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Samsung Galaxy S21: Erster Eindruck, Kamera, Technik, Preis

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Samsungs Galaxy-S-Serie ist die wichtigste Smartphone-Reihe des südkoreanischen Herstellers – neue Modelle stellt der Konzern normalerweise im Februar oder März vor. In diesem Jahr ist Samsung deutlich früher dran, mit drei Modellen als direkte Nachfolger von Galaxy S20, Galaxy S20 Plus und Galaxy S20 Ultra. Noch ist der Test aus dem Labor nicht abgeschlossen – dafür gibt’s die ersten Eindrücke aus der Redaktion.Gegenüber dem Galaxy S20 und Galaxy S20 Plus bleibt die Display-Diagonale somit unverändert, während das Galaxy S21 Ultra um 0,1 Zoll kleiner als das Galaxy S20 Ultra (6,9 Zoll) ausfällt. Eine Entscheidung aber wird nicht alle Interessenten freuen: Das Galaxy S21 hat wie das leicht abgespeckte Galaxy S20 FE eine Rückseite aus Kunststoff, zudem wie auch das S21 Plus ein flaches Display ohne Edge-Design. Eine edle Rückseite aus Glas und eine stark gewölbte Display-Seite (Edge-Design) bleibt dem Spitzenmodell S21 Ultra vorbehalten, den Glasrücken findet man auch im S21 Plus. Für ein Spitzenmodel scheint die Plastikrückseite erst einmal gewöhnungsbedürftig. Doch nach dem Auspacken zeigt sich: Der matte Kunststoff-Rücken machte alles andere als eine schlechte Figur. Gerade weil auch die Glasrückseite von S21 Plus und Ultra eine matte Oberfläche besitzen, fällt der Unterschied optisch kaum ins Gewicht. Im Vergleich zum S20 aber wirkt das Display noch flacher, abgesehen von den frischen Farbvarianten violett und rosa mit farblich abgesetzten Kamerablock und Stahlrahmen wirkt es sehr klassich. Beim Galaxy S21 Ultra dagegen ist der noch größere Kamera-Block im selben Grundton gehalten ist.

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Das Galaxy S21 kommt mit einer Triple-Kamera (Weitwinkel, Ultraweitwinkel, Tele)

120-Hertz-Display mit weniger Schärfe

Interessant ist ein Blick auf das Display. Einerseits sind die neuen Modelle deutlich sommertauglicher, erreichen laut Hersteller im Maximum bis zu 1.300 Nits, das S21 Ultra sogar 1.500 Nits – das wäre ein neuer Helligkeitsrekord! Dafür speckt Samsung bei der Bildschirmschärfe ordentlich ab: in den beiden „günstigeren“ Modellen S21 und S21 Plus statt QHD+ (3200×1440 Pixel) nur noch Full HD+ (2400×1080 Pixel). Ob Samsung deswegen die FullHD-Auflösung bei seinen neuen Einsteigergeräten wie dem Galaxy A32 5G gestrichen hat? Fairerweise muss man sagen: Die Schärfe ist mit 421 ppi (S21) und 394 ppi (S21 Plus) immer noch völlig ausreichend und schon bei den Vorgängern war die Software zum Stromsparen ab Werk auf Full HD+ eingestellt. Im ersten Test des Redakteurs war trotz Gleitsichtbrille auf die Schnelle keine wirkliche Unschärfe zu erkennen. Wer es aber richtig knackig scharf haben will, muss zum Galaxy S20 Ultra greifen (3200×1440 Pixel, WQHD+).

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Die Galaxy S21-Serie kommt mit einer automatischen adaptiven Regelung der Bildschirmfrequenz: Die maximale Frequenz von 120 Hertz wird erst bei bewegten Bildschirminhalten oder schnellem Scrollen erreicht. Bei ruhendem Bild regeln S21 und S21 Plus bis auf 60 Hz herunter, das S21 Ultra sogar bis auf 10 Hz.

Wie beim S20 kommen alle Modelle mit der Option einer erhöhten Bildwiederholrate von 120 Hertz für ruckelfreies Scrollen. Doch während man sich bei Galaxy S21 und S21 Plus wohl wie gehabt zwischen 60 Hertz und 120 Hertz entscheiden muss, setzt Samsung angeblich beim Galaxy S21 Ultra eine bessere Technik ein: Das OLED mit LTPO-Technik stellt demnach die Bildwiederholrate adaptiv je nach Bedarf zwischen 10 und 120 Hertz ein. Ein genialer Trick, um den Stromhunger der 120-Hertz-Technik zu bändigen? Das könnte klappen: Erstmals setzte Samsung im Galaxy Note 20 Ultra ein Display mit variabler Anpassung der Bildwiederholrate ein, dort war aber 30 Hz der untere Wert. Die variable Hertz-Zahl sollte den sonst üblichen Einbruch der Akkulaufzeit mit 120 Hertz verringern. Wie gut die Akkulaufzeit ist, hängt in diesem Fall noch stärker als sonst von der Nutzung ab: Wer häufig eBooks liest und wenig scrollt, Videos schaut oder spielt, könnte vielleicht sogar auf eine längere Laufzeit kommen. Interessant: Das Test-Gerät war entgegen den Ansagen von Samsung bereits auf die adaptive Frequenz-Regelung eingestellt. Wer zum Stromsparen ausschließlich 60 Hertz haben will, muss das offenbar doch manuell einstellen.

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Galaxy S21 und S21 Plus im Vergleich.

Die besten Samsung-Handys

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Galaxy-S21-Kamera beindruckt nur im Ultra

Die Kamera-Ausstattung (Hauptkamera, Ultraweitwinkel-Kamera, Tele) ähnelt der der S20-Serie. Bei Galaxy S21 und Galaxy S21 Plus kommt die Tele-Kamera ohne optische Vergrößerung, ermöglicht entsprechende Aufnahmen nur dank eines Zooms innerhalb der hohen Sensor-Auflösung von 64 Megapixeln. Im Praxis-Zeit zeigte sich: Bei Tageslicht-Aufnahmen mit normaler und Ultraweitwinkel-Linse sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen S21-Modellen nicht dramatisch. Schon bei dreifachem Zoom aber kann der optische Zoom des S21 Ultra seine Vorteile ausspielen, für dreißigfache Vergrößerung ist die Kamera des Galaxy S21 schlicht untauglich. Den beim Galaxy S21 Ultra verbaut Samsung zwei Tele-Linsen: eine mit dreifacher Vergrößerung, die im normalen Alltag oft hilfreich ist, und eine zweite Variante mit zehnfach optischem Zoom für extreme Tele-Aufnahmen. Ähnlich hat es Huawei bereits mit Erfolg beim Huawei P40 Pro Plus gemacht. Wie beim S20 Ultra gibt es auch im S21 Ultra wieder einen 108-Megapixel-Hauptsensor, diesmal in einer verbesserten Variante.

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Galaxy S21 und S21 Ultra im Zoom-Vergleich: Bei 30facher Vergrößerung macht das S21 nur noch unscharfe Bilder, das S21 Ultra zeigt noch viele Details.

Galaxy S21 bekommt endlich Top-Prozessor

In den vergangenen Jahren lieferte Samsung die S-Modelle in Europa fast immer mit dem hauseigenen Exynos-Prozessor aus. Wie der Vergleich von Galaxy S20 FE (Exynos 990) und Galaxy S20 FE 5G (Snapdragon 865) zeigte, waren die Chips zuletzt nicht nur langsamer, sondern verbrauchten auch mehr Strom. Beim S21 ist laut Samsung Schluss damit: Denn Samsung verbaut in den europäischen Modellen der Galaxy-S21-Serie erstmals seinen neuen Prozessor Exynos 2100, der ähnlich gut oder sogar besser als der Qualcomm Snapdragon 888 aus der US-Variante sein soll. Im Geekbench-Test bestätigte sich: Die S21-Serie ist mit rund 1.080 gegenüber 950 (Single-Core) und 3.500 gegenüber 2870 (Multi-Core) Geekbench-Punkten klar schneller als die S20-Serie mit Exynos 990, erreicht so fast das Niveau des Snapdragon 865. Eins schafft aber auch das Galaxy S21 nicht : Die Tempokrone bleibt weiter bei Apple. Das iPhone 12 und iPhone 12 Pro etwa kommen auf knapp 1.600 (Single-Core) und knapp 4.000 (Multi-Core) Geekbench-5-Punkte. Auch die US-Serie mit Snapdragon 888 könnte noch einen Hauch schneller sein.

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Der Geekbench-5-Vergleich zwischen Galaxy S21 (links), S21 Ultra und S20 Ultra zeigt: Der Exynos-2100-Chip der S21-Serie macht mehr Tempo als der Exynos 990 in der Vorgänger-Generation.

Hoffnung auf starke Akku-Laufzeit des S21

Mit einer „typischen“ (also leicht idealisierten) Akku-Kapazität von 4.000 mAh ist das Galaxy S21 gleich stark ausgestattet wie das Galaxy S20. Auch das S21 Ultra hat einen genauso starken Akku wie der Vorgänger (5.000 mAh), nur der Akku des Vorgängers steigt von 4.500 auf 4.800 mAh. Die kleineren S20-Varianten konnten im Akku-Test nicht rundum überzeugen. Dennoch gibt es beim S21 Hoffnung auf eine deutlich bessere Akkulaufzeit. Denn laut Leaker UniverseIce verbrauchten die S21-Prototypen in einem internen Testlauf mit dem Exynos-2100-Prozessor weniger als die Hälfte des Stroms, den der Exynos 990 aus dem S20 benötigte. Die Akku-Tests des COMPUTER BILD-Labors laufen derzeit noch.

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Das Galaxy S21 (Bild) und S21 Plus verzichten auf das extrem gewölbte Edge-Design, das spätere eigenhändige Aufbringen von Schutzfolien (eine dürfte ab Werk drauf sein) wird somit einfacher.

5G: Schneller Mobilfunk als Standard

Beim S20 gab es 5G nur gegen Aufpreis. Doch 2021 ist beim Galaxy S21 möglicherweise 5G erstmals standardmäßig in allen Varianten eingebaut. Das spart Strom und Platz. Außerdem ist das 5G-Modul technisch verbessert. So unterstützt es alle 5G-Frequenzen, die in Deutschland etwa beim 5G-Ausbau auf dem Land wichtig sind. Bislang haben viele Smartphones Probleme, wenn LTE- und 5G-Frequenz sehr nah beieinanderliegen, etwa bei 1.800 MHz für LTE und 2.100 MHz für 5G (Telekom) oder 800 MHz für LTE und 700 MHz für 5G (Vodafone). Denn derzeit muss jedes 5G-Smartphone erstmals die Verbindung zu einer LTE-„Ankerfrequenz“ herstellen, bevor das Mobilfunknetz die Geräte ins 5G-Netz weiterleitet. Die S21-Serie unterstützt den Parallelbetrieb von 1.800 und 2.100 MHz für 5G und LTE-Ankerfrequenz. Die im Vodafone-Netz auch verwendete Kombi aus 800 MHz und 700 MHz ist weiterhin nicht möglich.

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Die Rückseite mag aus Kunststoff sein, der Rahmen ist weiterhin Metall – und bei der violetten Version farblich in gold abgesetzt.

Überraschung: S-Pen für die S-Klasse!

Eine echte Neuheit in der S-Klasse ist die Unterstützung des bislang nur den Note-Modellen vorbehaltenen S-Pen in der S-Serie. Doch zwei Unterschiede gibt es: Erstens ist der S-Pen nicht in das Gehäuse integriert, sondern muss extra zugekauft werden – idealerweise im Bundle mit einer Handyhülle mit eingebautem Stifteinschub. Und zweitens gibt es die Technik nur im Galaxy S21 Ultra.

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Technische Daten der Galaxy-S21-Serie (Herstellerangaben).

Lohnt sich der Umstieg auf das Galaxy S21?

Derzeit sind das Galaxy S20, Galaxy S20 Plus und das neue Galaxy S20 FE je nach Ausstattung (mit und ohne 5G, Speicher) teils schon für etwas unter oder über 600 Euro zu bekommen. Wem es beim Smartphone-Kauf auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ankommt, der steht daher vor der Frage: Lohnt es sich überhaupt, auf das Galaxy S21 umzusteigen. Im Direktvergleich fällt auf: Die technischen Leckerbissen wie das neue adaptive Display und das zweifache Tele spart sich Samsung für das S21 Ultra auf. Das normale S21 aber bringt gegenüber der S20-Serie vom Vorjahr vor allem einen schnelleren Prozessor und ein moderneres 5G-Modem mit, dafür ist das S21 beim Gehäusematerial und der Displayauflösung sogar weniger hochwertig. Insofern ergibt der Kauf von Galaxy S20 oder dem Galaxy S20 FE durchaus Sinn.

Samsung Galaxy S21: Erster Eindruck, Kamera, Technik, Preis

Das 6,2-Zoll-Display kommt nur noch mit FullHD-Auflösung. Unscharf wirkt es aber nicht.

Das Galaxy S21 kommt ohne Netzteil

Kein Netzteil, kein Headset: Beim Erscheinen des iPhone 12 hatte sich Samsung via Twitter noch über Apples Entscheidung zum gestrichenen Zubehör lustig gemacht. Doch die entsprechenden Tweets vom 13. Oktober 2020 sind auf Samsungs Twitter-Profil nicht mehr zu finden. Der Grund: Alle S21-Varianten werden ohne Netzteil und ohne Headset ausgeliefert. Und: Selbst beim Topmodell S21 Ultra begnügt sich Samsung beim Schnellladen mit 25 Watt, während die Konkurrenz teils schon bis zu 65 Watt liefert. Samsungs Begründung: Die hohen Ladeströme könnten den Akku schädigen, würden im Ladevorgang nur für kurze Zeit erreicht. Es ist nicht das erste Mal, das Samsung Apple folgt: Auf die bei früheren Samsung-Smartphones übliche Headset-Buchse, die Apple bereits im iPhone 7 strich, verzichtet Samsung seit dem Galaxy Note 10 und Galaxy S20. Achtung: Auch einen Speicherkartenschacht gibt es bei der S21-Serie nicht mehr.

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Die Farbvarianten des Galaxy S21. Beim S21 Plus fällt die pinke Variante weg, das S21 Ultra kommt zumindest im normalen Handelsverkauf nur in Schwarzgrau und Silber.

Galaxy S21: Release, Farben, Speicher, Verkaufsstart

Die Vorbestellung des Galaxy S21 ist bereits seit der Vorstellung am 14. Januar 2021 möglich, der eigentliche S21-Release am 29. Januar. Bei den Farben trumpft vor allem das Basismodell auf: Das Galaxy S21 kommt in Violett, Pink, Grau und Weiß, das Galaxy S21 Plus in Silber, Schwarz und Violett und das S21 Ultra in Schwarz und Silber. Das Basismodell des Galaxy S21 und das S21 Plus erscheinen wahlweise mit 128 oder 256 Gigabyte (GB). Vom S21 Ultra gibt es zusätzlich zu 128 und 256 GB auch eine Variante mit 512 GB. In Deutschland gibt es alle Varianten als 5G-Version.

Galaxy S21: Preise günstiger

Das Galaxy S21 wird um bis zu 100 Euro günstiger als der Vorgänger! Zu bedenken ist dabei, dass auch das Basismodell für Deutschland dabei bereits in allen Speichervarianten mit 5G ausgeliefert wird (Achtung bei Importware). Allerdings müssen Netzteil und Headset vom Vorgängerhandy weitergenutzt oder zusätzlich gekauft werden.

  • Samsung Galaxy S21 5G: 849 Euro mit 128 GB (S20 LTE: 899 Euro, S20 5G: 999 Euro), 899 Euro mit 256 GB
  • Samsung Galaxy S21 Plus 5G: 1.049 Euro mit 128 GB (20 Plus 5G: 1.099 Euro), 1.099 Euro mit 256 GB
  • Samsung Galaxy S21 Ultra 5G: 1.249 Euro mit 128 GB (S20 Ultra: 1.349 Euro), 1.299 Euro mit 256 GB, 1.429 Euro mit 512 GB

Samsung Galaxy S21: Erster Eindruck, Kamera, Technik, Preis

Die idealo-Preisprognose zeigt den wahrscheinlichen Preisverlauf der drei S21-Varianten für die ersten elf Monate nach Verkaufsstart: Nach sechs Monaten sinkt der Preis um rund 30 Prozent. Nach zehn Monaten liegen Preisreduktionen bei 35 (Ultra), 37 (Plus) und 38 (Standard) Prozent.

idealo-Prognose: Preisverfall beim Galaxy S21

Auf Grundlage der Preise der Vorgängermodelle hat idealo eine Prognose für den Preisverfall beim Galaxy S21 erstellt. Analysiert wurde jeweils die Entwicklung der Preise für die kleinste Speichergröße in den ersten elf Monaten nach Erscheinen. Schon nach drei Monaten ist demnach beim Basismodell mit einem Preisverfall um 25 Prozent zu rechnen. Basierend auf einem Startpreis von 849 Euro könnte der Preis des Galaxy S21 nach der idealo-Prognose schon nach drei Monaten bei 633 Euro liegen – 216 Euro niedriger als zum Start! Nach dem tiefen Fall in den ersten drei Monaten stabilisiert sich der Preis. Nach zehn Monaten ist sogar mit einem Tiefstpreis von 523 Euro zu rechnen. Wer also bis Anfang 2022 wartet, kann bis zu 326 Euro beim Kauf des neuen Galaxy S21 sparen.

Samsungs Galaxy-S21-Serie – Einschätzung

Die neue Galaxy-S21-Serie ist breiter angelegt als zuvor: Während Samsung das Basis-Modell bei Material und (wie das S21 Plus) auch bei Displayauflösung im Vergleich zur Generation von 2019 technisch sogar schlechter stellt, wird das Top-Modell S21 Ultra mit allem aufgerüstet, was die derzeitige Technik hergibt. Die neue Vierfach-Kamera ist hier anders als bei manchem Einstiegsmodell keine Effekthascherei, sondern gerade beim Doppelzoom sinnvoll gewählt. Zudem profitieren alle Modelle vom neuen Prozessor, besserem 5G – und im Vergleich zum Vorjahr günstigeren Preisen. Benötigt man ein neues USB-C-Netzteil, muss man rund 30 Euro extra einplanen. Wer Wert auf gute Technik legt, wird zum S21 Ultra greifen. Für Normalanwender wiederum dürfte weder die Plastikrückseite des normalen S21 noch die reduzierte Displayauflösung bei S21 und S21 Plus ein spürbarer Nachteil sein.

Quelle: www.computerbild.de

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