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Festplatten-Tools: Festplatte optimieren mit Gratis-Programmen – die besten Downloads

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Festplatten-Tools: Festplatte optimieren mit Gratis-Programmen – die besten Downloads

Mutmaßlich jeder Nutzer deponiert große Videos, Dokumente & Co. auf einer klassischen Magnetfestplatte. Die verlangt nach artgerechter – gelegentlicher – Wartung und Kontrolle.

Dem SSD-Boom der vergangenen Jahre zum Trotz sind Festplatten ungeschlagen in Sachen Speicherplatz und beim Preis-Gigabyte-Verhältnis – in puncto Tempo dagegen liegen sie meilenweit hinter SSDs zurück. Vor allem in älteren PCs kommen die (ferro)magnetischen Platten (HDDs, Hard Disk Drives) zum Einsatz; in neueren PCs arbeitet als Systemlaufwerk meist eine SSD – eine klassische HDD mit mehr Kapazität dient eventuell als ergänzendes Datenlager für selten benötigte Dateien. Hier finden Sie HDD-Tools, die Festplatten nützen: Damit schaufeln Sie Speicherplatz frei, retten Daten und sichern sie. Mit Defragmentierungs-Software hieven Sie eine intensiv genutzte Platte in neue Performance-Sphären – und helfen der Datenrettung auf die Sprünge.

Festplatten-Tools: Festplatte optimieren mit Gratis-Programmen – die besten Downloads

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60 Programme

Säubern, kontrollieren, komprimieren Wichtiger Hinweis: Wenn Sie einem Download-Link folgen, sehen Sie oben links einen roten Download-Button. Falls sich nach einem Klick darauf eine neue Seite öffnet, aber oben links kein weiterer Button oder Text zum Download-Manager auftaucht und der Download auch nicht startet, deaktivieren Sie bitte Ihren Ad-Blocker vorübergehend, und laden Sie die Seite neu.

Festplatte säubern und defragmentieren

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PC-Putz im Automatikmodus: CCleaner erledigt das – ein Klassiker in Sachen HDD-Bereinigung. Er nimmt sich bei Festplatten sowohl das Dateisystem als auch die Registry von Windows vor.

Je öfter Sie neue Dateien auf die Disk laden (und löschen, speichern, löschen …), desto eher entsteht Chaos. Es geht um Fragmentierung: Dateibestandteile liegen dabei nicht mehr zusammenhängend vor. Defragmentierer wie Defraggler ordnen die Inhalte neu an und verbessern so den Schreiblese-Durchsatz. Es gibt auch Defragmentierer für SSDs, vor allem von O&O – der Nutzen ist aber umstritten. Defraggler wiederum ergibt bei einer Festplatte Sinn und besitzt an Extras unter anderem ein Benchmark-Modul.
» Download: Defraggler Portable herunterladenBei Platznot sollten Sie Datenmüll löschen – noch vor dem Defragmentieren: CCleaner ist ein Klassiker und findet in etlichen Bereichen Ballast. Bei Datenmüll ist das sichere Löschen in der Regel unnötig, bei vertraulichen Inhalten hingegen ist es sinnvoll: Das geht durch das Überschreiben mit einem Schredder. CCleaner bringt so etwas als Zusatzfunktion mit, Eraser spezialisiert sich auf das unwiderrufliche Entfernen.
» Download: CCleaner Portable herunterladenWollen Sie Ihren PC verkaufen, bietet sich DBAN an, das als Bootmedium die gesamte Festplatte gründlich mit Zufallsdaten überschreibt. Eine SSD sollten Sie mit DBAN eher nicht oder selten behandeln; die Schreiblast verschleißt Solid State Drives. Bei HDDs sind die von DBAN hervorgerufenen Schreibzugriffe für die Laufwerksfitness unerheblich.

Datenrettung: Festplatte gründlich scannen

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Recuva rettet gelöschte Dateien, Everything sucht nach noch vorhandenen Laufwerksfiles.

Die antiquierte Arbeitsweise von Festplatten hat auch etwas Gutes: Da die Laufwerke im Gegensatz zu SSDs auf TRIM-Hintergrundoptimierungen seitens der Firmware verzichten, lassen sich gelöschte Dateien einige Zeit lang wiederherstellen. Ein empfehlenswertes Tool zum Wiederbeschaffen verloren geglaubter Daten ist Recuva. Das stammt von den CCleaner-Machern, scannt die MFT-Tabelle (Master File Table) des Dateisystems und holt Vermisstes meist zurück. Besonders gründlich arbeitet dessen Tiefenscan: Er fahndet nach bekannten Datentyp-Mustern (Headern) und kratzt so selbst nach Schnellformatieren verbliebene Lösch-Überreste aus dem Datengrab. Sinnvoll ist es, die Installation noch vor (!) dem Ernstfall durchzuführen.
» Daten wiederherstellen mit Recuva: So nutzen Sie das Tool bestmöglichWer schon Dateien gelöscht hat, sollte Recuva Portable von einem USB-Medium ausführen: So überschreiben Sie mit dem Retter durch dessen Installation nicht Ihre wiederherzustellenden Dateien.
Schattenkopie-Backups, die Windows in den Home-Editionen seit Windows 7 anfertigt, holt ShadowExplorer ans Tageslicht. Sogar von Schredder-Software (Ausnahme: DBAN) Gelöschtes beschafft das Programm zurück.

Wann ist Defragmentieren sinnvoll?

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Drittanbieter-Defragmentierer bieten in der Regel mehr Funktionen als das Windows-eigene Defrag – so etwa IObits Smart Defrag. Daher sind sie für anspruchsvolle Nutzer zu bevorzugen.

Defragmentieren sollten Sie bei Datenverlust unterlassen: Die Anzahl rekonstruierbarer Dateien reduziert sich durch das Neuanordnen der Bestandteile gespeicherter Dateien. Während ein Defrag zwischen Dateilöschung und Datenrettung schädlich ist, verbessert es unter Umständen die Rettungs-Chancen in einem anderen Szenario – wenn es vor dem Löschen geschieht. Datenrettungsspezialist O&O erklärt auf Anfrage: „Egal, um welches Dateisystem unter Windows es sich handelt, sobald die Daten von einer Datei aufgrund ihrer Größe auf mehrere Cluster verteilt werden müssen, macht eine Defragmentierung immer Sinn. Bei NTFS werden die Cluster in Runlisten in der MFT gehalten. Bei FAT erfolgt am Ende eines Clusters der Zeiger auf den nächsten. Bei einer Wiederherstellung anhand einer Signatur ist nur durch die Defragmentierung eine Wiederherstellung der gesamten Datei möglich. Bei einer Wiederherstellung anhand eines defekten/gelöschten Sektors können meistens die zugehörigen Clusterinformationen ermittelt werden, solange diese nicht überschrieben wurden.“

Festplatten-Infos und Benchmark

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Ist auf dem Laufwerk alles in bester Gesundheit? HDDlife listet eine diesbezügliche Angabe zur Festplatte auf. Neben einer Gesundheits-Info erhalten Sie eine Performance-Bewertung.

Wer sich für den Namen seines Laufwerkmodells interessiert, liest ihn aus. Das geht mit dem Windows-Geräte-Manager oder einem Kommandozeilen-Wmic-Befehl. Komfortabler versorgt Sie CrystalDiskInfo mit dem Modellnamen – samt vieler weiterer Informationen: vor allem Plattentemperatur, Betriebsstunden und der Anzahl der Umdrehungen pro Minute. In Sachen Umdrehungen weist der Wert 5.400 RPM (Rotations Per Minute) auf ein Stromsparmodell hin, während höhere Werte wie 7.200 für relativ schnelle HDDs stehen. SSDs sind noch fixer als 7.200er-Platten. Eine Anleitung zu CrystalDiskInfo, um die Frage „Habe ich eine HDD oder SSD?“ zu klären, finden Sie im Artikel „Windows 7/8/10: Habe ich eine HDD oder SSD-Festplatte? Vier schnelle Tests“.
» Download: CrystalDiskInfo Portable herunterladenEin einfaches Einschätzen des Festplatten-Gesundheitszustands erlaubt HDDlife – ermitteln lassen sich Zustand, Performance und Temperatur.

Festplatte auf Schreib-/Lesedurchsatz testen

Benchmark-Anwendungen wie CrystalDiskMark untersuchen die Schreib-/Lese-Transferraten. Auch der Ashampoo WinOptimizer 17 hat eine Benchmark-Funktionalität: Primär dient das Programm zum Aufräumen, Warten und Konfigurieren von Windows. Jedoch prüfen Sie im Bereich „System analysieren > HDD Benchmark“ auch die Performance interner und externer Laufwerke. Da die Ergebnisse in einer Tabelle erscheinen, sehen Sie verschiedene Geräte-Leistungsdaten auf einen Blick. Die Voraussetzung ist, dass Sie sie nacheinander durch den Parcours geschickt haben. In unserem Download-Bereich finden Sie den WinOptimizer 17 exklusiv als Gratis-Vollversion. Regulär kostet das Programm 39,99 Euro. Festplatten macht das häufige Nachmessen der Leistung nichts aus, Flash-basierten Datenträgern wie USB-Sticks und SSDs aufgrund deren begrenzter Beschreibbarkeit theoretisch schon.
» Download: CrystalDiskMark Portable herunterladen
Der Komprimierer 7-Zip wirkt Platzproblemen entgegen, indem er Dateien wahlweise in ZIP- oder 7z-Archive packt und so schrumpft; zum Zurückgewinnen von Festplattenkapazität löschen Sie am Ende nur noch die Originalinhalte. Ein Extra in 7-Zip bildet ein in der Menüleiste versteckter Benchmark-Leistungstest für das Packen und Entpacken. Die Tests finden vollständig im RAM statt. Das gewährleistet Vergleichbarkeit, wenn die Prüfungen auf Geräten mit abweichender Hardware stattfinden.
» Download: 7-Zip (32 Bit) herunterladen
» Download: 7-Zip Portable herunterladen

Quelle: www.computerbild.de

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