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4K-Monitore im Test: Scharfe Modelle mit 27 bis 28 Zoll

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4K-Monitore im Test: Welches Display kann sich durchsetzen?

Wer im Home-Office am PC sitzt, gerne Filme auf dem PC guckt oder auch mal ein paar Monster vertrimmt – für den ist ein guter Monitor extrem wichtig. Doch welcher ist der richtige? Zugegeben, eine Excel-Tabelle sieht auch auf einem 4K-Monitor nicht spannender aus. Dafür hat so ein hochauflösender Bildschirm andere Vorzüge. Er verleiht Spalten, Diagrammen, aber natürlich auch Fotos und Filmen mehr Schärfe. Weil die Bildschirme oft etwas größer ausfallen, bieten 4K-Monitore außerdem mehr Platz auf dem Desktop. Die beste Nachricht ist aber, dass man längst kein Vermögen mehr ausgeben muss, um sich eines der scharfen Displays ins Home-Office zu stellen. Günstige Modelle starten schon bei 220 Euro. Ein Vergleich lohnt sich aber dennoch, denn Unterschiede gibt es nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Ausstattung.

4K-Monitore im Test: Dafür steht 4K, 8K oder HDR

Günstige Monitore sind meistens Full-HD-Modelle, sie zeigen 1920×1080 Pixel. Ein 4K-Monitor zeigt viermal so viele Pixel (3840×2160 Pixel). Die Bezeichnung 4K leitet sich von der Anzahl der Pixel in einer Bildzeile ab: 3.840 wird hier auf volle Tausender (4) aufgerundet, K steht für die Vorsilbe Kilo (Tausend). Die Abkürzung UHD (für Ultra High Definition) wird bei 4K-Monitoren seltener als bei Fernsehern verwendet, sie steht aber ebenfalls für eine Auflösung von 3840×2160 Pixeln.8K gibt es bislang vor allem bei teureren Fernsehern wie dem Samsung Q950R oder dem LG OLED Z9. Ein 8K-Fernseher zeigt 7680×4320 Pixel. Teurere Monitore mit mehr Pixeln gibt es auch, sie zeigen meist 5K oder 6K, etwa Apples Pro Display XDR mit 6K-Auflösung (6016×3384 Pixel). HDR steht für High Dynamic Range. Monitore mit diesem Zusatz können oft einen größeren Kontrastumfang darstellen – sprich sehr helle und sehr dunkle Bildpartien gleichzeitig anzeigen. Das sieht mit entsprechenden Videos oder Fotos top aus, auch einige Spiele können Bilder in HDR liefern. Zum Arbeiten mit Büroprogrammen wird HDR aber nicht gebraucht.

4K-Monitore im Test: So viel kosten die Monitore

Ein 4K-Monitor muss nicht teuer sein: Die günstigsten von COMPUTER BILD getesteten Monitore liegen bei rund 300 Euro, die meisten Modelle zwischen 400 und 600 Euro je nach Ausstattung. Die Standardgröße für 4K-Monitore ist 27 Zoll (Bilddiagonale 68 Zentimeter).Kleinere Monitore mit 4K sind eher selten. Diese Modelle (21,5 Zoll, 24 Zoll oder 25 Zoll) sind auch nur selten günstiger als ein 27-Zoll-Monitor in 4K. Größere 4K-Monitore gibt es in 31,5 Zoll, 32 Zoll oder 40 Zoll. Einige Hersteller bieten auch 43 Zoll und mehr an – das sind dann aber oft Fernseher, bei denen der TV-Empfänger weggelassen wurde. Größere 4K-Monitore sind meist mit besonderer Technik ausgestattet und können so auch schnell 1.000 Euro oder mehr kosten.

4K-Monitore mit 27 bis 28 Zoll im Vergleichstest

Wer im Home-Office arbeitet, braucht viel Platz auf dem Monitor. Aber 4K-Auflösung allein reicht nicht aus, auch die anderen Parameter müssen stimmen. Alle getesteten Monitore liefern eine ordentliche Leistung fürs Geld. Der LG 27BN55U-B konnte sich durchsetzen, aber er ist mit 430 Euro auch der teuerste unter den Testkandidaten. Der Preis-Leistungs-Sieger kommt von Philips und landet auf Platz zwei. Die anderen drei Monitore schrammen nur knapp an einer „guten“ Testnote vorbei.

Eine Technik dominiert

Bei den meisten Monitoren steht LED auf dem Karton, doch die LEDs sorgen nur für die Hintergrundbeleuchtung. Entscheidend für das Bild ist die LCD-Technik davor (Liquid Crystal Display, Flüssigkristallanzeige):

  • IPS: Bei den meisten Monitoren kommt inzwischen die In-Plane-Switching zum Einsatz. Hier drehen sich die Kristalle senkrecht zum Display. Das sorgt für hohes Tempo und einen geringen Helligkeitsverlust und damit für ein besonders kontrastreiches und helles Bild.
  • VA: Bei VA-Technik (Vertical Alignment) drehen sich die Kristalle parallel zum Display. Dabei fällt der Helligkeitsverlust ebenfalls gering aus. Das Tempo beim Bildaufbau ist aber oft etwas geringer als bei IPS.
  • TN: Die älteste (und günstigste) Technik ist Twisted Nematic. Hier drehen sich die Kristalle schraubenartig – das sorgt für einen höheren Streuverlust bei der Helligkeit und für eine größere Abhängigkeit der Bildqualität vom Blickwinkel, mit dem der Nutzer auf den Bildschirm guckt. Im Testfeld steckte nur im HC281UPB von Hannspree die TN-Technik. Vorteil: Der 28-Zoll-Monitor kostet trotz 4K-Auflösung nur 220 Euro. Nachteil: Die Bildqualität fällt gegenüber den Konkurrenten mit IPS-Technik ab.

 

4K-Monitore im Test: Das Bild ist top!

Die gute Nachricht vorweg: Alle Kandidaten erreichten in der Testdisziplin Bildqualität eine gute Note. Wenig überraschend, wenn man auf die technischen Daten der Monitore guckt: Nur wenige 4K-Monitore kommen mit einem TN-Panel wie der fünftplatzierte Hannspree HC281UPB. Bei den anderen getesteten Monitoren sorgt die aufwendigere IPS-Technik für das Bild. Das macht sich beispielsweise bei der Farbtreue bemerkbar: Hier kassierten fast alle Kandidaten „gute“ Noten, nur der schwächste in dieser Disziplin, der Lenovo 28U-30, verpasste diese Note nur knapp. Zudem punkten die 4K-Monitore mit einer sehr natürlichen Weißwiedergabe. Perfekt zum Videogucken oder Bearbeiten von Fotos.

4K-Monitore im Test: Schön hell

Erfreulich: Die 4K-Monitore sind oft deutlich leuchtstärker als günstige Full-HD-Modelle. Die hellsten Monitore im Test schaffen 416 Candela pro Quadratmeter (ViewSonic VX2776-4K-MHD) und 338 Candela pro Quadratmeter (Philips 288E2A). Sichtbar dunkler und nur wenig heller als ein gängiges Full-HD-Modell ist der Hannspree HC281UPB (258 Candela pro Quadratmeter). Beim Bildaufbau sind die 4K-Monitore auf Zack, störende Ruckler oder Wischer gab es im Test nicht zu sehen. Am schnellsten reagierte der LG 27BN55U-B, der im Schnitt nur 8,2 Millisekunden für den Bildaufbau brauchte.

4K-Monitore im Test: Scharfe Modelle mit 27 bis 28 Zoll

Langsam, aber stetig werden 4K-Monitore beliebter. Ein Grund dafür: Die Preise bröckeln Schritt für Schritt in bezahlbare Regionen, wie das Preisportal Idealo ermittelt hat.

4K-Monitore im Test: Tempo beim Bildaufbau

Die getesteten Monitore schafften bis zu 60 Bildwechsel in der Sekunde. Das ist genug für Office-Programme und beim Videogucken, denn da reichen 60 Bilder pro Sekunde völlig aus (und brauchen dafür auch keine extra Grafikkarte). Ein höheres Tempo setzt eine extrem schnelle Grafikkarte voraus, selbst Topmodelle wie die GeForce RTX 3080 kommen bei 4K-Auflösung und 144 Hertz mächtig ins Schwitzen. Für herkömmliche 4K-Monitore, die wir getestet haben, reicht dagegen schon eine deutlich günstigere Grafikkarte.

4K-Monitore im Test: Nicht immer sparsam

Die aufwendige Display-Technik bei den 4K-Monitoren kann sich beim Stromverbrauch ganz schön bemerkbar machen, allerdings gilt das nur für Gaming-Monitore. Der Testsieger von LG begnügt sich dagegen mit 26 Watt – kaum mehr als Full-HD-Monitore, die im aktuellen Test von COMPUTER BILD um die 20 Watt im Betrieb verbrauchten. Sparsam im Standby sind fast alle geprüften 4K-Monitore, sie genehmigten sich im Bereitschaftsmodus weniger als 0,5 Watt.

4K-Monitore im Test: Bei der Bedienung hapert’s oft

Ein 4K-Monitor sei (nahezu) selbsterklärend, meinen offenbar viele Hersteller und packen meist nur eine Kurzanleitung in den Karton. Die skizzierte Anleitung mag zwar genügen, um den Standfuß mit dem Bildschirmteil zu verbinden und die Kabel richtig anzuschließen, eine Hilfestellung in gedruckter Form für die Bedienmenüs wäre dennoch wünschenswert. Denn die sind teils ziemlich verschachtelt und sorgen manchmal für Frustmomente bei der Ersteinrichtung – auch bei den Testern! Das Prädikat „einfache Bedienung“ verdienten sich vier der geprüften 4K-Monitore, nur Schlusslicht Hannspree HSC281UPB nervte mit Tasten auf der Rückseite des Bildschirms.

4K-Monitore im Test: Scharfe Modelle mit 27 bis 28 Zoll

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4K-Monitore im Test: Das Bildsignal kommt digital

Bei 4K-Monitoren erfolgt die Bildübertragung digital und damit verlustfrei. Ältere, analoge Anschlüsse wie VGA sind für 4K nicht geeignet. Zum Einsatz kommen in der Regel DisplayPort und HDMI, DisplayPort zunehmend auch in Form einer USB-C-Buchse. Die hat oft den Vorteil, dass sie auch Strom liefert. Dann reicht ein Kabel für den Anschluss ans Notebook, dessen Netzteil wird dann nicht mehr gebraucht. Per HDMI sind mit der aktuellen Version 2.1 3840×2160 Bildpunkte bei maximal 144 Hertz möglich. Dabei wird auch HDR für eine besonders fotorealistische Wiedergabe von Fotos und Videos unterstützt. Das nutzen aber aktuell nur wenige 4K-Monitore. DisplayPort ist noch etwas schneller als HDMI. Ambitionierte PC-Zocker sollten einen Blick in den Artikel Gaming-Monitor kaufen: Darauf müssen Sie achten werfen: Dort gibt es Tipps und Vorschläge zur Auswahl eines Gaming-Monitors.

4K-Monitore im Test: Scharfe Modelle mit 27 bis 28 Zoll

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4K-Monitore im Test: Wenige Verstellmöglichkeiten

Wer stundenlang am Bildschirm arbeitet, sollte Neigung und Höhe genau seinen Bedürfnissen anpassen können. In der Neigung lassen sich alle Testkandidaten verstellen, besser ist aber ein Monitorfuß mit Höheneinstellung wie beim LG 27BN55-U und beim Philips 288E2A. Vielschreiber und Programmierer freuen sich besonders über eine Pivot-Funktion, also die Möglichkeit, den Bildschirm um 90 Grad drehen zu können.

Fazit: 4K-Monitore im Test

Beim 4K-Monitor-Test lag der LG 27BN55U-B (430 Euro) mit der besten Bildqualität vorn. Preis-Leistungs-Sieger wurde der Philips 288E2A (300 Euro) als günstigstes 4K-Display mit guter Testnote. Beide Geräte sind „gut“. Die anderen Testkandidaten sind nur knapp an dieser Note vorbeigeschrammt.

Quelle: www.computerbild.de

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