Modern technology gives us many things.

Sportkopfhörer im Test: Bluetooth-Modelle fürs Training 2021

0 0

Treibende Bässe und ein schneller Beat: Mit der richtigen Musik fällt das Training gleich viel leichter. Bluetooth-Kopfhörer sind in diesem Fall die beste Wahl, denn ohne Kabel hat man im Fitnessstudio deutlich mehr Bewegungsfreiheit. Am weitesten verbreitet sind In-Ear-Modelle, und da preschen vor allem die True-Wireless-Kopfhörer vor. Aber egal, welchen Stil der Nutzer favorisiert: Kopfhörer für Sportler sollen besonders robust sein, sicher sitzen und auch mit Schweiß oder Regen keine Probleme haben. Ausgefuchste Modelle messen sogar den Puls oder geben Trainingstipps. COMPUTER BILD hat Sportkopfhörer getestet.

Bluetooth-Sportkopfhörer: Wasser- und schweißfest

Sportkopfhörer im Test: Bluetooth-Modelle fürs Training 2021

Den Beats PowerBeats Pro macht ein schweißtreibendes Training nichts aus. Abtauchen sollten die Stöpsel allerdings nicht.

Wer beim Training auf Nummer sicher gehen will, sucht sich einen Sportkopfhörer, dem Wasser und Schweiß nichts ausmachen. Ein guter Anhaltspunkt dafür sind die sogenannten IP-Einstufungen. So bedeutet etwa IPX4 einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser. „Aber es regnet doch“ ist damit keine Ausrede mehr, um das Joggen ausfallen zu lassen. Je höher die Ziffer am Ende der IP-Klasse, desto besser der Schutz gegen Feuchtigkeit. IPX4 bieten zum Beispiel Modelle wie der Beats Powerbeats Pro, der Bose SoundSport Free oder der Sony WF-SP700N – ein In-Ear mit elektronischem Filter gegen Umgebungsgeräusche (Noise-Cancelling).

Einen noch höheren Schutz bieten der Optoma NuForce BE Sport4 und der Plantronics BackBeat Fit 305 (beide IPX5, Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel) sowie der JBL Reflect Mini NC (IPX7, Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen). Bei Angaben zur Wasserdichtigkeit ist allerdings immer auch das Kleingedruckte wichtig: Tiefer als ein Meter dürfen die Kopfhörer in der Regel nicht tauchen, auch sollte der Badespaß nicht länger als eine halbe Stunde dauern, sonst sickert womöglich das Wasser doch durch die Dichtungen. Auch Salzwasser mögen Kopfhörer nicht und viel wichtiger: Auch kein Spülmittel oder Duschgel. Denn damit würde das Wasser dann doch durch die Ritzen dringen.

Wer preisbewusst Musik hören möchte, findet mit dem Taotronics TT-BH16 einen In-Ear mit IPX5 für unter 30 Euro – dann allerdings mit deutlichen Abstrichen beim Klang. Wem ein offiziell zertifizierter Feuchtigkeitsschutz egal ist, findet auch unter herkömmlichen In-Ears gute Modelle für den Sport. Dazu zählen etwa die Apple AirPods, die Samsung Galaxy Buds Pro und die Bose QuietComfort Earbuds. Nur unter die Dusche sollte man diese Modelle erst recht nicht mitnehmen.

Training mit Herz: Sportkopfhörer mit Pulsmessung

Sportkopfhörer im Test: Bluetooth-Modelle fürs Training 2021

Die App von Bose zum SoundSport Pulse (links) zeigt nur den momentanen Puls, die Jabra-App bietet umfangreiche Trainingsfunktionen inklusive Streckenaufzeichnung.

Der eine braucht sie nicht, der andere kann nicht ohne: Bei der Pulsmessung scheiden sich die Geister. Wer seinen Herzschlag beim Sport überwachen möchte, benötigt dafür nicht unbedingt eine Sportuhr oder einen lästigen Brustgurt. Das können einige Kopfhörer auch. So messen beispielsweise der Bose SoundSport Pulse, der Jabra Sport Pulse sowie der Jabra Elite Sport die Herzfrequenz – und das allesamt sehr präzise. Die zugehörigen Smartphone-Apps zeigen den Puls an, die Jabra-App bietet darüber hinaus Fitnesstests sowie Trainingsprogramme inklusive Tracking der Lauf- oder Bike-Strecke und Live-Coaching per Ansage über den Kopfhörer.

Sportkopfhörer mit dem besten Klang

Sportkopfhörer im Test: Bluetooth-Modelle fürs Training 2021

Bester Sound beim Work-Out: Die Bose SoundSport lieferten im Test Top-Klang.

Klar, ein Sportkopfhörer muss einiges aushalten – trotzdem soll er ordentlich klingen. Im Test zählten der Bose SoundSport Free sowie der Beats Powerbeats Pro mit kräftigem und ausgewogenem Klang zu den besten Sportkopfhörern, gefolgt von dem sehr angenehm klingenden Bose SoundSport Pulse sowie den Jabra-Modellen. Im Hörtest überzeugte allerdings auch der Sony WF-SP700N. Die Bässe des kleinen True-Wireless-Kopfhörers sind etwas vorlaut, jedoch ziemlich motivierend. Ähnliches gilt für den neuen Sennheiser CX Sport, der ebenfalls durch einen betonten Tieftonbereich auf sich aufmerksam machte.

Kopfhörer fürs Training: Auch mit Bügel

Sportkopfhörer im Test: Bluetooth-Modelle fürs Training 2021

Das gestrickte Ohrpolster der Adidas RPT-01 ist abnehmbar und kann nach dem Training einfach in die Waschmaschine – praktisch.

Die meisten Sportkopfhörer sind In-Ear-Kopfhörer, aber auch Bluetooth-Kopfhörer mit Kopfbügel sieht man im Fitnessstudio. Während sich über die Sporttauglichkeit eines Beats Studio3 Wireless sicher diskutieren lässt, ist etwa ein Plantronics BackBeat Fit 505 mit einer speziellen Nanobeschichtung oder ein Urbanears Hellas mit waschbaren Polstern extra für diesen Einsatz gedacht. Waschbar ist auch der neue Adidas RPT-01 – im typischen Sportler-Strickmuster und recht basslastig. Darüber hinaus gibt es empfehlenswerte Modelle, die nicht wasserfest sind oder keine Pulsmessung aufweisen, sich jedoch trotzdem gut für den Sport eignen, zum Beispiel der feine Sony WI-SP600N.

Sportkopfhörer: Preis-Leistungs-Tipps

Sportkopfhörer im Test: Bluetooth-Modelle fürs Training 2021

Die günstigen Beats Flex sitzen angenehm im Ohr und haben einen guten Klang.

Sporttaugliche Kopfhörer mit gutem Sound unter 50 Euro, geht das? Ja, das beweisen die Beats Flex. Die leichten Stöpsel lieferten eine ordentliche Akkulaufzeit von 13 Stunden und gefielen mit einem schönen Basskick. Allerdings haben die Flex keine IP-Zertifizierung, Joggen im Regen kommt mit ihnen eher nicht infrage. Robuster sind hingegen die Teufel Airy Sports. Sie überstehen dank wasserdichtem Gehäuse (IPX7) sogar kurzes Untertauchen. Für 120 Euro bekommt der Sportler zudem druckvollen Klang und einen hohen Tragekomfort. Dank der leichten Bügel sitzen die Airy Sports angenehm und fest. Komplett ohne Kabel geht es auch: Die Samsung Galaxy Buds+ liegen mittlerweile unter 100 Euro und gefallen nicht nur mit ihrem tollen Klang. Die Akkulaufzeit von fast zwölf Stunden ist rekordverdächtig. Gönnt man ihnen eine zehnminütige Pause im Lade-Etui, spielen sie weitere Zwei Stunden und 43 Minuten.

Quelle: www.computerbild.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.