mit dem Tastenkürzel Windowstaste + I.
  2. Tippen Sie Drucker & Scanner ins Suchfeld und drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Suchen Sie den Namen des Problem-Druckers.
  4. Tippen Sie cmd in die Windows Suche und klicken Sie neben „Eingabeaufforderung“ auf Als Administrator ausführen und Ja.
  5. Tippen Sie den Befehl rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xg /n „Name des Druckers“ (mit Anführungen) ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  6. Erscheint im Fenster „Benutzeroberfläche des Druckers“ bei „Attributes“ ein Hinweis beginnend mit „<Local“, schließen Sie es und geben den Befehl rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xs /n „Name des Druckers“ attributes +direct ein, gefolgt von der Eingabetaste.
  7. Nach erneuter Eingabe des ersten Befehls rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xg /n „Name des Druckers“ sollten die Attributseinstellungen des Druckers mit „<Direct“ starten.

Wichtig: Der Workaround funktioniert nur bei 32-Bit-Apps in einem 64-Bit-Windows. Bei der Kombination 32/32 und 64/64 müssen Sie das Programm Windows ADK laden und installieren. Anschließend können Sie damit einzelne Apps und Programme so anpassen, dass sie mit Ihrem Drucker problemlos laufen. Dazu folgen Sie den Anweisungen im Erklärvideo.

Problem-Updates deinstallieren

Eine zweite, jedoch nicht empfehlenswerte Lösung besteht darin, die betroffenen Updates zu deinstallieren. Allerdings hat Microsoft die Patches nicht zurückgezogen, sodass die bei Reddit gezeigte Lösung nicht funktioniert – die Updates werden immer wieder neu installiert. Um das zu verhindern, folgen Sie dem Ratgeber „So lassen sich in Windows 10 unerwünschte Updates deaktivieren“.

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Allerdings ist dies nicht empfehlenswert, da KB5000802 und KB5000808 Sicherheitsprobleme in Windows 10 adressieren. PC-Nutzer, die den Computer beispielsweise im Job oder in der Ausbildung dringend zum Drucken benötigen und nicht auf das Fehler-Update von Microsoft warten können, nutzen daher besser den offiziellen Workaround.

Quelle: www.computerbild.de

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