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Nebula Cosmos: Der Video-Beamer der Anker-Tochter im Test

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Nebula Cosmos: Der Video-Beamer der Anker-Tochter im Test

Anker Nebula Cosmos im Test: Der kompakte Beamer konnte mit guter Ausstattung punkten, zeigte aber auch klare Schwächen.

Der Nebula Cosmos sieht gut aus, zudem wartet der LED-Beamer mit vielversprechenden Daten auf, etwa Full-HD-Auflösung und gute Helligkeit. Hinzu kommt eine nützliche Ausstattung mit zwei HDMI-Eingängen und Android-Betriebssystem. Warum da allerdings die Netflix-App fehlt, ist rätselhaft. Vor allem aber verfälscht der Beamer Farben sehr stark und gibt sie überzeichnet wieder. Brauchbare Korrekturmöglichkeiten bietet das Menü leider nicht. Schade.

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Pro

  • Gute Ausstattung
  • Ordentlicher Ton

Kontra

  • Schlechte Farben
  • Keine Netflix App
  • Autofokus verstellt sich mit der Zeit

Testnote der Redaktion

3,1

befriedigend Hinstellen, verkabeln und schon kann es losgehen: Der Nebula Cosmos ist tatsächlich ein denkbar unkomplizierter Beamer. Da steckt alles drin, was für den Film- und Sport-Spaß erforderlich ist, sodass umständliche Verkabelung entfällt. Mit 29×20 Zentimetern passt er auf ein DIN-A4-Blatt, mit 9 Zentimetern Höhe lässt er sich auch problemlos im Schrank verstauen. Sein ovales Gehäuse wirkt hervorragend verarbeitet, ein wohltuender Kontrast zu den üblichen Beamern im öden Heizlüfter-Look.

Heimkino-Beamer – die besten Video-Projektoren

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2,0 gut Sony VPL-VW260ES 4.39000

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2,4 gut BenQ GS2 59900

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2,5 befriedigend Viewsonic M2 65170

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2,5 befriedigend Acer V7850 1.89900

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2,5 befriedigend Optoma UHD65 2.61191

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2,7 befriedigend Viewsonic X10-4K 1.31900

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2,8 befriedigend Acer P5530 72420

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3,0 befriedigend Viewsonic PX747-4K 94900

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3,1 befriedigend Nebula Cosmos 1080p 69999

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3,3 befriedigend Epson EF-100 69205

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Anker Nebula Cosmos im Test: Einfache Handhabung

Der kompakte Nebula Cosmos macht sich etwa auf dem Couchtisch gut, die Platzierung will aber wohlüberlegt sein. Denn über ein Zoom-Objektiv verfügt der Beamer nicht, die Bildgröße ist alleine über den Abstand zur Wand variierbar. Und der darf nicht zu klein sein – ein 2 Meter breites Bild (225 cm oder knapp 90 Zoll Diagonale) ergibt sich aus 2,23 Metern Projektionsabstand. Dabei landet das Bild keine 10 Zentimeter oberhalb der Projektionsfläche an der Wand, der Cosmos ist daher auf dem Boden nicht gut aufgehoben. Steht der Beamer nach oben geneigt, zieht er automatisch per Trapezkorrektur das Bild gerade. Das kostet allerdings Bildschärfe.

Nebula Cosmos: Der Video-Beamer der Anker-Tochter im Test

Einer der beiden HDMI-Eingänge vom Nebula Cosmos ist auch Tonausgang (HDMI CEC), ganz links der Anschluss für ein Netzteil wie vom Notebook.

Der Beamer läuft auf Android ohne Netflix

Hinter der umlaufenden Lochblende verbergen sich zwei Lautsprecher, darunter liegen die Anschlüsse: Mit zwei HDMI-Eingängen und zwei USB-Anschlüssen zur Medienwiedergabe sind die wichtigsten Buchsen vorhanden, einen analogen AV-Eingang etwa für eine alte Spielkonsole gibt es indes nicht. Dafür beherrscht der Nebula auch WLAN. Dank Android-TV-Betriebssystem gibt es Apps von Streaming-Diensten wie Amazon Prime Video, nur die App für Netflix fehlte zum Testzeitpunkt und war für den Beamer auch nicht im Play Store verfügbar. Die Steuerung über die mitgelieferte Fernbedienung erwies sich als erfreulich unkompliziert.

Nebula Cosmos: Der Video-Beamer der Anker-Tochter im Test

Dank Android TV 9 bietet der Nebula Cosmos eine große App-Auswahl, die Netflix-App war jedoch nicht verfügbar.

LEDs für helle Bilder und lange Lebensdauer

Als Projektions-Lichtquelle nutzt der Nebula Cosmos LEDs, im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen halten die mit typisch 20.000 Betriebsstunden nahezu ewig. Der Beamer brachte es damit auf eine Maximalhelligkeit von 690 Candela pro Quadratmeter – für diese Preis- und Größenklasse ein hervorragender Wert. Der Raum sollte dennoch möglichst komplett verdunkelt sein. Denn schwärzer als die unbeleuchtete Wand kann das Bild nicht werden, jedes Fitzelchen Restlicht schmälert daher den Kontrast. Typisch für diese Geräteklasse ist die Full-HD-Auflösung mit 1920×1080 Bildpunkten. Die bei Fernsehern inzwischen übliche UHD-Auflösung (3840×2160) gibt es bei Beamern erst zu vierstelligen Preisen.

Nebula Cosmos: Der Video-Beamer der Anker-Tochter im Test

Die schlanke Fernbedienung des Anker Nebula Cosmos liegt gut in der Hand und enthält ein Mikrofon für den Google Assistant.

Falsche Farben und lauter Lüfter

Als echtes Manko erwies sich im Test die unnatürliche Farbdarstellung. Aus Kirschrot machte der Nebula Cosmos im Test Himbeeren, helles Blau driftete Richtung Türkis, Gesichter ließen stets Bluthochdruck befürchten. Einstellmöglichkeiten im Menü? Außer der Farbtemperatur lässt sich da nichts korrigieren. Gelegentliche Korrektur erforderte dagegen der Autofokus: Mit der Zeit ließ die Schärfe nach, erst ein Druck auf die Autofokus-Taste der Fernbedienung sorgte dann wieder für Klarheit. Zudem nervte der Nebula mit lautem, auf- und abschwellendem Lüftergeräusch. Immerhin: Die Lautsprecher konnten den Lüfter übertönen und klangen manierlich, auch wenn ihre Ausrichtung zur Leinwand hin eher unglücklich wirkt. Auch vom versprochenen 360-Grad-Sound dank Dolby Digital Plus war im Test nichts zu hören – Dolby Digital Plus kam da als strunznormaler Stereo-Klang an. Für sattere Klänge lässt sich der Beamer mit Bluetooth-Boxen koppeln.

Test-Fazit Anker Nebula Cosmos

Der Nebula Cosmos sieht gut aus, wartet mit vielversprechenden Daten und nützlicher Ausstattung auf. Ihm fehlt es aber an Feinschliff: Farben zeigte er im Test deutlich verfälscht und die Geräuschkulisse nervte. Dafür ist er mit rund 700 Euro dann doch arg teuer.

Quelle: www.computerbild.de

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