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Media Markt & Saturn müssen umdenken: Filialen machen dicht, knapp 1.000 Mitarbeiter entlassen

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Media Markt & Saturn müssen umdenken: Filialen machen dicht, knapp 1.000 Mitarbeiter entlassen

MediaMarkt und Saturn sind kaum aus den deutschen Innenstädten wegzudenken. Nun sollen beide Elektro-Riesen aber mehrere Filialen dichtmachen. Fast 1.000 Mitarbeiter sollen ihren Job verlieren. Die Mutterkonzern Ceconomy – zu dem MediaMarkt und Saturn gehören, plant neben den harten Sparmaßnahmen auch weitgehende Veränderungen in den Läden selbst, die auch Kunden betreffen. Durch den Lockdown ändert sich das Kerngeschäft für Media Markt und Saturn. Kunden können nicht in den Filialen einkaufen, sie shoppen lieber online. Dieser Trend könnte längerfristig das Einkaufsverhalten verändern. Um sich für die Zukunft zu wappnen, planen die beiden Elektroriesen nun scheinbar harte Einschnitte, berichtet die „Lebensmittel Zeitung“.In einem internen Schreiben geht die Geschäftsführung auf die aktuelle Entwicklung ein. Der Grundtenor: Die Läden leiden unter dem anhaltenden Lockdown. Aus Kostengründen sollen demnach Filialen geschlossen werden. Bis Ende September sollen es 13 Läden sein, die wegfallen. Die Pläne haben Media Markt und Saturn unterdessen auf Anfrage bestätigt. Knapp 1.000 Mitarbeiter sollen wegen eines „unvermeidlichen Stellenabbaus“ entlassen werden.Insgesamt betreiben Saturn und Media Markt in Deutschland 419 Filialen. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen bereits sechs Filialen geschlossen. Im Juli 2020 umfasste das Filialnetz noch 425 Filialen.

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Mediamarkt und Saturn wollen wohl auch Filialen verkleinern

Auch die Filialflächen sollen insgesamt verkleinert werden, um eine „signifikante Senkung der Mietkosten“ zu erzielen. Nach CHIP-Informationen liegt der Fokus in größeren Einkaufszentren und Passagen, in denen Media Markt und Saturn zu den wichtigsten Mietern zählen.Ziel sei es, so ein Insider, die Mietflächen ohne größere Umbauten freigeben zu können. Zudem könnten Filialflächen an Smartphone-Hersteller und auch Telekommunikationsdienste weiter vermietet werden. Möglich also Telekom-, Vodafone-, O2-, Xiaomi- oder Samsung-Shops bei Media Markt und Saturn einziehen.

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Der Stellenabbau, die Filialschließungen und die kleineren Filialen kommen keinesfalls überraschend. Bereits im August war bekannt geworden, dass Media Markt und Saturn ein straffes Sparprogramm umsetzen wollen.Europaweit sollten 4.000 Stellen wegfallen, Landesgesellschaften sollten wegfallen und vereint werden. Allein dadurch sollten teure Manager-Posten eingespart werden. „Angesichts rückläufiger Kundenfrequenzen infolge der Covid19-Pandemie prüft der Konzern ferner, in begrenztem Umfang defizitäre Stores zu schließen“, hieß es damals.Medienberichten zufolge will sich Ceconomy dabei auf die Kernmarke Media Markt in Europa konzentrieren. Tatsächlich wurden in den vergangenen Jahren immer mehr Saturn-Filialen im Ausland umgetauft. In Deutschland hält die Muttergesellschaft an dem Zwei-Marken-Konzept (noch) fest.

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Was bedeutet das für Kunden?

Wie Mitarbeiter erklären, fokussieren sich Media Markt und Saturn in den Filialen auf die Bestseller. Kunden sollen ein strafferes Elektro-Sortiment vorfinden. Das Angebot soll allerdings durch den Online-Handel ergänzt werden. Statt 30 Varianten an Wasch- und Kaffeemaschinen soll es ein deutlich geringeres Angebot geben. Stattdessen will Media Markt Filialen nutzen, um Kunden Marken und Funktionen näherzubringen. Vor der Corona-Krise arbeitete das Unternehmen etwa an Kursen für Digitalfotografie, Smartphone-Nutzung oder zum Einrichten von Computern. Gegen Gebühr sollten Kunden ihre Teilnahme buchen. Die Märkte sollen weiterhin eine wichtige Rolle in der Strategie spielen. „Wir müssen und werden uns an das veränderte Kundenverhalten anpassen“, sagte Ceconomy-Chef Bernhard Düttmann im vergangenen Sommer.

Quelle: www.chip.de

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