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Event-Streaming: Confluent 6.2 will Risiken für Downtime reduzieren

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Confluent Platform bietet neue intelligente Benachrichtigungen, Cloud-gestütztes Monitoring und automatische Datenerfassung für schnelleren Support.


    Event-Streaming: Confluent 6.2 will Risiken für Downtime reduzieren


    Event-Streaming: Confluent 6.2 will Risiken für Downtime reduzieren

(Bild: Gorodenkoff / Shutterstock.com)

Developer Von

  • Robert Lippert

Confluent hat die neue Version 6.2 seiner gleichnamigen Kafka-Plattform für das Event-Streaming vorgestellt. Neben dem aktuellen Apache Kafka 2.8.0, Clients für Go, Python und .NET und neuen Features für den Umgang mit Clustern stellt das Unternehmen insbesondere die neuen Monitoring-Fähigkeiten im Health+-Dashboard heraus.

Ein neues Dashboard soll Administratoren dabei unterstützen, das Risiko für eine Downtime ihrer Kafka-Infrastruktur zu reduzieren und eine bessere Abschätzung zur allgemeinen Systemgesundheit treffen zu können. Dazu bietet Confluent Platform 6.2 jetzt "intelligente" Warnmeldungen, die mögliche Vorfälle bereits erkennen sollen, bevor sie auftreten. Die Meldungen speisen sich aus einem Set an Regeln und Algorithmen, die der Anbieter aus dem Betrieb von Clustern auf seiner Confluent Cloud ableitet und nun als Best Practice auch Anwendern von selbstadministrierten Clustern bereitstellt.

Health+ greift dazu verschlüsselt auf Metadaten eines Clusters zu und vergleicht diese mit ähnlichen Daten, für die es bereits Erfahrungswerte aus der Confluent Cloud gibt. Confluent betont, dass hierbei keine Topic- oder Payload-Daten abgegriffen werden, sondern Werte wie die Anzahl der aktiven Controller, die Speicherauslastung, wie stark Request Handler und Netzwerkprozessor im Leerlauf sind und andere.

Zusammen mit neuen, Cloud-basierten Dashboards soll das den Umgang mit Infrastruktur für Event-Streams weiter vereinfachen. Health+ will an dieser Stelle deutlich über das hinausgehen, was andere Monitoring-Tools für Kafka leisten. Insbesondere möchte Confluent Daten in Echtzeit erfassen und visualisieren. Auch hier soll Confluent Platform Vergleichsdaten aus der Confluent Cloud ergänzen, inklusive Empfehlungen, wie ein angenommener Idealzustand erreicht werden kann.

Da Health+ auf Cluster-Metadaten zugreift, kann Confluent darauf aufbauend seine Supportleistungen für Unternehmenskunden straffen. Der Anbieter verspricht, dass diese Daten nicht mehr fehleranfällig von Hand in ein Support-Ticket übertragen werden müssen. Gerade bei selbstadministrierten Confluent-Umgebungen soll das die Identifizierung und die Behebung von Problemen deutlich beschleunigen, wie der Anbieter in seinem Blog ausführt.

Confluent Platform 6.2 steht als kostenfreie Community Edition und als kostenpflichtiges Abonnement mit zusätzlichen, kommerziellen Features zum Download zur Verfügung. Wie bei Confluent-Releases üblich, setzt auch dieses auf die derzeit aktuelle Kafka-Version 2.8, die erstmals ohne Apache ZooKeeper als Service für verteilte Systeme im Hintergrund auskommt und damit mehr Partitionen pro Cluster, einfacheren Betrieb und strengere Security erlaubt.

(map)

Quelle: www.heise.de

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