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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

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Was für ein Finale: Zum Jahresende kommen mit „Assassin’s Creed Valhalla“, „Call of Duty – Black Ops Cold War“, „Cyberpunk 2077“ und „Medal of Honor – Above and Beyond“ gleich vier heiß erwartete Spiele-­Kracher. Weihnachten ist also gerettet – zumindest für alle Zocker, die einen Rechner mit mächtig Power haben. Aber muss es wirklich gleich ein 3.000-Euro-Bolide sein? Oder sorgen auch Mittelklasse-Modelle um 1.000 Euro wie die hier im Test befindlichen Gaming-Laptops für Spielspaß?InhaltGaming-Laptop-Test: Hochleistungs-Notebooks
Das sollte drinstecken
Der Bildschirm ist das A und O
Warum kein 4K?
Gaming-Laptops: Maus statt Touchpad
1. Platz: HP Pavilion Gaming Laptop 16-a0269ng
2. Platz: Medion Erazer Defender E10
3. Platz: Lenovo Legion 5 15ARH05
4. Platz Acer Nitro 5 (AN517-52-56A7)
5. Platz: Asus FA706 TUF Gaming
Gaming-Laptop-Test: Fazit

Die besten Gaming-Laptops

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,1 gut Asus ROG Zephyrus G14 GA401 1.11517

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,3 gut HP Pavilion 16-a0269ng 1.19900

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,3 gut GigaByte Aero 15 OLED 1.50700

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,3 gut Razer Blade 15 Advanced (RZ09-02888G92-R3G1) 3.32495

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,4 gut Acer Nitro 5 (AN517-52-56A7) 1.01281

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,5 befriedigend Lenovo Legion 5 15 (82B5002A) 97383

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,5 befriedigend MSI GF75 10SCSR-075 1.36375

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,5 befriedigend Alienware 15 R4 2.08805

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Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,6 befriedigend Asus ROG Zephyrus G GU502GU-ES001T 1.97547

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  • Komplette Liste: Die besten Gaming-Laptops

Gaming-Laptop-Test: Hochleistungs-Notebooks

Gaming-Laptops sind nicht nur fürs Zocken da. Wer viel unterwegs ist und auch auf Reisen viel Rechenpower benötigt, ist mit so einem Notebook gut beraten. Allerdings sind solche Geräte meist deutlich teurer als Gaming-PCs mit vergleichbarer Ausstattung. Die Investition lohnt sich aber, schließlich lassen sich Prozessoren und Grafikchips später nicht gegen aktuelle Hardware austauschen. Schlimmer noch: Häufig sind selbst SSD und Arbeitsspeicher fest auf der Hauptplatine verlötet und lassen sich deshalb ebenfalls nicht durch stärkere Komponenten ersetzen.

Das sollte drinstecken

Wie bei PCs gilt aber auch für Notebooks: Spieler können nur das anschaffen, was der Geldbeutel hergibt. Im Preisrahmen um 1.000 Euro sollten folgende Komponenten an Bord sein:

  • Prozessor: Ein Oberklasse-Prozessor des Typs Core i7 aus Intels Comet-Lake-Reihe sollte als Motor für Tempo sorgen, alternativ eine starke Ryzen-7-CPU aus AMDs 4000er-Reihe.
  • Arbeitsspeicher (RAM): Der Prozessor sollte auf einen 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher vom aktuellen Typ DDR4 zugreifen können.
  • Grafikchip: Starke Grafikprozessoren hat AMD für Notebooks derzeit nicht im Programm. Daher empfehlen sich ausschließlich Grafikchips von Nvidia. In der Preisklasse um 1.000 Euro darf es gern ein GeForce-RTX-2060-Super-Modell von Nvidia sein. Die finden Zocker aber nur in knapp kalkulierten Gaming-Notebooks. In dieser Preisklasse weit verbreitet sind eher die Einstiegsmodelle GeForce GTX 1660 Ti und GTX 1650 Ti.
  • SSD und Festplatte: Eine SSD muss auf jeden Fall drin sein, empfehlenswert ist ein M.2-Modell mit mindestens 500 Gigabyte Speicher und schnellem PCI-Express-3.0-Anschluss, das nervige Ladezeiten reduziert. Da SSDs mit viel Speicher nach wie vor recht teuer sind, sollte im Notebook noch eine große Festplatte (1 Terabyte) für weitere Daten wie Fotos, Videos und Musik stecken.
  • WLAN: Natürlich sollte auch bei Notebooks schnelles WLAN-x Serie sein – wer will schon per lästiger Netzwerkstrippe ins Internet!

Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

Noch nicht sicher, ob es ein Arbeits-Notebook oder ein Gaming-Modell werden soll? Kein Problem, hier gibt’s den Schnellvergleich mit den wichtigsten Eigenschaften beider Notebook-Arten.

Der Bildschirm ist das A und O

Der Spaß beim Arbeiten und Spielen steht und fällt aber nicht nur mit leistungsstarken Komponenten, sondern auch mit dem verbauten Display. Dabei reicht es völlig aus, wenn das Notebook Bildinhalte in Full HD mit 1920×1080 Pixeln zeigt. Vor allem müssen Figuren, Objekte und Umgebungen auf dem Display mit originalgetreuen Farben sowie bei Bedarf mit viel Kontrast und Helligkeit zu sehen sein. Zudem sollte der Bildwechsel wie bei allen geprüften Notebooks in unter 20 Millisekunden über die Bühne gehen. Andernfalls gibt’s in schnellen Actionszenen hässliche Schlieren auf dem Display. Ob es ein Gaming-Notebook mit 15,6 oder 17,3 Zoll großem Display sein soll? Geschmackssache. Käufer sollten aber darauf achten, dass ein Display mit einer Bildwiederholrate von 144 Hertz verbaut ist. Sie zeigen Bewegungen von Spielfiguren viel geschmeidiger als ein 60-Hertz-Bildschirm, ausgelöste Aktionen erscheinen zackiger auf dem Display. Zudem erledigen sie den Bildwechsel in unter sechs Millisekunden. Das garantiert eine schlierenfreie Wiedergabe, selbst in schnellen Actionszenen.

Warum kein 4K?

Vereinzelt gibt es auch Notebooks mit 4K-Displays, die Inhalte mit 3840×2160 Bildpunkten schärfer darstellen sollen. Tests zeigten aber: Die Unterschiede auf den im Vergleich zu Monitoren kleinen Notebook-Displays sind marginal. Zudem muss die Hardware viermal mehr Bildpunkte berechnen, und das mindestens 40-mal pro Sekunde. Das kostet viel Energie – ruck, zuck ist der Akku leer. Al­ternativ lässt sich beim stationären Spiel mit dem Notebook ein großer 4K-Monitor anschließen. Aber egal ob auf dem eingebauten Display oder auf einem separaten Bildschirm – 4K kostet viel Leistung. Und die oft in 1.000-Euro-Notebooks verwendeten Grafikchips GeForce GTX 1660 Ti und GTX 1650 (Ti) sind dafür zu schwach. Für eine flüssige 4K-Wiedergabe sollte mindestens ein RTX-2060-Super-Chip im Laptop stecken, besser noch ein RTX-2070-Super-Modell.» Zusätzliche Frischluft: Laptop-Kühlung im Vergleich

Gaming-Laptops: Maus statt Touchpad

Ebenfalls mehr als nervig sind Touchpads – zumindest beim Zocken: Die in den geprüften Notebooks sind sehr ordentlich, taugen aber nur für die Bedienung von Windows, Office- und Internetanwendungen. Der Kauf einer Gaming-Maus ist also Pflicht. Eine extra Gaming-Tastatur ist bei den getesteten Modellen unnötig: Die in den Notebooks verbauten sind aufs Zocken getrimmt. Bei allen leuchten die Tasten; vereinzelt verfügen sie sogar über separate Schalter, die Sie optional mit Befehlen und Befehlsfolgen (Makros) im Spiel belegen.

Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

Volle Power zum Zocken und Arbeiten. Klagen über mangelnde Leistung gab’s bei keinem Gaming-Notebook – da sind die getesteten auf Zack. Den Spiel-Maschinen geht unterwegs aber schneller der Saft aus als den meisten Office-Notebooks.

1. Platz: HP Pavilion Gaming Laptop 16-a0269ng

Mit dem Testsieger HP Pavilion Gaming Laptop 16 können Gamer vergleichsweise günstig mobil spielen. Schwachpunkte sind die eher lahme SSD und der veraltete WLAN-Standard. Dafür arbeitete es richtig flink – es zählte zu den schnellsten Testkandidaten. Auch gut: Das Display war das beste unter den Prüflingen der 1.000-Euro-Klasse.

Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,3 gut € 1,20

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HP Pavilion 16-a0269ng

  • Hohes Tempo
  • Tolles Display
  • Wenig Speicher
  • Nur WLAN-ac

2. Platz: Medion Erazer Defender E10

Das Medion Erazer Defender E10 ist einen Tick teurer als das HP, deshalb landet es auf Rang zwei. Sein Display bietet etwas weniger Kontrast, die Akkulaufzeit war die kürzeste im Test. Dafür hat es als einziges Notebook dank Festplatten-SSD-Kombi viel Speicher und geht im Gegensatz zum HP per WLAN-ax ins Netz.

Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,3 gut

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Medion Erazer Defender E10 (30029066)

  • Hohes Tempo
  • Tolles Display
  • Etwas wenig Kontrast
  • Kurze Akkulaufzeit

3. Platz: Lenovo Legion 5 15ARH05

Klar: Für 1.000 Euro gibt’s kein Top-Gamer-Notebook. Das Lenovo Legion 5 15ARH05 ist aber ein guter Hy­brid: schnell bei der Arbeit und gut für ein Game zwischendurch. Die mäßige Ausdauer und das maue Display kosten zwar wertvolle Punkte. Am Ende ist es jedoch der verdiente Preis-Leistungs-Sieger.

Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,5 befriedigend € 973,83

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Lenovo Legion 5 15 (82B5002A)

  • Hohes Arbeitstempo
  • Speicher erweiterbar
  • Mauer Bildschirm
  • Kurze Akkulaufzeit

4. Platz: Acer Nitro 5 (AN517-52-56A7)

Das Acer Nitro 5 ist eine ordentliche mobile Gaming-Maschine. Sein Display zeigt Farben aber etwas blass, und die Akkulaufzeit ist nicht überragend. Das Acer hat zwar keine zusätzliche Festplatte, dafür aber eine schnelle SSD mit so viel Speicher wie bei keinem anderen Prüfling im Test.

Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

2,4 gut € 1,01

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Acer Nitro 5 (AN517-52-56A7)

  • Sehr hohes Arbeitstempo
  • Hohes Spieletempo
  • Display zeigt Farben etwas blass
  • Unter Volllast laut

5. Platz: Asus FA706 TUF Gaming

Das schnellste Notebook landet auf dem letzten Platz. Woran liegt’s? Zum einen am mäßigen Display des Asus FA706 TUF Gaming. Zum anderen machte das Asus beim Spielen und unter Volllast am meisten Lärm. Dazu kommt die lückenhafte Ausstattung: Ein Kartenleser fehlt, ins Netz geht’s noch per WLAN-ac.

Gaming-Laptops im Test: Was taugen Notebooks um 1.000 Euro?

€ 1,08

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Asus TUF Gaming A17 FA706IU-H1021

Gaming-Laptop-Test: Fazit

Unter den Gaming-Boliden in der Preisklasse um 1.000 Euro hatte das HP Pavilion Gaming Laptop 16 im Test die Nase vorn: Es ist richtig schnell, gut ausgestattet und ausdauernd. Sein Display gefällt mit hoher Bildqualität. Da kann das Lenovo Legion 5 15ARH05 nicht ganz mithalten. Da es zum Testzeitpunkt 200 Euro günstiger war, erringt es aber den Preis-Leistungs-Sieg unter den Gaming-Notebooks.

* Der günstigste Preis kann inzwischen höher sein.

Eine Quelle: www.computerbild.de

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