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Dividenden-ETF: Tipps zum Kauf

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Dividenden-ETF: Tipps zum Kauf

Cash is King: Ob ein Dividenden-ETF sinnvoll für Sie sein kann, hängt von Ihren Anlagezielen ab.

Wer sein Erspartes in den 80ern auf Sparkonten bunkerte oder Bundesanleihen kaufte, konnte schon bei mittleren Anlagesummen von den Zinsen in den Jahresurlaub fahren. Doch diese Zeiten sind längst vorbei: Heute zahlt die Bank nur noch mikroskopisch kleine Zinsen und auch erstklassige Staatsanleihen liefern nur mickrige Erträge. Doch es gibt auch noch andere Wege, regelmäßige Erträge zu generieren. Wer sich vor Aktien nicht scheut, für den sind Dividenden-ETFs interessant. Sie investieren in Aktien mit besonders hoher Dividende und liefern so Ausschüttungen von bis zu 5 Prozent pro Jahr. Doch ETF ist nicht gleich ETF und Dividende nicht gleich Zins. Deshalb gibt es beim Kauf von Dividenden-ETFs einiges zu beachten. Zum Angebot: Aktien günstig handeln (0 bis 4 Euro) mit SMARTBROKER*

Was ist ein ETF?

Mittlerweile investieren viele Menschen ihr Geld in ETFs. Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines bestimmten Index abbildet. Zum Beispiel die des DAX: Der DAX setzt sich aus den 30 größten Unternehmen in Deutschland zusammen und gibt so deren Wertentwicklung wieder. Ein ETF auf den DAX kauft diese 30 Aktien in der entsprechenden Gewichtung und folgt damit dem Index.» MSCI-World-ETF: Welcher ist der beste?

Weitere bekannte Indizes sind der Weltaktien-Index MSCI World und sein Emerging-Markets-Pendant MSCI Emerging Markets. ETFs auf diese Indizes sind sehr beliebt bei Anlegern, weil die Produkte auch mit kleinen Anlagebeträgen eine breite Streuung über Tausende Aktien aus aller Welt bieten. Zudem sind diese ETFs kostengünstig und sollen eine langfristig eine höhere Rendite erreichen als Sparkonten, Anleihen und viele Produkte zur Altersvorsoge. Zum Angebot: Aktien für 1 Euro per Smartphone-App handeln bei TRADE REPUBLIC*

Was ist eine Dividende?

Über Dividenden beteiligen Aktiengesellschaften ihre Aktionäre am erzielten Gewinn innerhalb eines Geschäftsjahres. Das bedeutet konkret: Wer die Aktie eines Dividendenzahlers hält, bekommt von diesem in regelmäßigen Abständen etwas Geld aufs Depot-Verrechnungskonto überwiesen. Die meisten deutschen Unternehmen schütten ihre Dividende nach Beschluss auf der Jahreshauptversammlung einmal pro Jahr auf einen Rutsch aus, in den USA ist eine quartalsweise Zahlung üblich. Die Dividende kann aber auch mal schrumpfen oder gar ganz ausbleiben, wenn ein Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage gerät und sparen muss.» Dividenden-Aktien: Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Die Dividende ist also nicht so verlässlich wie der Zins auf dem Sparbuch. In der Regel zahlen vor allem große, am Markt etablierte Unternehmens-Dickschiffe mit satten Gewinnen Dividende. Bei Anlegern beliebte Aktien in diesem Segment sind etwa Coca-Cola, Nestlé und Johnson & Johnson. Viele junge, dynamisch wachsende Unternehmen hingegen sind entweder noch nicht profitabel oder investieren all ihre Überschüsse in den Ausbau ihres Geschäfts. Zum Angebot: Bitcoin-Trading bei eToro*

Was ist ein Dividenden-ETF?

Die klassischen, beliebten Breitmarkt-ETFs sind sehr gut zum Vermögensaufbau geeignet. Was sie allerdings nicht bieten, sind hohe Ausschüttungen. Ein Extrembeispiel: Der ETF von iShares auf den populären NASDAQ-100-Index schüttet aktuell (Stand: 7. Dezember 2020) nur 0,26 Prozent aus. Damit der mit seinen Dividenden einen spürbaren Teil zum Lebensunterhalt beiträgt, bräuchte es schon eine sehr hohe Anlagesumme. Deshalb gibt es spezielle, weit weniger bekannte Indizes, die sich aus Aktien mit hoher Dividende zusammensetzen – und entsprechende ETFs, die sie nachbilden. Diese ETFs sammeln dann die Dividenden der enthaltenen Aktien ein und überweisen sie quartalsweise an den Anleger. Zwischen 2,5 und 5 Prozent Dividende pro Jahr sind so je nach ETF möglich. Mit Erträgen in dieser Größenordnung lässt sich auch bei einer nicht allzu hohen Anlagesumme im Alltag schon was anfangen.

Welche Vorteile hat ein Dividenden-ETF?

Ganz klar: Die hohen Ausschüttungen sind in Zeiten des Nullzinses extrem attraktiv. Zudem profitieren Anleger von Dividenden-ETFs auch von Kurssteigerungen der enthaltenen Aktien. Und im Vergleich zu Zinsen sind Dividenden zwar nicht so stetig. Eine Betrachtung des wichtigen US-Aktien-Index S&P 500 zeigt aber, dass die Dividenden des Index in der Vergangenheit inflationsbereinigt deutlich gestiegen sind. Der Anleger darf auch bei Dividenden-ETFs auf langfristig wachsende Ausschüttungen hoffen, ohne selbst neues Kapital hinzuzuschießen. Die Historien sind zwar bei vielen Produkten noch eher kurz, trotz Schwankungen zeigt die Dividenden-Tendenz aber auch hier bei vielen ETFs nach oben. Die Dividenden im S&P 500 haben in der Vergangenheit auch weniger geschwankt als die Kurse.» Sichere Aktien: Ruhig schlafen im Börsenbeben

So verlor der S&P-500-Index während der Finanzkrise zwischen 2007 und 2009 in der Spitze fast 57 Prozent an Wert, während die Dividenden nur um knapp 23 Prozent zurückgingen. Sich eher auf die Dividenden zu verlassen statt auf Kursgewinne, kann also die finanzielle Planbarkeit etwa im Ruhestand erleichtern und schwierige Entscheidungen über den Verkauf von ETF-Anteilen ersparen – etwa in turbulenten Marktphasen. Die lassen sich dann mit einem Dividenden-ETF leichter aussitzen. Mit einem Dividenden-ETF investieren Anleger zudem in tendenziell unterbewertete Aktien. Historisch betrachtet erzielte diese Aktienklassen eine Überrendite im Vergleich zu Wachstums-Aktien.

Welche Nachteile hat ein Dividenden-ETF?

Dividenden-ETFs haben in den vergangenen Jahren eine eher ernüchternde Performance im Vergleich zum Breitmarkt hingelegt. In ihren Portfolios sind tendenziell unterbewertete Aktien und die sind zuletzt mäßig gelaufen. Aufgrund dieses Schwerpunkts fehlen auch die Tech-Aktien aus den USA, die im vergangenen Jahrzehnt ein wahres Kursfeuerwerk abgebrannt haben. Die meisten Dividenden-ETFs enthalten auch insgesamt weniger Aktien als ihre Breitmarkt-Pendants und sind damit weniger differenziert. Und ein Blick auf die Kosten zeigt: Dividenden-ETFs sind in der Regel teurer als Produkte auf geläufigere Indizes. Ein Beispiel: Der iShares Emerging Markets Dividend ETF hat Gebühren von 0,65 Prozent pro Jahr, während marktbreite Schwellenländer-ETFs schon für unter 0,2 Prozent jährlich zu haben sind. Zudem schichten Dividenden-ETFs ihre Portfolios stärker um (höhere Turnover-Rate) als Breitmarkt-ETFs, was zu weiteren Mehrkosten führt. Und wichtig für alle, die von den Dividenden leben wollen: Die Schwankungen in den jährlichen Ausschüttungen sind bei vielen Dividenden-ETFs beträchtlich – bei global investierenden ETFs unter anderem aufgrund von Währungswechselwirkungen. Das müssen Anleger in ihrer Finanzplanung berücksichtigen und genügend Puffer lassen.

Ist ein Dividenden-ETF sinnvoll?

Ob ein Dividenden-ETF sinnvoll ist, hängt vor allem von den Zielen des Anlegers ab. Wer regelmäßige Erträge will, um seinen Lebensunterhalt etwa in der Rente oder bei Teilzeitarbeit mitzufinanzieren, für den sind sie interessant. Denn Dividenden-ETFs sorgen für Einkommen, ohne dass ihr Besitzer ETF-Anteile verkaufen muss – beruhigend vor allem bei sinkenden Kursen. Zudem sind Dividenden-ETFs sinnvoll für Anleger, die von Dividenden-Aktien eine bessere Performance als vom Gesamtmarkt erwarten. Diese Hoffnung hat sich in den vergangenen Jahren allerdings nicht erfüllt: Insgesamt war die Performance vieler Dividenden-ETFs mitunter deutlich niedriger als die von Breitmarkt-ETFs. Das liegt unter anderem daran, dass Aktien aus dem Technologiesektor in den USA in den meisten Dividenden-ETFs stark unterrepräsentiert sind. Und genau dieses Aktiensegment lieferte in den vergangenen Jahren hohe Renditen – allerdings eben keine hohen Dividenden. Wenig sinnvoll sind Dividenden-ETFs hingegen für Anleger, die gerade mit dem Vermögensaufbau starten. Da sind günstige Breitmarkt-ETFs aufgrund ihrer größeren Diversifizierung und niedrigeren Kosten die bessere Wahl.

Welche Dividenden-ETFs gibt es?

Auch bei Dividenden-ETFs gibt es mittlerweile eine ordentliche Auswahl, im Folgenden stellt COMPUTER BILD einige beliebte Produkte vor. Die ETFs haben aber teilweise komplexere Regelwerke als Breitmarkt-ETFs für die Aufnahme und den Rauswurf von Aktien. Deshalb ist es hier besonders wichtig, sich vor dem Investieren die wesentlichen Anlegerinformationen zum ETF durchzulesen. Die stellt Ihnen Ihr Depot-Anbieter bereit. Falls Sie noch kein Depot haben, finden Sie das passende im großen Depot-Vergleich.

  • Der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF weist Kosten von 0,29 Prozent aus und enthält knapp 1.500 Aktien aus Industrie- und Schwellenländern mit überdurchschnittlich hoher Dividendenrendite. Schwerpunkt sind US-Unternehmen, die circa 41 Prozent des ETFs ausmachen. Mit einem Fondsvolumen von 1,29 Milliarden US-Dollar wird der ETF von Anlegern gut angenommen.
  • Der SPDR S&P US Dividend Aristocrats ETF von State Street orientiert sich am gleichnamigen Index und besteht aus Aktien von US-Unternehmen, die ihre Dividende in den vergangenen 25 Jahren (oder noch länger) jährlich gesteigert haben. Die enthaltenen Aktien sortiert er nach Dividendenrendite. Die Papiere mit der höchsten bekommen die stärkste Gewichtung. Der ETF hat ein Volumen von 2,5 Milliarden US-Dollar und eine Gesamtkostenquote (TER) von 0,35 Prozent. Die Ausschüttungsrendite gibt State Street mit knapp 2,2 Prozent an – nicht viel mehr als ein Breitmarkt-Index.
  • Der iShares Emerging Markets Dividend ETF hat eine TER (Total Expense Ratio) von 0,65 Prozent und ein Volumen von 344 Millionen US-Dollar. Er investiert in 100 Aktien aus Schwellenländern mit der hoher Dividendenrendite. Die Aktien müssen seit 5 Jahren eine mindestens stabile Dividende bezahlen, sonst kommen sie nicht in den ETF beziehungsweise fliegen raus. Chinesische Aktien sind mit rund 18 Prozent am höchsten gewichtet, danach folgen Russland mit 15 Prozent und Südafrika mit knapp 13 Prozent. Laut Anbieter BlackRock liegt die Ausschüttungsrendite derzeit bei 5,05 Prozent.
  • Der iShares Stoxx Global Select Dividend 100 investiert in 100 Aktien aus Industrieländern mit hoher Dividendenrendite – 40 davon aus Amerika und jeweils 30 aus Europa und der Asien-Pazifik-Region. Für die Aufnahme in den dem ETF zugrundeliegenden Index dürfen die Unternehmen nicht mehr als 60 Prozent (Asien/Pazifik: 80 Prozent) ihres Gewinns als Dividende auszahlen. Das soll vorab Kandidaten aussortieren, die sich ihre Ausschüttungen eventuell bald nicht mehr leisten können. Die TER des ETFs beträgt 0,46 Prozent, das Fondsvolumen 1,3 Milliarden US-Dollar. Die Ausschüttungsrendite gibt Anbieter BlackRock mit 4,08 Prozent an.

Kosten, Optionen & Co.: Der Depot-Vergleich

Wer einen ETF oder Aktien kaufen möchte, der braucht ein Wertpapier-Depot. Einen Vergleich der wichtigsten Anbieter finden Sie in der Tabelle unten, weitere ausführliche Informationen im großen Depot-Vergleich.

Depot-Vergleich: Gebühren, Auslandsbörsen & Co.

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  • Depot-Vergleich: Alle Anbieter im Überblick

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Eine Quelle: www.computerbild.de

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