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Gods Will Fall: Erste Eindrücke zum Game – Hacken, Schlachten, Sterben

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Wenn „Spelunky“ der Tempel der tausend Tode war, dann will „Gods Will Fall“ die zehn Höhlen des absoluten Sterbens bauen. Rein virtuell, versteht sich! Denn Mark Wherrett, Lead Designer des englischen Entwicklers „Clever Beans“, betont in der Videopräsentation des Spiels, dass Tode der Spielfiguren zum Spiel gehören. Großer Anspruch und hoher Schwierigkeitsgrad seien aber kein Selbstzweck. Der Einfluss von Souls-like Spielen und Indie-Hits wie eben „Spelunky“ sei vielmehr in den Genen des Studios und als Entwickler richten sich die „Clever Beans“ eben mehr an Core-Gamer und Indie-Freaks und nicht so sehr an Gelegenheitsspieler. Stellt sich nur die Frage, wie Hardcore-Zocker mit der comichaften, beinahe kindlichen Darstellung der Spielfiguren klarkommen, erinnern die Götter doch an die knuffigen Siedler und ähnlich putzige Figürchen. Obwohl – auch das „Spelunky“-Abenteuer kam ja optisch alles andere als ernst herüber.

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1,8 gut Sony PlayStation 5 (PS5) Disc Edition 89900

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2,0 gut Microsoft Xbox One X 56000

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2,1 gut Microsoft Xbox Series S 28854

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2,1 gut Microsoft Xbox One X 1TB Project Scorpio Edition 34896

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3,4 befriedigend Nintendo Switch 31500

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3,4 befriedigend Nintendo Switch neon-rot/neon-blau 38999

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3,4 befriedigend Nintendo Switch grau 42900

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Gods Will Fall: Release bei Deep Silver

Fakt ist: Deep Silver kündigt „Gods Will Fall“ für PS4, Xbox One, PC und Google Stadia sowie für die Switch an. Am 29. Januar 2021 veröffentlicht der Entwickler Clever Beans aus Manchester das Hack’n‘Slay-Fantasy-Action-Spiel mit düsterer Story. Die geht so: Die letzten verbliebenen keltischen Krieger aus einer geschlagenen Armee kämpfen gegen teuflische Götter. Es ist ja, wie es ist: Sie sind der letzte Hoffnungsträger, ein kleines Wesen für die gesamte Menschheit. Das klingt nicht sonderlich originell, ist es auch nicht. Die Macher beschreiben die rigiden Regenten als qualvolle Herrscher, grausam und wer sich den Göttern widersetzt, den erwartet der Tod. Langsamer freilich. Und ohne Gnade. Doch dann – flöt, flöt – kommen Sie mit Ihren Heldenkollegen und mischen die Götter-Gala auf.

Die besten Actionspiele für PC

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1,2 sehr gut Activision Sekiro: Shadows Die Twice 4983

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1,4 sehr gut Ubisoft Tom Clancy’s The Division 2 920

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1,4 sehr gut Capcom Resident Evil 2 (Remake) 1223

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1,8 gut Ubisoft Far Cry: New Dawn 999

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2,7 befriedigend Electronic Arts Anthem 1599

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Göttliche Endgegner warten

Insgesamt acht keltische Soldaten rotten sich zusammen. Und müssen zehn Höhlen mit jeweils einem Monster-Gott betreten und lebend wieder rauskommen. Aber, Multiplayer ist nicht! Vor jedem Eingang wählen Sie den geeigneten der recht putzigen Mitstreiter aus. Der eiert dann ganz allein in die höllischen Höhlengewölbe, wo zig Fies- und Mieslinge warten. Die zerhackt er im Nahkampf und schmeißt Feuerbälle oder führt andere Fernkampfangriffe aus. Übrigens: Die Macher des Spiels aus Großbritannien präsentierten ihr Produkt in einer Videoshow, Corona sei Dank. Sie zeigten den Journalisten aus aller Welt an ihren heimischen Geräten eine Tutorial-Höhle, den „Bone & Sinew Realm“ mit dem Spinnen-Gott Osseus, den „War Realm“ mit dem gefiederten Morrigan und den „Wicker Realm“ mit der echsen-ähnlichen Gottheit Belenos. In Windeseile hackte sich ein vorspielender Entwickler durch die Horden von Gegnern. Ein Problem dieser Art von Demonstration: Die Schwierigkeit ist nicht fühlbar, war nicht perfekt zum Rezipienten zu transportieren. Doch sicher ist: So einfach wie für den Entwickler ist es für andere Spieler lange nicht.

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Belenos ist nicht nur der Name einer bretonischen Black-Metal-Band, sondern in erster Linie ein keltischer Gott. So auch im Deep-Silver-Spiel „Gods Will Fall“.

Die Waffen in Gods Will Fall

Ein bisschen einfacher machen es die fünf Waffenarten, die zur Verfügung stehen und die durch Erfolge oder zufällig auftauchende Schmiedefeuer aufzumotzen sind. Als da wären: Schwert, Speer, Axt/Keule, Doppel-Axt/-Keule und Kampf-Axt/-Keule. Ausrüstung können die Kämpfer an ihre virtuellen Mitstreiter weitergeben und so die individuellen Stärken der Kollegen verbessern. Die Lektion in Brutalität nennen die Entwickler „Pick up & Play“-Kampfstil – leicht zu erlernen, schwer zu meistern. Jeder Spieler wird den Schwierigkeitsgrad unterschiedlich wahrnehmen, aber Clever Beans verspricht, dass kein Playthrough dem anderen gleicht. Aufgaben, Hindernisse und Gegner sind also zufallsgeneriert. Und fest steht ebenfalls: Tod ist Tod. Wenn HeldInnen, die wunderschöne Namen wie Gwenn oder Meredith tragen, ihren Kampf verlieren, bleiben sie in der Höhle. Das kann dann die Hölle werden. Permadeath ist hier das Stichwort. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Die Gefallenen können laut Entwickler – irgendwie – auch gerettet werden. Der furchtbare Kampf in den Katakomben, die über Treppen, Leitern und Brücken in verschiedenen „Etagen“ begehbar sind, steht ganz im Gegensatz zur friedlichen Umwelt draußen. Saftige Wiesen, sanfte Hügel und saubere Strände am wogenden Atlantik lassen eher an Urlaub denken, als an anspruchsvolle Souls-like Kämpfe mit wenig Siegeshoffnung. Aber, es ist wohl gerade diese duale Spielwelt, die einen echten Zocker neugierig macht.

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In der Höhle muss es nicht dunkel sein, vor allem, wenn das Feuer brennt. Das kann dem Helden in „Gods Will Fall“ nutzen. Oder den virtuellen Tod bringen.

Prognose: Gods Will Fall

„Gods Will Fall“ wird kein Spiel für jedermann, will es aber auch gar nicht sein. Wer anspruchsvolles Gehacke mag, der ist hier richtig und lässt sich hoffentlich nicht von der bunten Grafik abschrecken. Inwieweit die Entwickler ihre Versprechungen von der hohen Schwierigkeitsstufe halten, muss dann aber jeder Hardcore-Zocker selbst ausprobieren. Und vielleicht trauen sich auch Menschen ran, die sich nicht zu diesem elitären Kreis zählen. Göttlich ist das Spiel allemal.

Eine Quelle: www.computerbild.de

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