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McDonald’s: Hacker verschaffen sich Zugriff auf Mitarbeiter- und Kundendaten

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Cyberangriff uff Fast-Food-Kette in den USA, Südkorea und Taiwan bleibt wohl ohne große Folgen. Laut McDonald’s wurden keine Zahlungsinformationen gestohlen.


    McDonald's: Hacker verschaffen sich Zugriff auf Mitarbeiter- und Kundendaten


    McDonald's: Hacker verschaffen sich Zugriff auf Mitarbeiter- und Kundendaten

(Bild: zefart/Shutterstock.com)

Von

  • Frank Schräer

Der weltgrößte Fast-Food-Konzern McDonald's ist Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Eine interne Untersuchung ergab nach Angaben des Unternehmens, dass Hacker Zugriff auf eine geringe Anzahl von Dateien erlangten, von denen einige persönliche Informationen enthielten. Kundendaten seien nach bisherigem Kenntnisstand nur in Südkorea und Taiwan betroffen. McDonald's arbeite mit externen Experten an der Aufklärung des Vorfalls.

Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge verschafften sich die Cyber-Kriminellen Zugang zu Daten von Mitarbeitern, Franchise-Partnern und Restaurants des Konzerns in den USA. Hierbei sei es aber nicht um sensible persönliche Informationen gegangen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf ein internes Memo von McDonald's. Auch stellten die Hacker keine Lösegeldforderung. Der Geschäftsbetrieb habe nicht unter der Cyber-Attacke gelitten.

Während sich die in den Vereinigten Staaten gestohlenen Daten auf Informationen zu Restaurants und Mitarbeitern beschränken, wurden in Südkorea und Taiwan neben Mitarbeiter- auch Kundendaten erbeutet. Dazu gehören E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Lieferadressen. Zahlungsinformationen zählen laut McDonald's nicht dazu. Wie viele Kunden von dem Cyberangriff betroffen sind, verriet das Unternehmen nicht und erklärte lediglich, dass es sich um eine begrenzte Zahl handelt.

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Cyber-Attacken, bei denen Computer von Unternehmen verschlüsselt werden und Hacker Geld für die Freigabe verlangen, kamen zuletzt häufiger vor. Erst vor wenigen Wochen hatte ein Angriff dieser Art den Betrieb einer der größten Benzin-Pipelines in den USA gestoppt. Der Betreiber Colonial zahlte Erpressern ein Lösegeld von 4,4 Millionen Dollar.

Inzwischen konnte das FBI einen Großteil des Lösegelds beschlagnahmen, sodass sich der Schaden für Colonial in Grenzen hält. Trotzdem bleibt ein Millionenverlust. Auch der weltgrößte Fleischproduzent JBS aus Brasilien wurde vergangene Woche von einem sogenannten Ransomware-Angriff getroffen und zahlte 11 Millionen Dollar. (mit Material der dpa) /

(fds)

Quelle: www.heise.de

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