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Datenbank: MongoDB 5.0 mit native Zeitreihenfunktionen und Live-Resharding

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Die Datenbankplattform sowie der zugehörige Cloud-Dienst bieten eine versionierte API für entkoppeltes Application Lifecycle Management.


    Datenbank: MongoDB 5.0 mit native Zeitreihenfunktionen und Live-Resharding


    Datenbank: MongoDB 5.0 mit native Zeitreihenfunktionen und Live-Resharding

(Bild: MongoDB Inc.)

Developer Von

  • Matthias Parbel

Im Zuge der alljährlichen Konferenz MongoDB.live hat MongoDB Inc., der Anbieter der gleichnamigen dokumentorientierten NoSQL-Datenbank, die Version 5.0 samt weiterer Neuerungen rund um den Multi-Cloud-DBaaS-Dienst (Database as a Service) MongoDB Atlas vorgestellt. Entwicklerinnen und Entwickler dürften vor allem von der versionierten API, nativen Zeitreihen und der Funktion Live-Resharding profitieren. Sämtliche Datenbank-Features stehen zudem künftig auch im Rahmen einer Preview von MongoDB Atlas in Serverless-Instanzen zur Verfügung.

Das Application Lifecycle Management (ALM) hängt üblicherweise eng mit dem Verwalten der Datenbank zusammen. Über die neue versionierte API eröffnet MongoDB 5.0 Entwicklerinnen und Entwicklern die Möglichkeit, beides voneinander zu entkoppeln. Künftige Datenbank-Upgrades lassen sich durchführen, ohne Breaking Changes für den Anwendungscode befürchten zu müssen. Dazu definiert versionierte API ein Bündel häufig verwendeter Befehle und Parameter, die auch bei Major Releases der Datenbank unverändert bleiben. Im Idealfall muss daher der Code einer Applikation über Jahre hinweg nicht an neue MongoDB-Versionen angepasst werden.

Mit der neuen versionierten API fängt MongoDB Inc. daher auch gezielt etwaige Auswirkungen des bereits im Herbst 2020 angekündigten neuen Releasezyklus ab, dessen Beginn MongoDB 5.0 markiert. Während die Major Releases im Rahmen der bestehenden Supportvereinbarungen weiterhin jährlich erscheinen und sowohl in MongoDB Atlas als auch MongoDB Enterprise Advanced offiziell unterstützt und für den Ops Manager zertifiziert sind, sollen neue Funktionen über vierteljährliche Rapid Releases künftig schneller verfügbar gemacht werden.

Speziell für Anwendungsfälle wie IoT, Finanzanalyse oder Logistik erhalten Entwicklerinnen und Entwickler mit Version 5.0 der Datenbank mehr Optionen für die Arbeit mit Zeitreihen. MongoDB erlaubt ab sofort, native Zeitreihenanwendungen, die den vollständigen Datenlebenszyklus abdecken – von der Aufnahme, Speicherung, Abfrage, Echtzeitanalyse und Visualisierung bis hin zur Online-Archivierung oder dem automatischen Verfall bei Datenalterung. Vorkonfigurierte, optimierte Kollektionen für die Speicherung von Zeitreihendaten lassen sich mit dem folgenden Befehl erstellen und anschließend für die Anforderungen der jeweiligen Applikation individuell über ein Schema anpassen:

db.createCollection(“collection_name”, { timeseries: { timeField: “timestamp” } } )

Mehr Flexibilität beim Skalieren der Datenbank verspricht die Funktion Live-Resharding. Bei Bedarf können Entwicklerinnen und Entwickler den Shard Key, der die Verteilung der Dokumente einer Kollektion auf die unterschiedlichen Shards im Cluster festlegt, ändern und neu an die Anforderungen der Applikation anpassen. Das notwendige Resharding erfolgt dann laut der Ankündigung von MongoDB Inc. live und ohne Unterbrechung der Datenbank. Die neue Funktion erlaubt es darüber hinaus, etwaige, im Application Lifecycle erforderliche Datenmigrationen oder auch Anpassungen an Regelwerke wie GDPR zu automatisieren.

Mehr Informationen zu den weiteren Neuerungen wie das Update der Client-Side Field Level Encryption (FLE), die nun nicht mehr nur für Amazons Key Management Service (KMS), sondern auch offiziell für Azure Key Vault und Google Cloud KMS zur Verfügung steht, finden sich in der Ankündigung zu MongoDB 5.0.

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Quelle: www.heise.de

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