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Epson WorkForce Pro WF-4820DWF

Drucker - Review

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Epson WorkForce Pro WF-4820DWF

Der recht hohe WF-4820DWF macht einen robusten Eindruck. Das einzige Papierfach bietet Platz für 250 Blatt Normalpapier. Die Scannerklappe hat kaum Spiel in den Scharnieren, was Buchscans erschwert. Ein Blickfang ist das ankippbare Bedienpanel mit dem großen und hellen Touchscreen. Als einziger Drucker im Test verfügt der WorkForce über Buchsen für Ethernet und einen USB-Speicherstick.

Die mitgelieferten Patronen enthalten die pigmentierte DuraBrite-Tinte und haben mit 300 Seiten eine höhere Reichweite als die XL-Patronen der HP-Modelle im Test. Das Web-Frontend bietet Funktionen fürs Netzwerk und Einstellungen des SMTP-Clients zum Versenden von Scans per E-Mail. Eine gute Sicherheitslösung: Beim ersten Aufruf muss man ein Passwort setzen.

Wer in der Cloud arbeitet, findet mit Epson Connect einen praktischen Dienst, auch das Drucken vom Smartphone klappt problemlos. Der WorkForce druckt in der blassen, aber lesbaren Entwurfs- und in der guten Standardqualität recht flott. Erst in der Einstellung „Stark“ wird er langsam. Der schnelle Duplexer bremst den Drucker nicht aus. Im Test lieferte der WF-4820DWF eine gute Qualität. DL-Umschläge beschriftete er erst korrekt, nachdem wir im Treiber „Ränder minimieren“ aktiviert hatten. Fotos druckt das Epson-Gerät auch auf Normalpapier randlos, auf Fotopapier zeigten die Drucke viele Details, Farben gerieten sehr dezent und etwas zu hell. Vom USB-Stick druckt der WorkForce nur Bilder im JPEG- und TIFF-Format. Ein typischer Epson-Fehler: Auf 10×15-Papier fielen farbige Streifen auf.

Kopien fertigt der WF-4820DWF in Schwarz-Weiß um 50 Prozent schneller an als in Farbe. Der langsame Vorlageneinzug bremst den Drucker deutlich aus, kommt aber mit geknickten Vorlagen gut klar. Beim Bearbeiten mit dem Textmarker verwischte die Tinte bereits 30 Sekunden nach Druck nicht mehr. Auf Schwarz-Weiß-Kopien von Text auf Farbpapier blieb nur bei rotem Papier ein Grauhintergrund. Fotos kopierte der Epson-­Drucker nicht randlos und mit Blaustich.

Auch die sonst guten Fotoscans wirkten bläulich. Im Scanprogramm und Twain-Modul Epson Scan2 kann man die Farbe aber anpassen. Eine Texterkennung liefert Epson nicht mit. Der Fax-Sendebericht enthält entweder die verkleinerte erste ­Faxseite oder deren erstes Viertel in groß. Eingehende Faxe können auch auf USB-Stick gespeichert werden.

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