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Zweiter Versuch: Neue GeForce RTX 3060 mit Mining-Bremse soll kommen

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Eine Neuauflage der GeForce RTX 3060 soll erneut die Mining-Bremse in Ethereum durchsetzen, die Nvidia selbst bei den ersten Chargen ausgehebelt hat.


    Zweiter Versuch: Neue GeForce RTX 3060 mit Mining-Bremse soll kommen

(Bild: Nvidia)

Von

  • Mark Mantel

Ab Mai 2021 könnte eine neue Version der GeForce RTX 3060 den Handel erreichen. Die Spezifikationen sollen identisch sein, unter der Haube würde aber eine neuere Grafikchipversion sitzen: ein GA106-302 anstelle der bisherigen GA106-300-GPU.

Mit dieser Neuauflage will Nvidia laut der chinesischsprachigen Webseite HKEPC das Mining der Kryptowährung Ethereum erneut künstlich bremsen. Ein Zusammenspiel aus Treiber und Grafikkarten-BIOS soll den Ethash-Algorithmus durch seine vielen Speicherzugriffe erkennen und infolge die Schürfleistung halbieren, um die GeForce RTX 3060 für Miner uninteressant zu machen.

Diese Bremse hatte Nvidia bereits mit der ursprünglichen GeForce RTX 3060 im Februar 2021 eingeführt, die Limitierung jedoch mit einem Beta-Treiber selbst ausgehebelt. Große Mining-Farmen sind nicht auf aktuelle Versionen angewiesen, etwa mit Spieleoptimierungen, und können den Beta-Treiber ohne Bremse jahrelang weiternutzen.

Mit einer neuen GPU-Variante umgeht Nvidia das Problem immerhin bei neu ausgelieferten Grafikkarten: Dank neuer Hardware-ID erkennt der alte Treiber die Neuauflage nicht, sodass die Installation einer neueren Treiberversion mit Bremse erforderlich ist. Miner müssten sich folglich einen eigenen Workaround überlegen, um die GeForce RTX 3060 beim Ethereum-Mining mit voller Rechenleistung nutzen zu können.

Gerüchten zufolge könnten in Zukunft noch weitere GeForce-Grafikkarten die Ethereum-Bremse erhalten. Twitter-Nutzer "kopite7kimi" schreibt von neuen Ablegern der GA102- und G104-GPUs, die bei der GeForce RTX 3090, GeForce RTX 3080, GeForce RTX 3070 und GeForce RTX 3060 Ti zum Einsatz kommen.

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An Miner verkauft Nvidia die sogenannten Cryptocurrency Mining Processors (CMP), also Beschleunigerkarten mit normalen, ungedrosselten GPUs, aber ohne Bildausgänge. Für das erste Quartal des Fiskaljahres 2022 (grob erstes Kalenderquartal 2021) erwartete Nvidia eigentlich einen geringen CMP-Umsatz von gerade einmal 50 Millionen US-Dollar. In einer Mitteilung hat die Firma die Prognose kürzlich auf 150 Millionen US-Dollar hochgestuft – zusammen mit besseren Zahlen in allen anderen Geschäftsbereichen.

(mma)

Quelle: www.heise.de

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