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Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

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Der Dyson Airwrap präsentiert sich als Wunderwerkzeug fürs Haar. Der Multistyler ist zugleich Föhn und zaubert dank diverser Aufsätze, die sich leicht wechseln lassen, verschieden große Locken und glattere Haare. Dabei setzt das Gerät auf vergleichsweise geringe Hitzeeinwirkung, um die Mähne nicht zu schädigen. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, bedarf es einiger Kniffe, die Ungeübte sich zunächst aneignen müssen. Im Test überzeugten insbesondere die erzeugten Locken, während das Glätteergebnis bei krisseligen Haaren nicht mit dem Glätteisen mithält. Die Lautstärkeentwicklung bei höchster Föhnstufe ist in Anbetracht dessen, wie nah das Gerät dem Ohr kommt, zu hoch.

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Pro

  • Maximaltemperatur nur 95 Grad
  • Trocknet und stylt zugleich
  • Kreiert unterschiedliche Frisuren
  • Bequemer Wechsel der Aufsätze
  • Flexibles Kabel
  • Lüfter saugt kein Haar ein
  • Inklusive Aufbewahrungsbox
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Drei Hitze- und drei Luftstufen

Kontra

  • Zu laut mit bis zu 95 dB(A)
  • Etwas Übung im Umgang nötig
  • Kühlstufe muss man gedrückthalten
  • Glättergebnis noch nicht optimal
  • Rundbürste nicht elektrisch drehbar

Einschätzung der Redaktion

gut

Wenn Haare sich wie von einer magischen Hand gelenkt um einen Stab wickeln, dann ist das Magie – oder der Dyson Airwrap. Der Kult-Haarstyler setzt dabei auf Technik aus der Luftfahrt: Die Föhnluft saust mit hoher Geschwindigkeit am Lockenstab entlang und saugt auf diese Weise die Haare an, um sie in die perfekte Welle zu verwandeln. Weitere Aufsätze trocknen und glätten die Mähne. Doch der Styling-Spaß hat seinen Preis: Knapp 500 Euro kostet der Dyson Airwrap Complete. Wir haben das Gerät wochenlang getestet – und kennen nun die Antwort auf die Frage: Bewirkt dieses Werkzeug tatsächlich Wunder? Dyson Airwrap: Preis bei IDEALO vergleichen

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Vier Lockenaufsätze, zwei Glättbürsten, ein Föhn und eine Volumenbürste gehören zum Lieferumfang des Dyson Airwrap Complete.

Dyson Airwrap Complete: Aufsätze

Zum Complete-Set gehören acht Aufsätze sowie eine hitzebeständige Matte und eine Filterreinigungsbürste.

  • Trockner: Um das Haar trocken zu föhnen, liefert Dyson einen Föhnaufsatz mit. Der wirkt wie eine Miniaturausgabe des 400-Euro-Luxus-Föhns Dyson Supersonic (TESTBILD-Testsieger 2017 mit Testnote 1,85 (gut)).
  • Smoothing-Bürsten, weich und fest: Zwei Glättbürsten liefert Dyson mit. Die weiche Smoothing-Bürste mit den pinken Nupsis eignet sich für feineres, dünnes und wenig Haar, die feste Smoothing-Bürste für das Gegenteil.
  • Volumenbürste: Wer eine Föhnfrisur haben will, kann die mit dieser Rundbürste erstellen.
  • Lockenaufsätze, 30 mm und 40 Millimeter (mm): Der Kaufgrund für den Airwrap dürften die Lockenaufsätze sein, um die sich die Haarsträhnen – dank des sogenannten Coand?-Effekts – auf magische Art und Weise herumwickeln. Vier Aufsätze sind enthalten: zwei Mal 30 und zwei Mal 40 mm, jeweils für die rechte und für die linke Seite.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Wer den An-und-Ausschalter nach oben gedrückt hält, schaltet auf den Kühlmodus um.

Erfahrungen: Handhabung des Haarstylers

Die Handhabung des Dyson Airwrap hat im Praxis-Test größtenteils überzeugt.

  • Regulierung von Hitze und Luftstrom: Je drei Stufen gibt es für die Hitze und die Stärke des Luftstroms. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte die höchste Stufe verwendet werden – wenn das Haar das verträgt.
  • An, Aus, Kühl: Der große Knopf ist zum An- und Ausschalten da. Wer ihn nach oben gedrückt hält, schaltet auf den Kühlmodus um. Innerhalb von wenigen Sekunden wird so der Lockenaufsatz von 90 auf 40 Grad gekühlt. Die Haltung des Knopfes ist allerdings ein wenig unbequem.
  • Aufsatz wechseln: Eine Taste auf der Rückseite entriegelt den Aufsatz, sodass er sich leicht abnehmen lässt. Praktisch: Die Lockenaufsätze lassen sich an der Spitze anfassen und werden dort nicht so heiß, dass sie die Finger verbrennen können.
  • Kein Ansaugen der Haare: Der Lüfter unten am Föhn ist so konzipiert, dass er keine Haare ansaugt. Das freut jede Langhaarträgerin, die schon mal die Bekanntschaft mit einem haarfressenden Lüfter am Föhn gemacht hat.
  • Die Schnur dreht sich: Das Stromkabel des Geräts dreht sich um 360 Grad. Auch wer wild mit dem Airwrap hantiert, vertüddelt so nicht das Kabel.
  • Sparsam: Der Stromverbrauch des Airwrap ist extrem niedrig. Der Hersteller gibt eine Leistung von 1.300 Watt an, im Testlabor hat die Redaktion bei Nutzung des Lockenaufsatzes 1.100 Watt gemessen. Wer also eine halbe Stunde föhnt, zahlt bei einem Strompreis von 30 Cent je Kilowattstunde weniger als 20 Cent für eine Föhn-Session.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Das Topping lässt sich einfach wechseln: Taste nach unten drücken und Aufsatz abziehen, dann den neuen einstecken.

Temperatur: Wie heiß wird der Dyson Airwrap?

Wer Haaren eine Form geben will, dem gelingt das beispielsweise mit viel Hitze. So arbeiten Glätteisen und Lockenstäbe mit Temperaturen von bis zu 220 Grad. Laut TÜV Süd gilt: Nur dickere Haare verkraften eine Temperatur von 200 Grad. Für feines Haar sollten keinesfalls mehr als 170 Grad zum Einsatz kommen. Dyson liefert mit dem Airwrap eine schonende Variante: Das Gerät wird laut Hersteller maximal 90 bis 100 Grad warm und kontrolliert 40 Mal pro Sekunde (!) die Temperatur. Im Testlabor hat die Redaktion nach zehn Minuten Höchstbetrieb eine maximale Temperatur von 95 Grad per Wärmebildkamera festgestellt. Wer sein Haar besonders schonend behandeln möchte, regelt die Temperatur in zwei Stufen noch weiter herunter und stylt die sensible Mähne beispielsweise bei 60 Grad. Dabei zeigte sich im Test: Je geringer die Temperatur, desto schwerer sind die Haare in Form zu bringen. Nur mit der Maximalstufe erzielten wir im Test langanhaltende Frisuren.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Nach zehn Minuten Betrieb im Maximalmodus erreichte der Lockenaufsatz im Labor-Test eine maximale Temperatur von 95 Grad.

So laut wie ein Konzert: Dyson kommt auf Touren

Der Hersteller bemisst den maximalen Schallpegel des Dyson Airwrap auf 77 dB(A). Subjektiv nahmen wir den Lärm des Airwrap im Test so wahr, dass er der Lautstärke eines herkömmlichen Föhns entspricht. Doch dieser Eindruck täuscht: Wir haben im Testlabor genau nachgemessen. Wer den Dyson Airwrap in 5 Zentimetern Entfernung ans Ohr hält, erreicht im maximalen Betrieb mit dem Lockenaufsatz bis zu 95 dB(A) – das ist ordentlich und laut Umweltbundesamt auf Dauer gesundheitsgefährdend. Vergleichbar ist dieser Wert mit der Lautstärkebelastung auf einem Live-Konzert oder bei einem Discobesuch. Auf 1 Meter Entfernung kam die Labormessung auf akzeptable 65 dB(A) in der Spitze.

Tipps vom Profi: Vorbereitung des Airwrap-Styling

Um das optimale Ergebnis mit dem Airwrap zu erzielen, bedarf es ein wenig Übung und wer die Tipps vom Profi beherzigt, erzielt das beste Ergebnis. Wir durften mit Fredrick Howe, Dyson-Haaringenieur in Großbritannien, sprechen und er gibt folgende Tipps:

  • Wenig Shampoo, viel Conditioner: Seien Sie sparsam mit dem Shampoo und kneten sie eine ordentliche Menge Spülung ins Haar.
  • Nicht kämmen: Wenn möglich, sollte auf das Kämmen der Haare mit einer Bürste verzichtet werden. Nutzen Sie stattdessen die Finger oder einen groben Kamm.
  • Achtung: Nasses Haar nicht mit dem Handtuch trockenrubbeln, sondern nur ganz vorsichtig abtrocknen, wenn das nötig sein sollte.
  • Vor dem Stylen Produkte auftragen: Bevor es mit dem Stylen losgeht, sollten Haarprodukte wie etwa Haaröl, Schaumfestiger oder Stylingmousse aufgetragen werden. Zum Fixieren der Frisur darf am Ende beispielsweise Haarspray genutzt werden.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Der Dyson Airwrap eignet sich zum Haaretrocknen.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Wer die Mähne abteilt, erwischt später einfacher einzelne Haarpartien.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Die Smoothing-Bürsten glätten krisseliges Haar.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Da kommt Freude auf: Die Strähne wickelt sich um den Lockenaufsatz und lässt sich so kinderleicht formen.

Locken zaubern: So geht es

Für das Kreieren einer welligen Mähne (mit den Lockenaufsätzen) hält der Profi folgende Tipps bereit – bezogen auf feines, lockiges und krisseliges Haar:

  • Nur anföhnen: Die Haare sollten mit dem Trocknungsaufsatz nur ein wenig trockengepustet werden. Bei schnell trocknendem Haar genügt es, sie einfach durch die Luft antrocknen zu lassen. Denn für die folgenden Schritte sollten die Haare noch zu 60 bis 80 Prozent feucht sein, der Experte nennt das „handtuchtrocken“.
  • Keine Angst vor der höchsten Stufe: Für ein optimales Stylingergebnis nutzen Sie für die kommenden Schritte die höchste Luft- und Hitzestufe des Airwrap.
  • Haarpartie abteilen: Je nach Menge der Haare sollten Sie Ihre Mähne ein- oder mehrmals abteilen und die oberen Haare beiseite stecken.
  • Smoothing-Bürste: Haare kurz mit der Smoothing-Bürste bearbeiten, um krisselige, kleine Haare etwas zu bändigen.
  • Lockenaufsatz wählen: Es gibt je einen Lockenaufsatz für die linke und einen für die rechte Seite, damit sich die Haare später hübsch vom Gesicht weg-locken. Kleine Pfeile auf den Stäben zeigen, welchen Sie für welche Seite brauchen: Wenn Sie in den Spiegel schauen, müssen die Pfeile vom Gesicht weg zeigen.
  • Locken stylen: Um definierte Locken zu bekommen, nehmen Sie eine kleinere Strähne und halten den Stab hinter der Strähne an den Haaransatz. Von oben nach unten wickelt sie sich durch den Coand?-Effekt von selbst um den Stab. Bewegen Sie den Airwrap leicht hin und her – so erhalten die Locken eine stabilere Form. Schalten Sie nach maximal 30 Sekunden die Kühltaste mindestens für fünf, besser noch für 15 Sekunden ein und ziehen Sie erst dann den Lockenstab unten aus dem Haar. Falls der Haaransatz noch leicht feucht ist, ist das bei krisseligen Haaren sogar von Vorteil: Denn so kleben kleine Härchen brav an den längeren.
  • Warten: Am Ende sollten Sie die Haare auskühlen lassen und die Locken nur vorsichtig mit den Fingern durchfahren und kneten.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Nach einem flotten 20-Minuten-Styling hat der Airwrap mit den langen Lockenaufsätzen (30 mm) diese Frisur gezaubert.

Dyson Airwrap: Kurze Haare oder lange Mähne?

Grundsätzlich eignet sich der Dyson Airwrap laut Hersteller für alle Haartypen. Jeder Mensch hat individuelles Haar. Es lässt sich grob nach verschiedenen Kriterien beschreiben: Länge, Dicke des einzelnen Haars, Menge der Haare sowie Struktur des Haares, die von glatt über wellig bis lockig sein kann. Je nach Haartyp eignen sich unterschiedliche Aufsätze – zum Beispiel sind die schmalen Zusatzbürsten auf kurzes Haar (Kinnlänge) zugeschnitten, während die langen Lockenaufsätze sich besser für eine wallende Mähne eignen, die weiche Smoothing-Bürste ist für feines, dünnes Haar gedacht, die feste Smoothing-Bürste für alle, die viele und/oder dicke Haare haben.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Lange Lockenaufsätze im Größenvergleich: Mit den 40-mm-Aufsätzen gibt es „Beach Waves“, die 30-mm-Aufsätze erzeugen mittelgroße Locken, die 20-mm-Aufsätze zaubern eine wilde Mähne (von links).

Für Lang und Kurz: Weitere Aufsätze im Check

Das Airwrap-Complete-Set lässt sich nach Belieben ergänzen: Nach und nach hat Dyson weitere Aufsätze entwickelt. Die lassen sich auch einzeln nachrüsten und kosten je rund 35 Euro.

  • Lange Lockenaufsätze (20, 30 und 40 mm): Wer das Haar länger als bis zur Schulter trägt, erzielt mit den langen Lockenaufsätzen bessere Stylingergebnisse. Die Haare haben so schlicht mehr Platz, sich um den Stab zu wickeln. Inzwischen gibt es die Aufsätze in drei Dicken: Zu den 30- und 40-mm-Aufsätzen hat sich ein 20-mm-Set gesellt. Wir haben es ausprobiert: Der 20-mm-Lockenaufsatz erzeugt eine Frisur, die sich als wilde Lockenmähne beschreiben lässt. Insbesondere gefielen die kleinen Locken am Tag nach dem Stylen, weil die Frisur auch nach dem Auskämmen noch definierte Locken zeigte. Auch für Hochsteckfrisuren, bei denen verspielte Locken herausschauen sollen, eignet sich der Aufsatz.
  • Kleine Volumenbürste: Wer einen Pony im Gesicht trägt, bringt den mit der kleinen Rundbürste in Form. Auch diesen Aufsatz haben wir ausprobiert. Tatsächlich lässt sich ein Pony damit stylen – das geht ebenso gut wie mit den klassischen Methoden – Rundbürste mit Föhn oder Glätteisen.
  • Schmale Smoothing-Bürsten: Für kurze Haare hat Dyson die Smoothing-Bürsten in schmaler Variante produziert. Die eignen sich, um einen Pony und Haare, die bis kurz unters Kinn gehen, in Form zu bringen. Die haben wir aber nicht getestet.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

All diese Aufsätze lassen sich auf den Haarstyler Dyson Airwrap stecken (von links): Volumenbürsten, Lockenaufsätze sowie Glättbürsten und ein Föhn.

Dyson Airwrap: Test-Fazit

Der Dyson Airwrap zaubert dank der vielen Aufsätze unterschiedliche Frisuren. Vor allem die Ergebnisse mit Locken und Wellen überzeugten im Praxis-Test (nach etwas Übung). Beim Glätten erreichte der Styler nicht den gleichen Effekt wie ein (deutlich heißeres) Glätteisen. Dafür ist der Airwrap nett zu den Haaren: Die maximale Temperatur des Geräts liegt bei 95 Grad, lässt sich auf Wunsch auch dauerhaft beispielsweise bei rund 60 Grad halten. Nach mehreren Wochen Benutzung gewannen die Haare zudem an Glanz. Die Handhabung ist an vielen Stellen durchdacht. Das zeigt sich beim Kabel, das sich mitdreht und so nicht vertüddelt, sowie dem Lüfter unten am Gerät, der keine Haare einsaugt, oder der Aufbewahrungsbox, die die vielen Zubehörteile ordentlich verstaut. Auch wenn der Dyson subjektiv gar nicht so einen Lärm macht: Die im Labor gemessene Lautstärke ist besorgniserregend hoch. Zum Schutz des Gehörs sollte das Gerät möglichst mit etwas Abstand zum Ohr gehalten werden, Vorsichtige können überlegen, beim Stylen Ohrstöpsel zu tragen. Und jetzt kommt der vielleicht wichtigste Hinweis, wenn man sich überlegt, ein Gerät in dieser Preisklasse zu kaufen: Trotz der insgesamt überzeugenden Performance darf man den Airwrap nicht mit einem Zauberstab verwechseln, der die Haare verändert. Bei wem sich die Mähne schwer (dauerhaft) in Form bringen lassen, bei dem bleibt das auch mit dem 500-Euro-Dyson-Haarstyler so. Wenn Sie einen sehr guten Friseur an der Hand haben, der sich mit Ihren Haareigenschaften auskennt, holen Sie dort lieber eine Expertenmeinung ein, bevor Sie sich eventuell unglücklich machen.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Teurer Spaß: Der Dyson Airwrap Complete kostet knapp 500 Euro. Ich würde die aber ausgeben, um meine Naturlocken (wie hier auf dem Bild) in Form zu bringen.

Dyson Airwrap: Alternative

Die große Frage: Lohnt sich der Haarstyler für knapp 500 Euro oder tut es auch ein günstigeres Gerät? Der Airwrap bietet zwei exklusive Vorteile: Er stylt und trocknet zugleich, während die meisten Alternativen nur eines zur Zeit tun. Und trotz mäßiger Hitze erreicht er gute Stylingergebnisse, die nach etwas Übung sehr leicht von der Hand gehen. Die meisten anderen Haarstyler kosten aber auch nur einen Bruchteil: Viele gibt es für rund 50 Euro. Mit einem Lockenstab lassen sich optisch ähnliche Ergebnisse erzielen, doch so ein Gerät arbeitet nur mit trockenem Haar und aufgrund der in der Regel höheren Temperatur ist ein Lockenstab gefährlicher fürs Haar. Für komplett glattes Haar bleibt nur das klassische Glätteisen, das mit viel Hitze arbeitet und nur mit vorher getrocknetem Haar arbeitet. Eine Föhnfrisur wie vom Frisör lässt sich klassisch mit dem Föhn in der einen Hand und der/den Rundbürste(n) in der anderen erzeugen. Vorteil ist, dass sich so gleichzeitig trocknen und stylen lässt, doch da sind Handarbeit und Geschick gefragt.

Dyson Airwrap: Test des Wunderwerkzeugs für die Haare

Ich nutze privat seit Jahren Warmluftbürsten, aktuell die Babyliss AS510E. Solche Geräte sind deutlich günstiger als der Airwrap.

Die beste Alternative, um größere Locken oder eine klassische Föhnfrisur zu erzielen, stellt eine Warmluftbürste dar, die ebenfalls trocknet und stylt. So manche gibt es als rotierende Rundbürste, die sich elektrisch drehen lässt. Auch hier braucht es etwas Übung, doch damit lassen sich zumindest annähernd so gute Ergebnisse wie mit dem Airwrap erzielen. Verschiedene Modelle zeigt der Warmluftbürsten-Vergleich.

Preis, Varianten, Verfügbarkeit

Der Dyson Airwrap ist bereits im Oktober 2018 erschienen. Er kostet im Complete-Set 499 Euro, mit reduzierter Mehrwertsteuer von 16 Prozent 480,57 Euro. Im Handel ist der Airwrap Complete (inklusive Trocknungsaufsatz, 30- und 40-mm-Lockenaufsätzen sowie weicher und fester Smoothing-Bürsten) in folgenden Farben zu haben, wobei wir die Variante Anthrazit-Fuchsia ausprobiert haben:

  • Anthrazit/Fuchsia mit hellbrauner Aufbewahrungsbox
  • Kupfer/Silber mit hellbrauner Aufbewahrungsbox
  • Anthrazit/Rot mit roter Aufbewahrungsbox
  • Schwarz/Violett mit schwarzer Aufbewahrungsbox (exklusiv bei QVC und im Dyson-Online-Shop)

Für alle, die ihre Haare mindestens auf Schulterlänge tragen, ist die Variante Dyson Airwrap Complete Long (inklusive Trocknungsaufsatz, langen 30- und 40-mm-Lockenaufsätzen, weicher und fester Smoothingbürsten) zu empfehlen. Die gibt es zum gleichen Preis wie die Complete-Box. Wer etwas sparen will und nicht alle Aufsätze braucht, kommt eventuell mit der Variante Dyson Airwrap Volume + Shape für 449 Euro aus (inklusive Trocknungsaufsatz, weicher Smoothing-Bürste und 30-mm-Lockenaufsätzen).

  • Dyson Airwrap Complete Long, Anthrazit/Fuchsia mit hellbrauner Aufbewahrungsbox: 480 Euro (mit 16 Prozent Mehrwertsteuer)
  • Dyson Airwrap Volume + Shape, Anthrazit/Fuchsia mit hellbrauner Aufbewahrungsbox: 449 Euro (mit 16 Prozent Mehrwertsteuer)

Zudem gibt es die Möglichkeit, sich bei Dyson – je nach Haartyp – einzeln die Aufsätze zusammenzustellen und die Aufbewahrungsbox zu individualisieren. Als Farbvarianten gibt es Anthrazit/Fuchsia sowie Schwarz/Violett.

  • Dyson Airwrap mit drei Aufsätzen: 449 Euro (beziehungsweise 437,68 Euro mit 16 Prozent Mehrwertsteuer)
  • Dyson Airwrap mit fünf Aufsätzen: 499 Euro (beziehungsweise 480,57 Euro mit 16 Prozent Mehrwertsteuer)

Die Individualisierung ist dauerhaft über die stationären Dyson-Demo-Stores in Hamburg, Oberhausen und Köln möglich und funktioniert zeitweise auch online, je nach Verfügbarkeit.

Quelle

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