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Steuererklärung 2021: Programme für die Einkommensteuer 2020 im Test

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Steuererklärung 2021: Programme für die Einkommensteuer 2020 im Test

COMPUTER BILD zeigt, mit welchem Programm Sie am besten Steuern sparen.

Fast die Hälfte aller Deutschen – das sind 11,8 von 25,5 Millionen Steuerpflichtigen – geben keine Steuererklärung ab. Sie verzichten damit Jahr für Jahr auf bares Geld – denn in rund 88 Prozent aller Fälle kommt es zu einer Erstattung. Im Schnitt zahlt Väterchen Staat seinen Bürgerinnen und Bürgern 1.027 Euro zurück, so die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Doch viele scheuen den Aufwand oder fühlen sich von den vielen Zahlen und Steuerparagrafen überfordert. Keine Sorge: Mit einer guten Steuer-Software ist die Sache schnell erledigt. Welche Programme am besten durch das Steuerjahr 2020 führen, verrät COMPUTER BILD.

Aldi, Lidl & Co.: Jetzt kommen die Lizenzversionen!

Wer die Steuererklärung mit einer herkömmlichen Windows-Software machen möchte, kann zum Jahreswechsel viel Geld sparen: Dann finden sich im Einzelhandel immer wieder Lizenzversionen der von COMPUTER BILD getesteten Kaufprogramme (siehe unten) – teilweise zum Spottpreis auf dem Grabbeltisch. Doch Vorsicht: Die Billigheimer haben mitunter erhebliche Einschränkungen gegenüber den regulären Hersteller-Editionen. Im Folgenden nennt COMPUTER BILD die bekannten Lizenzversionen, deren Preise und Einschränkungen:

  • Lidl SteuerSparer 2021: Der Lidl Steuersparer 2021 für das Steuerjahr 2020 ist laut Prospekt ab Montag, 21. Dezember in den Filialen erhältlich. Die Software basiert auf dem Vorjahres-Testsieger Tax, kostet mit Mehrwertsteuer-bereinigten 4,84 Euro aber wieder nur ein Drittel. Doch Vorsicht: Wer die Software beim Discounter ergattern kann, verzichtete damit bisher auf den komfortablen Datenaustausch mit dem ­Finanzamt. Da die Lidl-Version den automatischen Abruf- und Versandservice des Herstellers Buhl in den Vorjahren nicht an Bord hatte, brauchte man zum Belegabruf und Versand ein eigenes Elster-Zertifikat. Aufpassen sollten auch Personen, die – etwa in der Familie – mehrere Steuererklärungen erstellen möchten. Während das „echte“ Tax nämlich bis zu fünf Erklärungen versendet, waren es beim Lidl-Ableger bisher nur deren drei. Wer von Tax auf den günstigen Ableger umsteigen will, muss zudem alle Daten neu eingeben. Die Datenübernahme aus Tax war dort bislang gesperrt.
  • Aldi Steuer 2020: Nicht verwirren lassen: Aldi nutzt für seine Steuersoftware den fraglichen Veranlagungszeitraum als Versionsnummer, während die meisten anderen Anbieter das Jahr der Abgabe verwenden. Die neue Version heißt daher Aldi Steuer 2020 und ist laut Prospekt ab Montag, 21. Dezember, für 4,84 Euro bei Aldi Nord verfügbar, bei Aldi Süd erst ab Montag, 28. Dezember, für 4,99 Euro. Das Programm basiert ebenfalls auf Tax von Buhl und hat voraussichtlich wieder die gleichen Einschränkungen wie das Lidl-Programm oben. Für Freiberufler und Selbstständige war das Schnäppchen bisher jedoch ein echter Geheimtipp. Denn die Aldi-Software erstellt sogar eine Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung samt der nötigen Steuervoranmeldungen – das kann nicht mal das Original-Tax von Buhl. Nachteile gibt es jedoch wieder für alle Steuerzahler, die regelmäßig mit dem Pkw unterwegs sind. Gegenüber Tax und dem Lidl-SteuerSparer fehlte hier in den Vorjahren nämlich die für Freiberufler wichtige Fahrtenbuchfunktion.
  • Steuern sparen 2021: „Steuern Sparen“ ist eine Tax-Variante, die von Ullmann Medien vertrieben wird und auch bereits für das Steuerjahr 2020 verfügbar ist. Sie entspricht der Lizenzversion von Lidl, ist mit 9,99 Euro aber etwa doppelt so teuer. Neben der fehlenden Abruf- und Versandautomatik sowie der Beschränkung auf drei Abgaben fehlen hier zudem wieder das Fahrtenbuch, der Brutto-Netto-Rechner sowie einige Ratgeber und sämtliche Tipp-Videos von Buhl. Wer diese Funktionen nicht braucht, erhält die Software dafür immer noch günstiger als das Original. Zudem ist sie dank Online-Shop in der Regel länger erhältllich als im Supermarkt.
  • Steuer-Sparer 2021: Der „Steuer-Sparer“ lässt sich zur Jahreswende wahrscheinlich wieder für 4,99 Euro bei Kaufland ergattern. Drin steckt eine abgespeckte Version des Programms Steuereasy von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. COMPUTER BILD hat die Software ausprobiert und festgestellt, dass im Vergleich mit der Originalsoftware wieder einige Features fehlen. So gibt es den Assistentenmodus „Roter Faden“ beim Ableger nicht. Zudem verzichten Käufer auf die Importfunktion, den Steuerprüfer, die Musterbriefe, einige Support-Funktionen und das Nachschlagewerk „Steuerkompass“. Wer das alles nicht braucht, kann mit dem Steuer-Sparer zwei Drittel vom Kaufpreis sparen. Umsteiger müssen jedoch alle Daten neu eingeben – Eine Datenübernahme aus Steuer­easy klappte im Test nicht.
  • Bild Steuer 2021: Auch BILD Steuer entspricht weitgehend der Kauf-Software Steuereasy. Das Programm für das Steuerjahr 2020 wird Lesern der BILD bereits im BILD-Shop angeboten. Anders als beim Steuer-Sparer oben ist sogar die Datenübernahme aus dem Original-Programm möglich. Ein Umstieg bringt jedoch keine Ersparnis. Beide Programme – Original und Ableger – kosten 14,99 Euro.

Steuersoftware-Test: Vollversionen für Windows

COMPUTER BILD testet jedes Jahr die meistverkauften Steuer-Sparprogramme für den PC. Das WISO Steuersparbuch und Tax von Buhl, die Steuersparerklärung und Steuereasy von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft sowie Taxman und Quicksteuer von der Firma Lexware. Der Test der Programmversionen 2021 für das Steuerjahr 2020 erscheint voraussichtlich im Februar 2021 – die Ergebnisse finden Sie anschließend auf dieser Seite. Wer vorher schon eine Software für 2021 kaufen möchte, kann sich im Folgenden an den Ergebnissen des Vorjahres orientieren:Platz 1: Tax 2020 (Buhl)Testnote: 1,4 (sehr gut) Zum Angebot: Tax 2021 bei Buhl
Platz 2: WISO Steuersparbuch 2020Testnote: Testnote: 1,4 (sehr gut) Zum Angebot: WISO Steuersparbuch 2021 bei Buhl
Platz 3: SteuerSparErklärung 2020Testnote: 1,7 (gut) Zum Angebot: SteuerSparErklärung 2021 bei steuertipps.de
Platz 4: QuickSteuer 2020Testnote: 1,8 (gut) Zum Angebot: QuickSteuer 2021 bei Amazon
Platz 5: Taxman 2020Testnote: 1,8 (gut) Zum Angebot: Taxman 2021 bei Amazon
Platz 6: SteuerEasy 2020Testnote: 2,0 (gut) Zum Angebot: SteuerEasy 2021 bei steuertipps.de

Steuer-Apps und Online-Angebote

Immer mehr Websites und Apps drängen auf den umkämpften Markt der Steuersoftware. Während vor allem PC-Nutzer immer noch zu einer herkömmlichen Software greifen, bieten die neuen Produkte einige Vorteile wie die Cloud-Speicherung der Steuerdaten und die smarte Bearbeitung auf dem Mobiltelefon oder Tablet. Was die Angebote aktuell unterscheidet, lesen Sie im folgenden Überblick. Dort erfahren Sie auch die unterstützten Plattformen sowie den Preis für die Abgabe der Steuererklärung:

  • Steuerfuchs.de: Den SteuerFuchs gibt es bereits seit 2002, er ist also ein echter Vete­ran. Der schlichte Interviewmodus unterstützt Angestellte und – mit Abstrichen – Rentner, jedoch keine Freiberufler. Dafür ist der Belegabruf „Vorausgefüllte Steuererklärung“ (VaSt) möglich – sogar in der papierlosen Abgabe per Anbieter-Zertifikat (Mandat). Für Browser – 14,95 Euro.
  • Klartax.de: Die Klartax-App sorgte 2020 für gewisse Unruhe im Steuersoftware-Markt – schließlich kommt sie vom großen Finanzsoftware-Hersteller Datev. Während deren Produkte bei Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern hoch im Kurs stehen, wendet sich Klartax eher an Einsteiger und vermittelt in komplexen Fällen direkt an einen angeschlossenen Steuerberater. Genial: Klartax klinkt sich ins Bankkonto ein und merkt relevante Umsätze vor, sodass sich die Steuererklärung größtenteils schon über das Jahr erledigen lässt. Hier läuft die Übermittlung der Daten aber nur im vereinfachten Elster-Verfahren: Dabei wird die Erklärung zwar elektronisch erstellt, wird aber erst durch Abgabe der ausgedruckten und unterschriebenen Version („komprimierte Steuererklärung) gültig. Für Android, iOS und Browser – 19,99 Euro.
  • Lohnsteuerkompakt.de: Lohnsteuer kompakt vom Berliner Hersteller Forium unterstützt auch komplexe Steuerfälle, bietet den VaSt-Belegabruf sowie die papierlose Abgabe – mit persönlichem oder mit Anbieter-Zertifikat (Mandat). Auch der klassische Ausdruck der amtlichen Formulare ist hier noch möglich. Eine App ist für 2021 geplant. Für Browser – 29,95 Euro.
  • Steuergo.de: Das Schwesterprogramm von Lohnsteuer kompakt bietet im Prinzip dieselben Funktionen. Statt des oben genannten Formulardrucks beherrscht Steuer­Go jedoch Fremdsprachen und sendet zum gleichen Preis zwei Erklärungen. Für das Jahr 2021 hat der Hersteller eine Smartphone-App angekündigt. Für Browser – 29,95 Euro.
  • Steuerbot.de: Das 2017 gegründete Start-up Steuerbot gehört heute zu Smartsteuer (siehe unten). Es erledigt die Steuererklärung wie in einem Chat. Ursprünglich als rudimentäre Lösung für junge Leute entwickelt, wird Steuerbot seit 2019 mehr und mehr zur kompletten, mobilen Steuersoftware und unterstützt inzwischen auch die vorausgefüllte Steuererklärung sowie Rentner – bei Selbstständigen muss der Steuerbot aber noch passen. War die Abgabe zunächst kostenlos, wurde das Angebot 2020 für Neukunden kostenpflichtig. Ab 2021 zahlen alle Nutzer – mit zwei Ausnahmen: Bei der freiwilligen Veranlagung und Erstattungen unter 100 Euro bleibt Steuerbot kostenlos. Für Android, iOS und Browser – 29,95 Euro.
  • Taxando: Das Berliner FinTech Taxando ermöglicht eine komplett digitale Steuererklärung einfach durch das Abfotografieren der Lohnsteuerbescheinigung. In dieser kostenlosen Basis-Version lassen sich aber keine Werbungskosten berücksichtigen, die zu einem Steuerabzug führen würden. Zudem erlaubt die Gratis-Version nur den Ausdruck der fertigen Steuererklärung für den Postversand. Die Standard-Version mit elektronischer Abgabe kostet 33,80 Euro, erlaubt das Erfassen von Werbungskosten und zusätzlich den elektronischen Versand der Erklärung per Elster-Zertifikat oder Hersteller-Mandat. Ein digitaler Belegabruf im Rahmen der vorausgefüllten Steuererklärung ist hingegen nur mit der Variante „Steuer++“ möglich, die den Nutzer zwecks individueller Beratung an einen lizenzierten Steuerberater vermittelt. Für diesen Service, in dem der Experte auch den Versand zum Finanzamt übernimmt, fallen je nach Einkommen Kosten ab 99 Euro an. Rentner und Selbstständige müssen ebenfalls die teure Variante nutzen. Für Android, iOS und Browser – 33,80 Euro
  • WISO Steuer: Die Buhl-Produkte ilovetax und Taxango wurden eingestellt und lassen sich für das Steuerjahr 2020 nicht mehr verwenden. Stattdessen bietet Buhl sein Flaggschiff „WISO Steuer“ seit Juli 2020 auch als App an. Wer bis zum 13. Januar 2021 mit der Steuererklärung warten kann, erhält dann mit der Version 2 die komplette Leistungsstiefe, wie sie auch in der PC-Software „WISO Steuer-Sparbuch“ sowie im Browser-Angebot WISO Steuer Web zu finden ist. Die App unterstützt dann neben Angestellten auch Rentner und Selbstständige. Bis zu fünf Steuererklärungen sind im Preis enthalten. Neben der vorausgefüllten Steuererklärung (VaSt) sind alle Versandoptionen möglich – vom Formulardruck bis zur papierlosen Abgabe per Mandat. Für Android, iOS und Browser – 34,95 Euro.
  • Wundertax.de: Hinter Wundertax stecken mehrere spezifische Steuererklärungsportale für Studenten, Polizisten, ­Lehrer, Rentner oder auch Freiberufler. Neben dem vereinfachten Elster-­Verfahren ist auch die papierlose Abgabe per ­Anbieter-Zertifikat möglich, alledings noch keine VaSt. Für Android, iOS und Browser – 34,95 Euro.
  • Smartsteuer.de: Smartsteuer ist der Onlinedienst des Taxman- und QuickSteuer-Anbieters Haufe-Lexware. Er erlaubt den Belegabruf per VaSt, sendet die Erklärung zum Finanzamt und holt den Steuerbescheid elektronisch ab. Das klappt auch mit komplexen Fällen wie beim Rentner oder Selbstständigen. Im Preis inbegriffen ist der Versand von bis zu fünf ­Erklärungen. Die bisherige App-Variante „smartsteuer xpress“ wurde zugunsten der zweiten Lexware-App „Steuerbot“ (siehe oben) eingestellt. Für Browser – 34,99 Euro.
  • Taxfix.de: Der Online-Steuerdienst des Berliner Herstellers Taxfix ist intuitiv nutzbar und kann auch Belege der VaSt abrufen. Wer die Erklärung papierlos versenden will, benötigt aber ein persönliches Elster-Zertifikat – das komfortable Mandatsverfahren fehlt. Für Rentner, Gewerbetreibende und Freiberufler, Personen mit Mieteinkünften oder Unterhaltskosten, Land- und Forstwirte sowie Betreiber von Photovoltaikanlagen ist Taxfix noch nicht fit. Bei einer Steuernachzahlung oder freiwilliger Abgabe mit einer Erstattung bis 50 Euro ist Taxfix kostenlos. Für Android, iOS und Browser – 34,99 Euro.

Pflichtveranlagung: Wer muss überhaupt abgeben?

Viele Deutsche müssen eine Einkommensteuererklärung abgeben, sind also „pflichtveranlagt“. Zu ihnen gehören neben Gewerbetreibenden und Selbstständigen auch bestimmte Rentner und sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Die Abgabepflicht gilt unter anderem für Bürger mit Mieteinnahmen und Kapitalerträgen, aber auch für die meisten Ehepaare, Empfänger von Lohnersatzleistungen und Arbeitnehmer mit Nebenjobs. Eine Auflistung aller Pflichtveranlagungs-Kriterien finden Sie beim Lohnsteuerhilfeverein. Tipps: Steuererleichterungen durch Corona-Maßnahmen

Pflichtveranlagung: Wann ist die Erklärung fällig?

Wer pflichtveranlagt ist, muss die Einkommensteuererklärung für 2020 in der Regel bis zum 31. Juli 2021 beim Finanzamt einreichen. Bis zum 1. März 2022 haben hingegen Steuerzahler Zeit, die sich von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein helfen lassen. Wichtig: Aufgrund der Rentenerhöhung 2020 haben im Steuerjahr („Veranlagungszeitraum“) 2020 auch wieder Zehntausende Rentner die geltenden Freibeträge überschritten. Etwa 50.000 bis 70.000 Ruheständler wurden damit steuerpflichtig. Wer erstmals vom Fiskus zur Abgabe der Steuererklärung aufgefordert wird, muss unbedingt reagieren und gegebenenfalls eine Fristverlängerung oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen, andernfalls drohen Strafzahlungen. Die gute Nachricht: Die hier vorgestellten Programme lassen sich in der Regel auch für Rentner nutzen. Spezielle Tipps erhalten Sie im Steuerratgeber für Rentner.

Lohnsteuerjahresausgleich: Die Antragsveranlagung

Wer nicht pflichtveranlagt ist, kann – und sollte – die Steuererklärung freiwillig abgeben. Weil der Staat jedem Steuerzahler eine „Werbekostenpauschale“ über 1.000 Euro zugesteht, diese aber nicht schon beim monatlichen Steuerabzug vom Lohn berücksichtigt, lässt sich in den meisten Fällen Geld zurückholen – früher war der Vorgang daher unter dem Namen „Lohnsteuerjahresausgleich“ bekannt. Auch Studierende sollten eine Steuererklärung machen: Sie haben zwar meist keine nennenswerten Einkünfte, dafür aber hohe Ausgaben, die sich gegen künftige Steuerzahlungen aufrechnen lassen. Freiwillig veranlagte Steuerzahler haben zudem viel Zeit für die Abgabe. Da die Antragsveranlagung nach Ablauf des Veranlagungszeitraums vier Jahre möglich ist, muss die freiwillige Steuererklärung für das Jahr 2020 erst am 31. Dezember 2024 beim Finanzamt vorliegen. Wer bisher keine Steuererklärungen abgegeben hat, kann sich sogar noch Steuern aus früheren Veranlagungszeiträumen zurückholen. Dafür benötigen Sie gegebenenfalls eine Software für die Steuerjahre 2019, 2018, 2017 und 2016. Tipps: Die besten Tricks für die Steuererklärung

Antragsveranlagung: Steuer gratis berechnen

Wer nicht weiß, ob es überhaupt zu einer Erstattung kommt, macht mit einer Demo-Version die Probe aufs Exempel. Dazu installieren Sie sich eine der unten aufgeführten Testversionen und berechnen die Steuer. Berechnet das Programm eine Erstattung, kaufen Sie die Software nachträglich und schließen die Steuererklärung ab. Prognostiziert es hingegen eine Rückzahlung, können Sie als freiwillig veranlagter Steuerzahler auf die Abgabe verzichten und müssen somit auch kein Programm kaufen. Übrigens: Auch die weiter oben auf dieser Seite genannten Online-Dienste und Steuer-Apps erlauben meist eine kostenlose Steuerberechnung. Der dort angegebene Kaufpreis wird also erst beim Versand der Steuererklärung zum Finanzamt fällig.Test-Version: SteuerSparErklärung 2021 gratis herunterladen
Test-Version: WISO Steuer-Sparbuch 2021 gratis herunterladen

Aus für ElsterFormular: Was tun?

Mit dem Gratis-Steuer-Programm ElsterFormular lässt sich die Steuererklärung für das Jahr 2020 leider nicht mehr anfertigen – das Programm wurde eingestellt. Aus diesem Grund müssen schätzungsweise mehr als drei Millionen Nutzer auf eine andere Software umsteigen. Die Finanzbehörden empfehlen den Umstieg auf die Online-Version Mein Elster oder eine kommerzielle Software, siehe oben. Für einen reibungslosen Wechsel hat der Hersteller eine bis dato gesperrte Schnittstelle geöffnet, die den Export der letzen Steuererklärung in Form einer passwortgeschützten „elfoexport“-Datei erlaubt – wie das geht, ist auf einer Infoseite beschrieben. Die Datei lässt sich mit allen oben genannten Steuerprogrammen importieren, auch mit Lizenzversionen.

Steuerprogramm-Test: Fazit

Das Angebot an Programmen zum Erstellen einer Steuererklärung steigt seit Jahren und ist inzwischen recht unübersichtlich geworden. Wer nach wie vor auf eine klassische PC-Software setzt, sollte den großen Steuersoftware-Test von COMPUTER BILD abwarten, der hier voraussichtlich ab Februar 2021 zur Verfügung steht. Schnäppchen-Jäger finden zum Jahreswechsel zwar günstige Lizenzversionen im Handel, müssen dort aber mit Einschränkungen rechnen. Besonders unübersichtlich ist das Angebot bei den reinen Online-Diensten und Apps. Es reicht von simplen Steuer-Rechnern für das Smartphone bis zu komplexen Cloud-Anwendungen, die sich vor klassischen PC-Programmen nicht mehr verstecken müssen.

Eine Quelle: www.computerbild.de

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