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Streit um Fortnite: Apple wird Epics Kartellklage in Australien nicht los

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Epic kann die zuerst zurückgewiesene Wettbewerbsklage doch vorbringen. Der örtliche Regulierer hat Apple bereits zu Änderungen an der App-Plattform gedrängt.


    Streit um Fortnite: Apple wird Epics Kartellklage in Australien nicht los


    Streit um Fortnite: Apple wird Epics Kartellklage in Australien nicht los

(Bild: Ascannio/Shutterstock.com)

Mac & i Von

  • Leo Becker

Epics Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple soll nun auch in Australien gehört werden: Ein australisches Gericht hat die zuvor auf Apples Antrag hin gestoppte Klage jetzt doch zugelassen, wie die Nachrichtenagentur Australian Associated Press (AAP) am Freitag berichtet.

Apple hatte argumentiert, die mit Epic geschlossene Entwicklervereinbarung sehe vor, dass eine solche Klage in Kalifornien verhandelt werden muss – dem schloss sich ein erster australischer Richter noch an. In den USA wurde der erste große Prozess der Konzerne bereits ausgefochten, das Urteil steht aber noch aus.

Offenbar hatte die australische Wettbewerbsbehörde in der Angelegenheit interveniert, die Apple und Google bereits zu Änderungen bei ihren App-Läden gedrängt hat – und mit Regulierung droht. Der Fall Epic vs. Apple beleuchte zentrale Wettbewerbsfragen in digitalen Marktplätzen, heißt es bei der Behörde. Bei dem Rechtsstreit gehe es klar um den australischen App Store und australische iPhone-Nutzer.

Die Klage befasse sich mit grundlegenden Fragen des öffentlichen Interesses zum Verhalten der australischen Apple-Tochter, wird das Gericht von AAP zitiert. Apple hat angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

Epic hat – nach einem provozierten Rauswurf des Spiels Fortnite – gegen Apple und Google auf mehreren Kontinenten Klagen und Wettbewerbsbeschwerden angestrengt. Die Spielefirma wirft den Plattformbetreibern vor, ihre Marktmacht zu missbrauchen. Epic will die vorgeschriebene Verknüpfung der App-Läden mit Apples und Googles Bezahlschnittstelle aufbrechen, über die die Konzerne automatisch eine Provision bei Verkäufen digitaler Inhalte einbehalten. Zudem strebt Epic eine Öffnung des iPhones für Dritt-Läden an, um seinen eigenen Game Store auf die Plattform bringen zu können.


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Unterstützung erhält Epic dabei nicht nur von der australischen Wettbewerbsbehörde, auch die EU-Kommission sieht Apples Regeln rund um In-App-Käufe bereits kritisch und hält diese im Kontext von Musik-Streaming als wettbewerbsfeindlich. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager drängte Apple bereits dazu, alternative App-Läden zuzulassen. Der iPhone-Konzern warnte, ein freier Bezug von Software könne zu einer Malware-Flut führen.

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(lbe)

Quelle: www.heise.de

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