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Intel-Mini-PCs: Dutzende NUC 11 mit Tiger-Lake-CPUs und einer mit GeForce-GPU

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Die NUC-11-Serie besteht aus zahlreichen Mini-PCs mit 10-Nanometer-Prozessoren von Intel. Teilweise neu dabei: Thunderbolt 4 und Wireless-Charging.


    Intel-Mini-PCs: Dutzende NUC 11 mit Tiger-Lake-CPUs und einer mit GeForce-GPU

(Bild: Intel)

Von

  • Mark Mantel

Intel hat ohne großes Aufsehen parallel zur Konsumentenelektronikmesse CES 2021 die Mini-PC-Generation NUC 11 angekündigt. Die Modelle setzen zum ersten Mal auf 10-Nanometer-Prozessoren aus eigenem Hause, nachdem die NUC-10-PCs ausschließlich mit den 14-nm-CPUs Comet Lake-U (Core i-10000U) erschienen.

Innerhalb von drei Unterkategorien teilen sich Dutzende unterschiedliche NUC-11-PCs auf:

  • NUC 11 Performance (Panther Canyon): Mini-PCs mit Tiger-Lake-CPUs samt integrierter Xe-GPU für Endkunden
  • NUC 11 Pro (Tiger Canyon): Mini-PCs mit Tiger-Lake-CPUs samt integrierter Xe-GPU und vPro-Fernwartungsoptionen für Business-Kunden
  • NUC 11 Enthusiast (Phantom Canyon): Etwas größere PCs mit Tiger-Lake-CPUs und zusätzlicher GeForce-GPU für Spieler

Panther Canyon ist die günstigste Baureihe im typischen handflächengroßen Gehäuse. Zum Einsatz kommen Zwei- und Vierkerner in Form des Core i3-1115G4, Core i5-1135G7 und Core i7-1165G7. Mit dabei sind zudem zwei SO-DIMMs für bis zu 64 GByte DDR4-3200-SDRAM, zweimal Thunderbolt 3 als USB-C-Anschlüsse ausgeführt – auf Thunderbolt 4 und USB 4 verzichtet Intel –, dreimal USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s) Typ A, Wi-Fi 6, Gigabit-Ethernet, HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4 statt wie bisher DP 1.2.

Intel bietet weiterhin Optionen mit 38 und 51 mm hohen Gehäusen an – in Letzteres passt zusätzlich zu einer M.2-SSD auch ein 2,5-Zoll-Datenträger. Neu ist die dritte Variante mit 56 mm hohem Gehäuse, die mit einem Wireless-Charger unter dem Deckel daherkommt. Nutzer können so beispielsweise durch Auflegen ein Smartphone laden.

Die flachen 38-mm-NUCs lassen sich an einem K in der Modellnummer erkennen, beispielsweise NUC11PAKi7, die 51-mm-Versionen an einem H (NUC11PAHi7) und die 56-mm-Neulinge an einem Q (NUC11PAQi7). Die Pro-NUCs Tiger Canyon lassen sich mit zusätzlichen Anschlüssen konfigurieren, zudem ist Thunderbolt 4 dabei.


    Intel-Mini-PCs: Dutzende NUC 11 mit Tiger-Lake-CPUs und einer mit GeForce-GPU

NUC 11 Performance mit drei Gehäusehöhen.

(Bild: Intel)

Phantom Canyon (NUC 11 Enthusiast) stellt einen geistigen Nachfolger von Hades Canyon dar: Beide Mini-PCs kommen in einem breiteren Gehäuse mit beleuchtetem Totenkopf daher und eignen sich für Full-HD-Gaming. Damals verbaute Intel den Prozessor Kaby Lake-G mit Semi-Custom-Radeon-Grafikchip von AMD. Heute kommt Nvidias Mittelklasse-GPU GeForce RTX 2060 mit 6 GByte GDDR6-Speicher zum Einsatz – vermutlich in Form eines fest verlöteten Chips wie bei Notebooks. Die GPU ist bereits in die Jahre gekommen, für Full-HD-Gaming aber immer noch gut geeignet. Intel verbaut im NUC 11 Enthusiast immer den Vierkerner Core i7-1165G7.


    Intel-Mini-PCs: Dutzende NUC 11 mit Tiger-Lake-CPUs und einer mit GeForce-GPU

Der NUC 11 Enthusiast ist etwas breiter (beziehungsweise aufgestellt höher) als die anderen Modelle, beherbergt dafür aber Nvidias GeForce RTX 2060.

(Bild: Intel)

Laut der auf Mini-PCs spezialisierten Webseite Liliputing soll die Auslieferung der NUC-11-PCs im März 2021 beginnen.

(mma)

Quelle: www.heise.de

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