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Yeedi 2 Hybrid im Test: Smart saugen und wischen für schmales Geld

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Yeedi 2 Hybrid im Test: Smart saugen und wischen für schmales Geld

Viel smarte Technik, aber preislich auf dem Teppich geblieben. Das verspricht der Yeedi 2 Hybrid. Ob der Kauf lohnt, zeigt COMPUTER BILD in diesem Test.

Mit dem Hybrid bietet Yeedi ein ordentlich putzendes Kombigerät zum fairen Preis, der nach dem Saugen auch gleich feucht durchwischen kann. Mit Kamera, Sensoren und App-Steuerung besitzt es smarte Technik und Funktionen, für die die Konkurrenz gern mehr verlangt. Die bietet aber auch mehr! Dem Yeedi-Gerät fehlen etwa Lasernavigation, Gegenstands- und Teppicherkennung.

Pro

  • Günstiger Preis
  • App- und Alexa-Steuerung
  • Kann auch Wischen

Kontra

  • Keine Lasernavigation
  • Erkennt keine Gegenstände

Testnote der Redaktion

2,7

befriedigend Alle guten Dinge sind drei: Nach dem K650 und K700 wagt der chinesische Hersteller Yeedi mit dem Yeedi 2 Hybrid einen erneuten Versuch, seine Saug- und Wischroboter auch im Smart Home zu etablieren. Viel Technik für wenig Geld – das klingt verlockend. Ob der Schnäppchen-Putzer was taugt, verrät COMPUTER BILD in diesem Test.

Die besten Staubsauger-Roboter

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1,9 gut ECOVACS DEEBOT OZMO T8 AIVI 62890

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2,0 gut Roborock S6 MaxV 50910

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2,1 gut Dyson 360 Eye 99700

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2,3 gut Dyson 360 Heurist 99900

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2,5 befriedigend iRobot Roomba i7 54301

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2,6 befriedigend Eufy RoboVac L70 49305

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2,8 befriedigend ECOVACS Deebot M82 18999

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2,8 befriedigend Neato Robotics Botvac D7 Connected 37700

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9

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3,1 befriedigend Robovox Distributions A9s schwarz 31340

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10

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3,2 befriedigend Severin RB 7028 chill pro 20999

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Die Funktionen des Yeedi 2 Hybrid

Der smarte Sauger von Yeedi bietet einiges. Das sind die wichtigsten Eigenschaften und Features im Überblick:

  • Intelligente Raumerfassung: Der Yeedi 2 Hybrid hat Visual-SLAM-Navigation ab Bord. Dabei vermisst eine im Gerät eingebaute Kamera systematisch die Umgebung. Unterstützung liefern diverse Sensoren, die den Sauger zuverlässig daran hindern, etwa über die Treppe ins Erdgeschoss zu purzeln.
  • Start und Bedienung funktionieren bequem per App auf Handy oder Tablet sowie durch Drücken der Tasten am Gerät. Yeedi liefert keine Fernbedienung mit.
  • Laufzeit: Die beträgt bis zu drei Stunden, allerdings nur bei niedriger Leistungsstufe mit wenig Saugkraft. Wer mit voller Power saugen will, musste sich im Praxis-Test mit knapp einer Stunde begnügen. Fürs Aufladen des leeren Akkus sind etwa vier Stunden Putzpause angesagt.
  • Automatikfunktionen: Das Gerät kehrt bei leerem Akku automatisch zur Ladestation zurück und setzt die Reinigung nach dem Aufladen fort, sofern das in der App aktiviert ist. Dort lassen sich Reinigungspläne anlegen, beispielsweise fürs Putzen in Ihrer Abwesenheit.
  • Lautstärke: Der Lärmpegel beim Saugen auf Teppich beträgt etwa 63 Dezibel, so laut wie ein Fernseher in Zimmerlautstärke.
  • Fassungsvermögen: Der Schmutz landet in einem beutellosen Staubbehälter mit 430 Millilitern Volumen. In den Tank passt knapp ein Viertel Liter Wischwasser. Ein HEPA-Filter (Schwebstofffilter) für Allergiker ist nicht eingebaut.
  • Abmessungen und Gewicht: Der Sauger ist mit 7,7 Zentimeter schön flach und misst 34 Zentimeter im Durchmesser. Er wiegt 3,65 Kilogramm. Das Gerät passt mit seiner Höhe unter viele Betten, Sofas und Kommoden.
  • Lieferumfang: Saug- und Wischroboter, Ladestation, Netzteil, Seitenbürsten (beidseitig), eine Bürstenrolle aus Gummi, Filter, ein waschbares Wischtuch und fünf Einweg-Wischtücher, Reinigungswerkzeug. Keine Ersatzbürsten, keine gedruckte Bedienungsanleitung.

Yeedi 2 Hybrid im Test: Smart saugen und wischen für schmales Geld

Statt einem „Turm“ für Lasertechnik kümmert sich eine schlanke Kamera ums Navigieren. Dem verdankt der Yeedi seine flache Bauweise und passt so unter viele Sofas und Kommoden.

So gründlich saugt das Kombigerät

Der Saug- und Wischroboter hat neben einer Hauptbürste und zwei Seitenbürsten einen kraftvollen Motor, der auch starken Dreck gründlich wegputzen soll. Nach einigen Proberunden zum Kennenlernen der Räumlichkeiten streuten die Tester 100 Gramm Schmutz aus, bestehend aus 70 Gramm Katzenstreu, 20 Gramm Müsli und 10 Gramm Holzspäne. Der Hybrid musste nun wiederholt zeigen, wie viel von diesem Schmutz er von Laminat und Teppichboden aufsammeln konnte. Die Saugleistung wirkte im Test ordentlich: Mit beachtlichen 82,1 Gramm las das Gerät mehr als drei Viertel des Drecks auf. Das gelang auf dem glatten Bodenbelag besser als auf dem Teppich. Den durchkämmte die Bürste nur flüchtig, kitzelte aber trotzdem einiges an Schmutz aus den Fasern heraus. Auf Flächen blieb weniger liegen als etwa um Tischbeine herum, bei denen der smarte Helfer mancherlei zurückließ. Etwas gewissenhafter kümmerte er sich um Kanten und Ecken der Räume. Von 20 ausgelegten Maiskörnern sammelte er immerhin neun ein – eine noch annehmbare Leistung!

So smart putzt der Yeedi-Roboter

In dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit: Der Yeedi 2 Hybrid hat eine Kamera an Bord. Die ist nach oben gerichtet und vermisst Wände, Türen und hohe Gegenstände, um sich in den Räumlichkeiten zurechtzufinden. Nach drei bis vier Fahrten durch die Wohnung sind die virtuellen Karten nicht so haargenau wie bei eingebauter Lasernavigation, können sich aber trotzdem sehen lassen. Was passiert, sehen Nutzer in der dazugehörigen Yeedi-App – und greifen auf Wunsch ein. So lassen Sie etwa bestimmte Bereiche gezielt reinigen („Spotreinigung“). Die App bot alle nötigen Funktionen. Auch ein Putzplan war im Kalender schnell eingerichtet, damit der Sauger zu festgelegten Reinigungszeiten automatisch loslegt. Das funktioniert ebenso via Sprachsteuerung per Amazon Alexa und Google Assistant.

Yeedi 2 Hybrid im Test: Smart saugen und wischen für schmales Geld

Keine Kletterkünste: Niedrige Hindernisse überwindet der Yeedi 2 Hybrid spielend. Bei allzu hohen Tischbeinen muss er aber passen.

Wischen kann er, ausweichen nicht so sehr

Wer will, kann mit dem Hybrid auch feucht durchwischen. Die Wischfunktion hat aber ihre Schwächen: Auf den unten angebrachten Waschlappen übt der Sauger wenig Druck aus. So schrubbt er Parkett und Fliesen nicht, sondern streichelt den Boden allenfalls sanft. Festgetrocknete Flecken entfernt das nicht. Und: Während teure Wisch-Sauger Teppiche automatisch erkennen und die beim Wischen aussparen, fährt der Yeedi feucht-fröhlich und unbekümmert über die Auslegeware! Immerhin: Um den hochwertigen Flokatiteppich zu schützen, lassen sich in der Yeedi-App Sperrzonen einrichten. Sein Eifer machte sich auch bei der Begegnung mit der Wohnungseinrichtung bemerkbar: Mitunter fuhr der Roboter derart schwungvoll an Kanten und Gegenstände heran, dass ein harter Zusammenprall drohte. Auch für herumliegende Socken oder Handykabel bremste er kaum – hierzu fehlen ihm nach vorne gerichtete Kameras und Hinderniserkennung.

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Parkt der Yeedi auf seiner Aufladestation, ist die Klappe schnell geöffnet und die Staubbox schnell zum Entleeren zur Hand.

Yeedi 2 Hybrid: Test-Fazit und Preis

Mit dem Hybrid bietet Yeedi ein ordentlich putzendes Kombigerät zum fairen Preis, der nach dem Saugen auch gleich feucht durchwischen kann. Mit Kamera, Sensoren und App-Steuerung besitzt es smarte Technik und Funktionen, für die die Konkurrenz gern mehr verlangt. Die bietet aber auch mehr! Dem Yeedi-Gerät fehlen etwa Lasernavigation, Gegenstands- und Teppicherkennung.
Dafür kostet der Yeedi 2 Hybrid regulär gerade mal 300 Euro. Bei Amazon ist er regelmäßig zu einem reduzierten Preis zu haben. Dazu einfach das kleine Rabatt-Häkchen unterhalb des angezeigten Preises setzen – schon sinkt der Preis an der Kasse um 50 Euro. Weitere 20 Euro sparen können COMPUTER BILD-Leser, wenn Sie bei der Bestellung den Code YEEDI2HB einlösen.

Quelle: www.computerbild.de

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