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Vivaldis Update kann Cookie-Dialoge und Banner sperren

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Der Ad- und Tracking-Blocker von Vivaldi ermöglicht nun, Cookie-Dialoge zu blockieren. Der Browser-Anbieter warnt zugleich vor Verlust von Funktionsfähigkeit.


    Vivaldis Update kann Cookie-Dialoge und Banner sperren

(Bild: Vivaldi)

Von

  • Eva-Maria Weiß

Basierend auf der "EasyList"-Cookie-List und "I don't care about Cookies" hat Vivaldi seinem Ad- und Tracking-Blocker die Option hinzugefügt, auch Cookie-Dialoge zu blockieren. Das soll bei der Nutzung Zeit und unnötige Klicks sparen, "sodass sie machen können, wofür sie gekommen sind – browsen".

Vivaldi 3.8 ist ab sofort für Windows, macOS und Linux verfügbar. Neben der Cookie-Bann-Erweiterung kommt der Browser auch mit einem überarbeiteten und anpassbareren Look sowie schnelleren Lesezeichen-Einstellungen. Zudem kann die Maus für Shortcuts genutzt und Erweiterungen per Quick Command geöffnet werden.

Im Blogbeitrag fragt Vivaldi, ob womöglich Cookie-Dialoge die Menschen verrückt machen würden. Statt einer Antwort folgt die Erklärung, warum die Sperre nötig sei und wie sie funktioniert. Die DSGVO habe zwar die noble Absicht, vorm Tracking zu schützen, sie habe jedoch auch Nebeneffekte. Statt keine Tracker einzusetzen, nerven Webseiten damit, die Einwilligung zu Cookies samt Präferenzen einzuholen. Dafür müsse man sich häufig durch mehrere Stufen klicken, inklusive versteckter Optionen.

Das sei frustrierend und führe dazu, dass viele Menschen einfach auf "erlauben" klickten, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Hinzu käme, dass viele Seiten ohne den Klick gar nicht funktionierten. "Vivaldi glaubt nicht, dass man darunter eine "Einwilligung" verstehen kann, diese Taktik sollte gar nicht erlaubt sein." Deshalb kommt nun das Update samt Cookie-Dialog-Sperre. Diese bedeutet, dass Dialogfenster und Banner, sofern das geht, im Hintergrund bleibt oder dort weggeklickt werden. In den Einstellungen finden sich unter dem Bereich "Tracker und Ad Blocker" die Option "Remove cookie warnings".

Freilich sei die Funktion nicht perfekt, da manche Webseiten noch wieder andere Trackingmethoden benutzten. Zudem ließen sich manche Seiten nicht öffnen oder funktionierten nicht richtig, stimmt man den Cookies nicht zu. Dann lässt sich der Blocker für die entsprechende Seite deaktivieren.

In der Ankündigung weist Vivaldi auch erneut darauf hin, dass Googles Tracking-Ersatz FLoC im Browser nicht unterstützt wird.

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(emw)

Quelle: www.heise.de

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