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Canon Pixma TS5350

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Canon Pixma TS5350

 Der kleine Pixma TS5350 braucht nur wenig Stellfläche. Außer dem vorderen 100-Blatt-Papierfach hat er einen hinteren ­Einzug für Fotopapier oder weitere 100 Blatt Normalpapier. Ein Vorlageneinzug fehlt. Die Klappe des Flachbettscanners lässt sich in den Scharnieren um 1,5 Zentimeter anheben. Die Bedie­nung über das kleine monochrome Display und acht Tasten ist etwas gewöhnungsbedürftig. Drückt man die aufleuchtende QR-Taste, erscheint ein QR-Code, der auf die ­gerade passende Stelle im Online-Handbuch verweist.

Der Pixma lässt sich dank WPS-Funktion schnell ins Netzwerk integrieren. Die Seriennummer dient auch als Passwort für das Web-Frontend. Dort findet man einige Wartungs- und Gerätefunktionen wie Leisedruck und Düsenreinigung sowie Netzwerk- und Cloud-Optionen. Die Registrierung beim Canon IJ Cloud Printing Center klappt, die Cloud-Funktionen kann man am Gerät aber nicht aufrufen. Drucken von Mobilgeräten funktionierte problemlos.

Ein schneller Drucker ist der TS5350 nicht, aber in den Qualitäten Entwurf und Standard schafft er rund 10 sehr gut lesbare Seiten pro Minute, erst bei hoher Qualität wird er sehr langsam. Eine Anzeige für aktivierten Leisedruck fehlt. Für Duplexdruck braucht der Pixma mehr Zeit. Zum Beschriften von Umschlägen zwischendurch ist der hintere Einzug praktisch. Darin ist auch Fotopapier gut aufgehoben, das Normalpapier kann im vorderen Fach bleiben. Fotos hatten im Test einen leichten Rotstich, was besonders bei Gesichtern auffiel – Geschmackssache.

Beim Kopieren kann man die Anzahl nur schrittweise über Hoch-/Runtertasten einstellen. Text kopierte er mit leicht dickeren Buchstaben, aber vergleichsweise sauber. Auf der Grafikkopie störten fleckige Grauflächen, Kopien von Fotos gibt es nur mit Rand.

Schwarz-Weiß-Kopien von Text auf Farbhintergrund bleiben lesbar, aber mit streifigen Grauhintergründen. Bearbeitet man Text 30 Sekunden nach Druck mit dem Textmarker, bleibt er lesbar, die Tinte verschmiert jedoch leicht.

Zum Scannen am PC gibt es als Twain-Treiber das klassische ScanGear-Tool mit vielen Optionen und manuellem Weißabgleich. Fotoscans zeigten einen leichten Blaustich und wenig Details in dunklen Bildbereichen. Grafik scannte der TS5350 detailreich, dunkelrote Schrift wurde aber schwarz. Die Texterkennung im Scan Utility machte viele Fehler, kleine Tabellenschrift wurde nur zum Teil erkannt.

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