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Ubuntu 21.04 „Hirsute Hippo“ kommt ohne Linux-Desktopumgebung Gnome 40

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Das kommende Ubuntu 21.04 mit dem Codenamen "Hirsute Hippo" bleibt beim Gnome-Desktop in der Version 3.38. Auch GTK 4 ist standardmäßig nicht enthalten.


    Ubuntu 21.04 "Hirsute Hippo" kommt ohne Linux-Desktopumgebung Gnome 40

(Bild: Shutterstock)

Von

  • Niklas Dierking

Ubuntu 21.04 "Hirsute Hippo" aka "Haariges Nilfpferd" erscheint am 22. April 2021. Das kommende Ubuntu-Release wird jedoch ohne Gnome 40 auskommen und stattdessen weiterhin Gnome 3.38 enthalten. Gnome 40 schrammt am Zeitfenster für UI-Änderungen vorbei. Außerdem wollen die Ubuntu-Entwickler zunächst prüfen, wie sich die weitreichenden Änderungen an der Gnome-Shell auf den Ubuntu-Desktop und das Theming auswirken.

Wie den Entwicklungsterminen für Ubuntu 21.04 zu entnehmen ist, schließt sich das Zeitfenster für Änderungen am User-Interface bereits am 18. März. Die Gnome-Entwickler planen, Gnome 40 am 24. März zu veröffentlichen. Ubuntu-Entwickler Sebastien Bacher teilte die Entscheidung, bei Gnome 3.38 zu bleiben, im Ubuntu-Community-Forum mit. Es sei noch nicht abzusehen, was das neue Gnome-Shell-Design für den Ubuntu-Desktop bedeute. Er rechne mit notwendigen Anpassungen, um das Redesign mit dem Ubuntu-Desktop zu vereinbaren. Gnome 40 bringt unter anderem eine neue räumliche Anordnung der virtuellen Arbeitsflächen. Das neue UI-Framework GTK 4 wird standardmäßig ebenfalls nicht mit an Bord sein. Die meisten GTK-Anwendungen und auch Gnome 40 nutzen nach wie vor GTK 3.


    Ubuntu 21.04 "Hirsute Hippo" kommt ohne Linux-Desktopumgebung Gnome 40

Das geplante Applikationsraster für Gnome 40

(Bild: blogs.gnome.org)

Bei Ubuntu 21.04 handelt es sich um ein Kurzzeitrelease mit einem Lebenszyklus von neun Monaten. Aktuelles Langzeitrelease ist Ubuntu 20.04 LTS "Focal Fossa", das von Canonical noch bis 2025 mit Updates bedacht wird. Wer Ubuntu 21.04 schon vor dem Release-Termin ausprobieren möchte, kann ein ISO-Image zur Installation von der Ubuntu-Website herunterladen.

(ndi)

Quelle: www.heise.de

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