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Java-Framework Quarkus 1.11 führt RESTEasy Reactive und neues Dev UI ein

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Das Release verspricht Entwicklern komfortableres Arbeiten und mehr Performance für Applikationen.


    Java-Framework Quarkus 1.11 führt RESTEasy Reactive und neues Dev UI ein

(Bild: Stefan Schurr/shutterstock.com)

Developer Von

  • Matthias Parbel

Das unter dem Slogan "Supersonic Subatomic Java" Anfang 2019 gestartete und von Red Hat unterstützte Java-Framework Quarkus bietet seither bereits die JAX-RS-2.1-Implementierung RESTEasy, mit der sich HTTP-Endpunkte definieren lassen. Quarkus 1.11 geht nun einen Schritt weiter und implementiert RESTEasy Reactive, das reaktive Erweiterungen bietet, die über den Umfang der JAX-RS-2.1-Spezifikation hinausgehen. Die im JBoss-Projekt entwickelte RESTEasy-Reactive-Integration ist zunächst primär auf Quarkus zugeschnitten und setzt auf dessen vert.x-Schicht auf, um vollständig reaktiv zu sein.

Die zum Jahresende 2020 als experimentell angekündigte RESTEasy-Reactive-Integration steht mit Erscheinen von Quarkus 1.11 nun sämtlichen Nutzern des Open-Source-Frameworks zur Verfügung. Als Alternative zur Reactive Routes API von Quarkus soll RESTEasy Reactive einen vielen Java-Entwicklern vertrauteren Weg eröffnen, die Performance ihre Anwendungen weiter zu optimieren. Nach Einschätzung des Quarkus-Entwicklerteams soll sich nicht der maximal erzielbare Durchsatz einer Applikation steigern lassen, auch die Startzeiten und der Speicherbedarf sollen geringer ausfallen. Darüber hinaus ließen sich typische Frameworkaufgaben wie das Scannen von Annotations oder das Erstellen von Metamodellen schon während des Builds erledigen. Weitere Details zu RESTEasy Reactive hält die Dokumentation zur Implementierung parat.

Mit einer neu gestalteten Konsole für den Developer-Modus soll Quarkus Entwicklerinnen und Entwicklern die Arbeit noch einfacher und übersichtlicher gestalten. Das neue Dev UI lässt sich flexibel dazu einrichten, die Funktionen unterschiedlichster Erweiterungen des Frameworks im Blick zu behalten. Die Palette der Möglichkeiten reicht vom simplen Auflisten der CDI Beans und Endpunkte über das Wiederholen von Flyway-Migrationen bis zu Deployments auf OpenShift. Quarkus 1.11 führt nun das technische Fundament mit einem Basissatz an Erweiterungen ein. Um die Dev Console sukzessive mit weiteren Extensions auszubauen, ist die Unterstützung von Entwicklern ausdrücklich erwünscht. Wer eigene Erweiterungen zum Open-Source-Framework beitragen möchte, findet im Dev UI Guide wertvolle Hinweise.

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(Bild: Shutterstock)

Quarkus: Der Blick über den Tellerrand

Unter den weiteren Neurungen in Quarkus 1.11 sind erwähnenswert die verbesserte Unterstützung für Micrometer. Metriken von Kafka Streams lassen sich nun anzeigen und die Prometheus-Registry wurde in die Core Extension integriert. Weitere Registries wie Azure Monitor, Datadog, JMX, SignalFX, Stackdriver und StatsD sind künftig in den Erweiterungen auf Quarkiverse gehostet.

Ausgebaut hat das Quarkus-Team auch das Shell-Scripting mit jbang. Die vertiefte Integration von jbang erlaubt das Aktivieren des Entwicklungsmodus und den Einsatz von Quarkus-Plattformen (BOM) für die Versionsverwaltung. Voraussetzung dafür ist jedoch mindestens die Version jbang v0.62. Alle weiteren Verbesserungen und neuen Funktionen fasst der Blogbeitrag zur Veröffentlichung von Quarkus 1.11 zusammen.

(map)

Quelle: www.heise.de

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