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Safari Browser

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Safari browser

 Anders als Microsoft setzt Apple beim bordeigenen Browser nach wie vor komplett auf Eigenentwicklung: WebKit arbeitet nicht nur in Safari, sondern fungiert auch als Rendering-Engine für die Betriebssysteme macOS und iOS. Unter macOS geht Safari geschmeidig und flott zu Werke. Die Alternativen Chrome und Firefox kommen da nicht ganz hinterher (siehe S. 65).

Weil der Browser eng mit macOS verzahnt ist, nutzt er dessen Vorteile voll aus, etwa den Passwort-Safe „Schlüsselbund“, die Touch Bar am MacBook und einige Systemdienste. Außerdem synchronisiert er auf Wunsch sämtliche Einstellungen in die iCloud, die jedem Apple-Nutzer ohnehin zur Verfügung steht. Typisch Apple: Der Browser erwartet seinen Anwender mit einer überaus praktischen, gut konfigurierbaren und dabei noch hübschen Startseite. Weniger angenehm ist, dass der App Store derzeit nur wenige Dutzend Erweiterungen bereithält.

Beim Datenschutz gilt Safari als Vorreiter, weil Apple seit 2017 einen offenen Kampf gegen Site-übergreifendes Cookie-Tracking führt. Der Browser blockt voreingestellt sämtliche Drittanbieter-Cookies. Das sogenannte „Intelligent Tracking Prevention“ setzt enge Zeitfenster, in denen Cookies überhaupt ausgelesen werden dürfen. Ein Klick auf das Schild-Icon neben der Adresszeile verrät, wie viele Fremdtracker Safari auf der Seite blockiert hat. Und über das Systemmenü lässt sich ein „Datenschutzbericht“ abrufen, der ähnlich einem Werbeblocker aufzeigt, welche der besuchten Sites besonders trackerlastig waren.

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