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Hagebau, Obi, Toom und Bauhaus machen (fast) wieder auf: Das gilt jetzt in vielen Bundesländern

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Hagebau, Obi, Toom und Bauhaus machen (fast) wieder auf: Das gilt jetzt in vielen Bundesländern

Um im Baumarkt Pflanzen, Blumentöpfe oder Dünger kaufen zu können, brauchen Verbraucher größtenteils eine Wunschliste. Sie müssen die Ware vorab online oder telefonisch reservieren und können sie dann im Anschluss in der Filiale abholen. Schrittweise brechen die Bundesländer diese umständliche Regelung nun auf. Erste Gartencenter haben bereits in einigen Bundesländern geöffnet, weitere sollen folgen. Wir sagen, worauf Verbraucher sich einstellen müssen. Im Video zeigen wir nochmal, wie "Click und Collect" genau funktioniert. Seit über 60 Tagen steht der deutsche Einzelhandel still. Lediglich Supermärkte, Discounter und Drogerie-Filialen sind geöffnet. Doch es gibt Hoffnung: Für Gartencenter, Floristen und Blumenhändler bahnen sich nun erste Öffnungen an. Erste Bundesländer haben konkrete Regeln festgelegt. Wir fassen die wichtigsten Änderungen zusammen.

Gartencenter öffnen wieder: Wo kann ich bald Pflanzen und Blumen kaufen?

Ab sofort können Verbraucher in Bremen, Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen in Gartencentern, Blumengeschäften und bei Floristen unbeschwert shoppen. Schleswig-Holstein folgt am 1. März. Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern peilen ebenfalls Ladenöffnung im Gartenbereich an. Weitere Bundesländer könnten folgen. Hintergrund ist, dass die Länder dem Kauftourismus vorbeugen sollen. Somit orientieren sich die meisten Landesregierungen an den Plänen ihrer Nachbarn.

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Was darf ich bei Toom, Hagebau oder Bauhaus direkt kaufen?

Auf Anfrage bestätigen die Baumarktriesen Hornbach, Bauhaus, Toom und Obi, dass sie Gartencenter in ihren Filialen „dort, wo es möglich ist“ und „unter Einhaltung der Hygieneregeln“ öffnen werden. Allerdings dürfen Verbraucher nur im Gartenbereich stöbern und dort einkaufen. Für die restliche Filialfläche gilt weiterhin ein direktes Verkaufsverbot. Hier muss die Ware vorab reserviert – und später abgeholt werden. Somit dürfen Verbraucher zwar etwa Dünger, Blumenerde, Pflanzen, Eimer, Gießkannen, Wasserschläuche oder Gartenmöbel direkt in der Filiale kaufen, für das restliche Warenangebot wie beispielsweise Badmöbel, Gardinenstangen, Fliesen oder Wandfarben gilt: Zuerst online oder telefonisch reservieren und dann zum vorgegeben Termin abholen. Filialen werden aus genau diesem Grund entsprechend umgebaut, erklärt Hornbach. Kunden sollten deshalb Verständnis aufbringen, wenn sie auf die ein oder andere Barriere stoßen und auch nicht alles bekommen, was sie sich aus dem Baumarkt wünschen.

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Mit diesem Trick klappt es mit dem Einkauf im Baumarkt

Wer neben der Blumenerde oder den Balkonpflanzen noch beispielsweise Wandfarbe oder Schrauben braucht, der sollte unbedingt die beiden letzteren Produkte vorab reservieren und einen Abholtermin vereinbaren. Kurz vor dem Abholtermin einfach im Gartencenter noch die Blumenerde kaufen und schon hat man wichtige Zeit gespart.

Gartencenter öffnen: Was muss ich beachten?

Ähnlich wie bei Aldi, Lidl, Rewe oder Edeka gilt die verschärfte Maskenpflicht (FFP2 in Bayern oder OP- oder FFP2- und vergleichsbare Atemschutzmasken in der restlichen Republik) auf dem gesamten Gelände der Gartencenter – also auch auf dem Parkplatz. Zudem wird die Kundenanzahl in vielen Bundesländern gedeckelt, so soll sich nur eine bestimmte Anzahl an Kunden dort aufhalten.

Öffnen Baumärkte und Kaufhäuser bald?

In den nächsten Tagen treffen sich Bundesregierung und Länderchefs per Videoschalte, um über weitere Maßnahmen zu beraten. Der deutsche Handelsverband rechnet ab März mit einer schrittweisen Öffnung. Neben Schuh- und Modegeschäften könnten ab Anfang März auch erste Möbel- oder Kaufhäuser wieder öffnen. Allerdings müssen die Bundesländer dafür nach bisherigem Stand einen stabilen Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen aufweisen.

Quelle: www.chip.de

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