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Apple angeblich Googles größter Cloud-Kunde

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Um die iCloud-Daten der eigenen Kunden zu speichern, weicht Apple auf Drittanbieter aus. Google könnte daran 2021 rund 300 Millionen US-Dollar verdienen.


    Apple angeblich Googles größter Cloud-Kunde


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Apples bislang einziges europäisches Rechenzentrum steht in Dänemark. Ursprünglich waren drei Serverfarmen geplant.

(Bild: Apple)

Mac & i Von

  • Leo Becker

Apple und Google bauen ihre Geschäftsbeziehung offenbar weiter aus: Apple sei inzwischen Googles mit Abstand größter Kunde für Cloud-Speicherplatz und werde im laufenden Jahr voraussichtlich 300 Millionen US-Dollar dafür zahlen, wie The Informationen unter Berufung auf eine informierte Person berichtet. Dabei handele es sich um eine Steigerung um rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf Googles Servern hat Apple dem Bericht zufolge über 8 Exabytes an Daten abgelegt. Der zweitgrößte Google-Cloud-Kunde sei der TikTok-Anbieter ByteDance benötige mit 500 Petabytes um ein Vielfaches weniger. Apple werde bei Google Cloud intern deshalb unter dem Codenamen "Bigfoot" geführt, merkt The Information an.

Apple setzt seit langem auf externe Anbieter, um den Speicherbedarf für iCloud zu decken. Der Konzern scheint nicht zu schaffen, seine eigene Cloud-Infrastruktur und Rechenzentren schnell genug auszubauen, um den wachsenden Speicherplatzbedarf der Kunden komplett abdecken zu können. Apple erlaubt es unter anderem, iPhone-Backups und die komplette Foto- und Videomediathek in iCloud zu sichern.

Einzelne Nutzer können bislang maximal 2 TByte an Speicherplatz buchen, in den USA sind in Kombination mit dem Bundle Apple One auch 4 TByte möglich. In Zukunft nennt Apple den kostenpflichtigen Teil von iCloud in iCloud+ um und will zusätzliche Funktionen integrieren wie einen Private-Relay-Dienst zur Verschlüsselung von DNS-Anfragen und der Verschleierung der IP-Adresse.

Neben Google Cloud nutzt Apple derzeit nach eigener Angabe auch Amazon Web Services und möglicherweise weitere Anbieter – so wurde in der Vergangenheit auch Microsoft Azure genannt. Apple betont dabei, jede Datei werde in Teile zerlegt, "die von iCloud mit AES-128 und einem SHA-256 Schlüssel, der von den Inhalten der einzelnen Teile abgeleitet wird, verschlüsselt werden".


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Schlüssel und Metadaten sollen dabei im iCloud-Account des Nutzers verbleiben, verschlüsselten Dateiteile werden bei den Drittanbietern gelagert, "ohne Informationen, über die der Benutzer identifiziert werden kann", wie Apple betont. Auch seien die Partner nicht in der Lage, die Dateien der Nutzer zu entschlüsseln. Apple selbst besitzt zu einer Reihe von iCloud-Diensten weiterhin den Schlüssel, darunter auch zu iPhone-Backups.

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(lbe)

Quelle: www.heise.de

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