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Intel bringt flottere Tiger-Lake-Prozessoren und ein 5G-Modem für Notebooks

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Intel erweitert die elfte Core-i-Generation um flottere Modelle und liefert nach LTE- nun auch 5G-Modems.


    Intel bringt flottere Tiger-Lake-Prozessoren und ein 5G-Modem für Notebooks

c’t Magazin Von

  • Florian Müssig

Die elfte Core-i-Generation (Codename Tiger Lake-U) wurde im Herbst 2020 vorgestellt, muss aber noch etwas durchhalten – weshalb Intel ihr jetzt ein Refresh spendiert: Zu den bekannten Prozessormodellen gesellen sich die Neulinge Core 7-1195G7 und Core i5-1155G7. Wie gehabt handelt es sich bei ihnen um Vierkerner mit bis zu 28 Watt Abwärme.

Intel will den Leistungsrückstand auf AMDs Ryzen-Prozessoren, die im selben TDP-Budget bis zu acht Kerne bieten, mit höheren Taktraten aufholen. Bei beiden Neulingen stehen höhere Turbo-Taktraten im Datenblatt; der Core i7-1195G7 soll bei Rechenlast auf einem Kern sogar die 5-GHz-Marke erreichen. Bei Last auf allen Kernen sind geringere Turbo-Frequenzen vorgesehen, aber immer noch mehr als bei den altbekannten Modellen Core i7-1185G7 und Core i5-1135G7. Pikant ist allerdings, dass die garantierten Basis-Frequenzen der Neulinge jeweils etwas niedriger ausfallen als bei den älteren, zum Vergleich heran gezogenen Modellen.

Intel verspricht, dass die beiden neuen CPUs bis Jahresende in über 60 Notebook-Modellen auftauchen soll. Die meisten dieser Notebooks dürften bereits bekannte Barebones sein, denn laut Intel gibt es schon jetzt über 250 Notebooks, die mit Tiger-Lake-Prozessoren bestückt werden.


    Intel bringt flottere Tiger-Lake-Prozessoren und ein 5G-Modem für Notebooks

Intel will auch ohne eigene 5G-Chips weiterhin bei Mobilfunkmodems mitspielen.

(Bild: Intel)

Ebenfalls bis zum Jahresende sollen erste Geräte erhältlich sein, in denen Intels erstes 5G-Mobilfunkmodem mit dem sperrigen Namen "5G Solution 5000" steckt. Wer sich nun wundert, weil Intel seine Mobilfunkentwicklungssparte doch anno 2019 an Apple verkauft hat: Intel stellt hier die Host-Software, während das Modem an sich von MediaTek stammt. Die komplette Integration übernimmt wiederum Fibocom und verkauft das Ganze dann als M.2-Kärtchen unter der Bezeichung FM350-GL.


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(mue)

Quelle: www.heise.de

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