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Die besten Überwachungskameras für außen im Vergleich

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Einbruchschutz  

Fünf starke Überwachungskameras für den Außenbereich im Vergleich

23.12.2020, 15:15 Uhr | kat, t-online

Die besten Überwachungskameras für außen im Vergleich

Sorgt für Sicherheit und ist schnell einsatzbereit: eine Überwachungskamera für den Außenbereich. (Quelle: EdwardSamuelCornwall/Thinkstock by Getty-Images)

Sie möchten auch unterwegs wissen, ob zu Hause alles in Ordnung ist? Mit einer Überwachungskamera im Außenbereich ist das kein Problem. Die Kamera behält Haus oder Wohnung im Blick und liefert Ihnen Videos oder Bilder direkt aufs Smartphone.

Überwachungskameras sollen Hab und Gut in Haus und Wohnung vor Einbrechern schützen. Da sie im Freien angebracht wird, muss die Kamera im Verlauf eines Jahres von Hitze und Gewitterregen bis zu Frost und Hagelschauern alles aushalten. Auch die Stromversorgung und eine angemessene Bildqualität, tagsüber wie nachts, müssen gewährleistet sein. Zudem braucht es einen Speicherort für die aufgezeichneten Daten. Sie müssen also ein paar Punkte beim Kauf einer Überwachungskamera für außen bedenken.

Unser Favorit: EufyCam 2C von Eufy Security by Anker >>

Empfehlenswerte Outdoor-Überwachungskameras

Stiftung Warentest hat Überwachungskameras zuletzt im Jahr 2017 getestet („test“-Ausgabe 10/2017). Von einigen Modellen sind mittlerweile Nachfolgemodelle erhältlich. Da der Test so lange her ist, haben wir selbst unabhängig recherchiert und empfehlenswerte Überwachungskameras für außen für Sie herausgesucht. Vernünftige Außenkameras erhalten Sie inzwischen vereinzelt unter 100 Euro – Preise jenseits der 400-Euro-Grenze müssen Sie nicht unbedingt bezahlen.

Unser Preis-Leistungs-Tipp: Überwachungskamera von Victure >>

Die Smarte: Außenkamera von Blink Home Security

Die Kamera von Blink ist besonders praktisch fürs Smarthome: Die Überwachungskamera kann mit Amazon Alexa genutzt werden, wird aber hauptsächlich über die Blink-Home-Monitor-App gesteuert. Dank Live-Video und Zwei-Wege-Audio können Sie so von überall sehen, was vor Ihrer Tür passiert und mit Besuchern kommunizieren.

Die Kamera verfügt über Infrarot-Nachtlicht und einen Bewegungsmelder, über den Sie bei Warnungen benachrichtigt werden. Praktisch: Die Sensitivität des Sensors kann in der App selbst eingestellt werden. So können Sie Bewegungszonen so anpassen, dass Sie nur bei wichtigen Ereignissen informiert werden.

Das Live-Video wird kontinuierlich aufgezeichnet. Mit einem Blink-Abo erfolgt die Speicherung in der Cloud. Schön: Ein kostenloser Testzeitraum bis zum 31. März 2021 ist enthalten, danach fallen jedoch zusätzliche Kosten an. Alternativ können die Daten lokal über einen USB-Stick auf dem mitgelieferten Blink Sync Module 2 gespeichert werden.

Wer mehr als einen Außenbereich im Blick behalten möchte, kann das Blink-Outdoor-System um weitere Kameras erweitern, statt nur eine Überwachungskamera für außen zu kaufen. Die Installation ist dank des kabellosen Betriebs sehr einfach.

Die Blink Outdoor ist darauf ausgelegt, den Elementen standzuhalten, damit Sie Ihr Zuhause bei jeder Witterung schützen können, einen entsprechenden IP-Standard gibt der Hersteller jedoch nicht an.

Die Umfangreiche: Eufy Security EufyCam 2C

Besonders schön bei diesem Modell von Eufy Security by Anker ist, dass man gleich zwei kabellose Kameras sowie die zugehörige HomeBase erhält. Dies ermöglicht eine umfassende Überwachung des Zuhauses. Wer möchte, kann die Überwachungskameras auch über Google Assistant oder Amazon Alexa ins Smarthome einbinden.

Die Kameras laufen komplett kabellos über Akku, die Speicherung der Daten erfolgt aufgrund der Datensicherheit ausschließlich lokal und mit AES-128-Verschlüsselung. Um Aufnahmen ansehen zu können, muss eine 16-Gigabyte-Multimedia-Card eingesetzt werden und der zugehörige Benutzer in der Eufy-HomeBase eingeloggt sein.

Die Bilder werden in Full-HD-Qualität geliefert, und das dank Nachtsicht auch bei Dunkelheit. Bei Bedarf erleuchtet ein Scheinwerfer nachts das Blickfeld. Der Bewegungsmelder kann Personen von Tieren oder etwa herabfallenden Blättern unterscheiden und benachrichtigt Sie deshalb nur, wenn es wirklich nötig ist. Zwei-Wege-Audio steht ebenfalls zur Verfügung.

Mit 135 Grad ist der Aufnahmewinkel dieser Außenkameras einer der größten in unserem Vergleich. Auch die höchste Wetterschutzklasse IP67 überzeugt. Zudem ist das Überwachungssystem jederzeit problemlos erweiterbar – man kann das System mit Zusatzkameras ergänzen, um alle Bereiche von Haus und Garten zu sichern.

Die High-End-Überwachungskamera: Arlo Pro3 mit Alarmanlage

Die Outdoor-Kamera von Arlo ähnelt dem Modell von Eufy Security, kommt aber mit noch mehr Funktionen und einer noch besseren Ausstattung daher. Bei dem Set aus zwei Überwachungskameras für außen und Smarthub im Vergleich einen noch größeren Aufnahmewinkel von 160 Grad, die höhere 2K-UHD-Auflösung und HDR, Nachtsicht in Farbe und eine Sirene, die auch aus der Ferne gesteuert werden kann und der Abschreckung von Einbrechern dient. Dafür muss man jedoch auch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Die Steuerung erfolgt mit dem Smartphone oder als Teil des Smarthomes mit Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple Homekit. Auf Ihr Mobilgerät bekommen Sie auch Benachrichtigungen, wenn etwa der Bewegungsmelder anschlägt und Sie können damit mit dem Besuch vor Ihrer Tür per Zwei-Wege-Audio sprechen.

Bei der Datenspeicherung haben Sie die Wahl: Aufnahmen können entweder lokal auf USB-Speichermedien oder mit einem Abonnement von Arlo Smart in der Cloud gespeichert werden. Dank Datenverschlüssung nach Finanzbranchenstandard und obligatorischer Zwei-Faktor-Authentifizierung ist die Cloud-Speicherung bei Arlo besonders sicher. Allerdings fallen für das Abonnement weitere Kosten an.

Natürlich sind auch diese Außenkameras wetterfest, auch wenn der Hersteller keine IP-Klassifizierung angibt. Die Installation kann komplett kabellos erfolgen und ist damit einfach. Außerdem kann auch dieses Sicherheitssystem mit zusätzlichen Überwachungskameras für außen erweitert werden.

Die Nachhaltige: Reolink Argus 2 WLAN-IP-Überwachungskamera

 

Die besten Überwachungskameras für außen im Vergleich

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Die Argus 2 von Reolink kommt mit einem eigenen Solarpanel daher, sodass das Gerät unabhängig von externen Stromquellen ist. Die Solarzellen laden den Akku wieder auf. So funktioniert die Kamera auch nachts und bei schlechtem Wetter. Zudem ist sie dadurch die umweltfreundlichste Überwachungskamera im Vergleich.

WLAN ist nur zur Einrichtung des Geräts notwendig, danach werden Aufzeichnungen ausschließlich lokal gespeichert. Dies ist von Vorteil für Nutzer, die Ihre Aufnahmen nicht in einer Cloud speichern wollen – Stichwort Cybersecurity. Dennoch haben Sie natürlich jederzeit über Ihr Smartphone oder einen PC auch aus der Ferne Zugriff auf die Überwachungskamera. Bei Warnungen erhalten Sie eine Push-Benachrichtigung.

Zur umfangreichen Ausstattung der Argus 2 gehören Nachtsicht, ein Bewegungsmelder, Infrarot, 2-Wege-Audio und eine kundenspezifische Sirene. Die Außenkamera ist nach IP65 wetterfest, das heißt, sie widersteht Wind, Regen, Hitze und Kälte.

Der Preis-Leistungs-Tipp: Victure 1080P WLAN-IP-Sicherheitskamera

Mit weit unter 100 Euro ist diese Überwachungskamera für außen die günstigste in unserem Vergleich. Dennoch bietet sie mit Full-HD-Auflösung eine beeindruckende Bildqualität, Nachtsicht durch Infrarot und Bewegungserkennung mit PIR.

Neben der Videoüberwachung ist auch eine Zwei-Wege-Audio-Funktion vorhanden, sodass beispielsweise mit dem Postboten kommuniziert werden kann, und zwar unabhängig davon, wo Sie sich befinden: Die Steuerung läuft wie bei den Konkurrenzmodellen über eine App auf dem Smartphone.

Zudem erfüllt die Überwachungskamera für außen den IP65-Standard für Witterungsschutz. Sie unterstützt externe microSD-Karten und den verschlüsselten Sicherheits-Cloud-Speicherdienst. 

Unser Fazit zum Vergleich der Überwachungskameras für außen

Mit dem großen Funktionsumfang, der hervorragenden Ausstattung und der sicheren Datenspeicherung im Vergleich der Überwachungskameras für außen überzeugt uns die EufyCam 2C von Eufy Security by Anker. Wem Sie zu teuer ist, kann sich die im Vergleich besonders preisgünstige Überwachungskamera von Victure ansehen, welche viele Funktionen bietet, die auch die teureren Modelle haben. Wer jedoch mehr braucht und etwa auf einen Alarm Wert legt, ist mit unserem Nachhaltigkeitssieger Argus 2 von Reolink gut beraten. 

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Wichtige Fragen rund um Überwachungskameras für außen

Worauf kommt es bei einer Outdoor-Überwachungskamera an?

  • Wetterschutz: Eine Außenkamera sollte mindestens die Schutzklasse IP65 haben, damit sie auch Regen und Schnee aushält. In dieser Klasse sind die Geräte staubdicht und geschützt gegen Wasser aus jedem Winkel. Die noch bessere Schutzklasse IP66 ist sogar gegen starkes Strahlwasser geschützt.
  • Stromversorgung: Ist ein Stromanschluss in der Nähe oder soll es eine kabellose Außenkamera sein? Der Akku von kabellosen WLAN-Überwachungskameras hält im Schnitt drei Monate. Manche Kameras sind auch mit einem Solarmodul ausgestattet.
  • Auflösung: 4K ist toll, braucht aber viel Speicherplatz. Um Gesichter zu erkennen, reicht eine Full-HD-Auflösung aus.
  • Aufnahmewinkel: Üblich ist ein Aufnahmewinkel von 90 bis 110 Grad, was für Hauseingänge ausreicht. Es gibt aber auch Überwachungskameras mit einer 360-Grad-Abdeckung oder Fischaugenkameras für die Decke.
  • Speicherort: Manche Kameras speichern die Daten lokal auf einer SD-Karte, dabei sind acht Gigabyte (GB) Speicherplatz üblich. Ist die Speicherkarte voll, werden die Daten überschrieben. Wenn Sie Ihre Daten über mehrere Wochen speichern wollen, sollten Sie darauf achten, dass Sie auch größere Speicherkarten nutzen können. Andere Überwachungskameras speichern die Daten extern. Das geht entweder auf einem Server in der eigenen Wohnung (NAS) oder in einem Cloud-Speicher. Für längere Speicherzeiten ist in der Regel ein kostenpflichtiges Abo notwendig.
  • Nachtsicht und Bewegungsmelder: Beide Funktionen sollten vorhanden sein. Manche Kameras schicken eine Push-Nachricht ans Smartphone, wenn der Bewegungsmelder anschlägt oder schicken eine E-Mail mit dem Überwachungsvideo.

Überwachungskameras: Was ist erlaubt?

Grundsätzlich dürfen Sie Fremde nicht ohne deren Einwilligung filmen. Auch Familienangehörige sollten Sie vorher fragen. Bürgersteige und Straßen gelten als Tabuzone für eine Überwachung. Filmen wird als unzulässiger Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von Passanten gewertet. Den Eingangsbereich Ihres Einfamilienhauses dürfen Sie überwachen. Sie müssen allerdings eine sichtbare Warnung vor der Kamera anbringen.

Wie lange dürfen Aufzeichnungen einer Überwachungskamera gespeichert werden?

Solange Sie nur Ihr eigenes Grund­stück filmen und die Daten rein privat nutzen, dürfen Sie die Aufnahmen unbegrenzt speichern – rechtliche Vorgaben gibt es hier nicht. Sie sollten jedoch wie gesagt Personen, die Ihr Grundstück betreten, darüber informieren, dass eine Videoüberwachung stattfindet.

Wie kann man sich außer mit Kameras vor Einbrechern schützen?

Neben einer Videoüberwachung ist eine ausreichende Sicherung des eigenen Hauses oder der Wohnung ratsam. Empfehlenswert sind beispielsweise einbruchhemmende Türen und Tore mit zusätzlichen Schlössern, etwa solchen mit Querriegel oder Sperrbügel. Auch Fenster sollten zum Beispiel durch Gitter, Rollläden und Schlösser gesichert werden. Beleuchtung kann ebenfalls sehr hilfreich sein – mehrere Lampen im Außenbereich, die durch Bewegungsmelder eingeschaltet werden, sind nützlich. In Haus oder in der Wohnung können Zeitschaltuhren verwendet werden, um Licht zu unterschiedlichen Tageszeiten einzuschalten, auch wenn man gerade nicht da ist. So erweckt man beispielsweise auch im Urlaub den Eindruck, zu Hause zu sein, was Einbrecher abschrecken kann. Zuletzt ist natürlich auch eine Alarmanlage nützlich.

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Quelle: www.t-online.de

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