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Intel-Spezifikationen „Rocket Lake-S“: Core i9-11900K mit 5,3 GHz Boost

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Dank neuer CPU-Architektur sieht Intel den Desktop-Prozessor Core i9-11900K in PC-Spielen offenbar 8 solange bis 14 Prozent vor dem Core i9-10900K.


    Intel-Spezifikationen "Rocket Lake-S": Core i9-11900K mit 5,3 GHz Boost

(Bild: c’t)

Von

  • Mark Mantel

Die mutmaßlichen Spezifikationen zahlreicher kommender Desktop-Prozessoren aus Intels Baureihe Rocket Lake-S sind bekannt geworden. Eine Folie führt unter anderem die ausführlichen Taktfrequenzen, Anzahl der CPU-Kerne, Cache-Größen und Speichergeschwindigkeiten aller Core i9 und Core i7 auf.

Das Topmodell Core i9-11900K ist bekanntlich ein Achtkerner mit 16 Threads dank Hyper-Threading. Der Prozessor taktet laut der aufgetauchten Folie wie sein zehnkerniger Vorgänger Core i9-10900K mit bis zu 5,3 GHz, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, allen voran die Kühlung. Der All-Core-Turbo soll bei bis zu 4,8 GHz liegen. Die 125 Watt Thermal Design Power (TDP) übernimmt der Core i9-11900K trotz Reduzierung der CPU-Kerne ebenfalls vom Vorgänger.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Core i7-11700K nur bei den CPU-Taktfrequenzen vom Rocket-Lake-Topmodell: Er verzichtet auf den temperaturabhängigen "Thermal Velocity Boost" und kommt somit auf maximal 5,0 GHz. Der All-Core-Turbo sinkt von maximal 4,8 auf 4,6 GHz.

Die Fußnoten verraten allerdings noch einen zweiten Unterschied beim Arbeitsspeicher: Der Core i9-11900K und sein GPU-loses Schwestermodell Core i9-11900KF können demnach ohne Einschränkung mit DDR4-3200-SDRAM umgehen, bei allen anderen Modellen soll DDR4-3200 innerhalb der Spezifikation nur mit dem "Gear 2"-Modus funktionieren.

"Gear"-Modi hatte Intel bei den eigenen Notebook-Prozessoren mit der Ice-Lake-Generation eingeführt, von der Rocket Lake abstammt. "Gear 2" beschreibt im Ice-Lake-Datenblatt (PDF) die Halbierung des Speicher-Controller-Takts, sodass der Interconnect und damit die CPU-interne Kommunikation langsamer laufen. AMD setzt auf die gleiche Funktion bei den Ryzen-Prozessoren in Form eines FCLK-Teilers, der bei Ryzen 5000 allerdings erst ab DDR4-4000 automatisch umgeschaltet wird – gedacht für Speicher-Übertakter.

Im "Gear 1"-Modus mit vollem Controller-Takt sollen die meisten Rocket-Lake-CPUs DDR4-2933-SDRAM verwenden können. Ein Mitglied im chinesischen Chiphell-Forum zeigt derweil ein Z590-UEFI von MSI, in dem Nutzer den "Gear"-Modus manuell einstellen können.

Eine zweite Folie vergleicht derweil den Core i9-11900K in vier 3D-Spielen mit dem Vorgänger Core i9-10900K. Der Neuling schafft in Microsofts "Flight Simulator" demnach eine 14 Prozent höhere Bildrate und im Strategiespiel "Total War: Three Kingdoms" 13 Prozent mehr fps. Im Action-Shooter "Gears 5" und in der Rennsimulation "Grid 2019" liegt das Plus bei unter 10 Prozent. Zur Konsumentenelektronikmesse CES 2021 hatte Intel ein Plus von 2 bis 8 Prozent verglichen mit AMDs Ryzen 9 5900X in Aussicht gestellt.

(mma)

Quelle: www.heise.de

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