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Instagram setzt auf KI und Sensibilisierung beim Jugendschutz

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Facebooks Foto- und Videoplattform soll sicherer werden. Deshalb bekommt Instagram neue Funktionen und Regeln zu Händen den Jugendschutz.


    Instagram setzt auf KI und Sensibilisierung beim Jugendschutz

(Bild: Ink Drop/Shutterstock.com)

Von

  • Eva-Maria Weiß

Um Instagram sicherer für Jugendliche zu machen, hat der Mutterkonzern Facebook mit Experten zusammengearbeitet und neue Funktionen entwickelt. Auch eine Anleitung für Eltern ist dabei rausgekommen. Wobei es eine solche in Deutschland bereits gegeben hat, sie wurde nun aktualisiert.

Neu ist auch, dass Instagram die Altersbeschränkung ernster nehmen will. Um die Plattform zu nutzen, fordert Facebook ein Mindestalter von 13 Jahren. Weil einige Teenies bei der Altersangabe lügen, soll jetzt Künstliche Intelligenz helfen. "Das Alter von jemandem online zu bestimmen ist sehr komplex und viele in der Branche scheiterten dran", schreibt Facebook in einem Blogbeitrag und wählt einen anderen Weg.

Erwachsene können ab sofort keine Nachrichten mehr an Minderjährige schicken, die ihnen nicht folgen. Als Minderjährig gilt, wer seine Altersangabe entsprechend gemacht hat, aber auch nach dem per Machine Learning geschätzten Alter. Neue Maßnahmen zum Schutz der Nutzer seien laut Facebook auch nötig, da man auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setze und dann keine Kontrolle mehr über die Inhalte von Nachrichten hat.

Ein weiterer Ansatz ist die Sensibilisierung von Jugendlichen. Sie bekommen Sicherheitshinweise und werden ermutigt, achtsam zu sein. Warnungen gibt es auch, wenn Minderjährige mit jemandem interagieren, der sich zuvor "potenziell auffällig verhalten" hat. Diese Funktion wird erst nach und nach verfügbar sein. Erwachsenen, die auffällig waren, soll es auch schwieriger gemacht werden, Jugendliche überhaupt zu finden. Sie werden ihnen nicht mehr vorgeschlagen. Selbst ihre öffentlichen Kommentare können versteckt werden.

Jugendliche werden außerdem ermutigt, ihre Konten auf privat zu stellen. Welche Vorteile das bringt, wird jetzt direkt bei der Anmeldung erklärt. Mehr Funktionen, Einstellungen und Maßnahmen für den Jugendschutz sollen in den kommenden Monaten folgen.

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(emw)

Quelle: www.heise.de

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