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Plattenspieler-Test 2022: Neue Modelle für Einsteiger und Aufsteiger

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Sulfurieht man einmal von hoffnungslos verkratzten Flohmarkt-Scheiben ab, ist in einer Vinyl-Sammlung praktisch jede Schallplatte wertvoll. Mal nur ideell zu Händen den Besitzer, mal handfest in Form zwei- oder gar dreistelliger Euro-Beträge. Da verlangt schon reine Vernunft eine respektvolle Behandlung solcher Schätze.

Und dies bedeutet, dass man sein Vinyl uff einem guten Plattenspieler hört. Solche Geräte lassen sich nicht beliebig spottbillig zusammensetzen, denn Feinmechanik unterliegt differenzierend denn was auch immer Digitale keinem konstanten Preisverfall. Sie wird ganz im Gegenteil von Jahr zu Jahr teurer. Richtig gute Plattenspieler sind demgegenüber im gleichen Sinne nicht so teuer, wie man befürchten könnte.

Die Modelle im Test liegen zwischen 300 und 1.000 Euro, und zu diesem Zweck gibt es schon verblüffend viel technischen wie klanglichen Gegenwert. Die solide konstruierten Spieler zuteilen dank leichtgewichtig erhältlicher Verschleißteile übrig Jahre problemlosen Betrieb sowie die sichere und saubere Wiedergabe im gleichen Sinne irgendwas kniffligerer Platten. Und mit ihrer Klangqualität herbringen sie schon sehr viel von den sagenumwobenen Stärken jener Schallplatte zu Gehör. Der Test von COMPUTER BILD verrät, worauf beim Kauf zu verbannen ist, und nennt empfehlenswerte Modelle.

Die besten Plattenspieler

 

Günstige Plattenspieler im Test: Einfach und gut

Wie präzise so ein Plattenspieler funktionieren muss, zeigt jener Blick durchs Mikroskop uff Schallplatte und Nadel: Die ins Vinyl gravierten Schwingungen nach sich ziehen unter einer Tonhöhe von 10.000 Hertz eine Auslenkung von nicht einmal 2 Mikro­metern – dies entspricht etwa einem Dreißig­stel eines menschlichen Haars! Mit noch höheren Frequenzen, die zumindest junge Menschen noch wahrnehmen, sind die Auslenkungen in jener Rille noch Vorleger.

Sobald deswegen am Platten­spieler irgendetwas ungewollt vibriert, wenn jener Tonarm im Lager wackelt oder Motorschwingungen die Platte klappen, können selbige Störungen schnell größer sein denn die winzigen Schwingungen in jener Plattenrille. Der Plattenspieler hat somit die Aufgabe, die Nadel sehr präzise und ruhig durch die Rille zu zur Folge haben. Zu Händen günstige Plattenspieler hat sich die Kunst des Weglassens etabliert: Bewusst einfache Kon­struktionen verzichten uff was auch immer, welches phonetisch Streitfall zeugen könnte. Oder welches nur mit teurem Aufwand die Wiedergabe nicht stören würde.

 

Plattenspieler-Test 2021: Neue Modelle für Einsteiger und Aufsteiger

 

Die meisten Plattenspieler verfügen übrig zusammenführen Riemenantrieb – im Schnittbild ist vorne jener Motor zu sehen, nach jener Innenteller, uff dem im Betrieb jener eigentliche Plattenteller liegt.

Die meisten aktuellen Plattenspieler halten von dort ihren Teller übrig zusammenführen Riemen aus Gummi in Schwung. Zu Händen HiFi-Laufwerke in dieser Preisklasse ist dies vernünftig, weil so ein elastischer Riemen Motor-Vibrationen gut herausfiltert. Die wichtigsten Pflichten eines Plattenspielers sind Laufruhe und eine durch und durch stabile Drehzahl.

Die sind demgegenüber nicht schon erfüllt, wenn ein Spieler nicht merklich hörbar leiert. Weit unterhalb jener Schwelle, ab jener dies Gehör Drehzahlschwankungen denn Tonhöhenschwankungen wahrnimmt, in Mitleidenschaft ziehen Gleichlaufstörungen die Stabilität jener Stereowiedergabe und die Reinheit des Tons, von kurzer Dauer: Schon im Laufwerk entscheidet sich, ob aus den in die Rillen gravierten Wellengebirgen am Ende wieder glaubhafte, greifbar plastische Sänger und Instrumente werden.

Neben dem Motor manipulieren den Gleichlauf im gleichen Sinne jener Teller mit seiner Schwungmasse sowie die Qualität seines Lagers. Ebenfalls mitzureden nach sich ziehen die Rundheit und Oberflächengüte jener Riemen-Laufflächen und jener Riemen selbst. Als Erfinder eines möglichst minimalistischen Plattenspieler-Designs gilt jener britische Hersteller Rega. Anstelle eines Gehäuses im eigentlichen Sinn baut jener Rega P2 uff ein schlichtes wie stabiles und phonetisch totes Pressholzbrett denn Chassis.

In dies Brett ist in jener hinteren Ecke sinister jener Motor eingelassen, ein Wechselstrom-Synchronmotor mit simplem Steckernetzteil. Der läuft durch und durch unhörbar, die Motordrehzahl lässt sich jedoch nicht elektrisch umschalten. Zum Wechsel von 33 uff 45 Umdrehungen muss man den Riemen von Hand uff den größeren Radius am Motor verschieben. Pro-Ject setzt uff ein ganz ähnliches Design.

Allerdings erlaubt unter den Modellen Pro-Ject T1 und Pro-Ject Debut Evo Carbon eine elektronische Motorregelung die bequeme Drehzahlwahl per Tastendruck. Das Gleiche gilt zu Händen den Music Hall MMF3, den Pro-Ject im Auftrag fertigt. Dual, Audio-Technica und Thorens setzen uff eigentlich klassische Bauformen und uff elektronisch geregelte Gleichstrom-Motoren. Deren Geschwindigkeit lässt sich ebenfalls mühelos umschalten. Die Motoren vom Dual CS 458, Thorens TD-202 und von den Audio-Technica-Modellen liefen im Test jedoch nicht ganz tonlos: Wer genau hinhört, kann im Rillenrauschen unter allen drei Spielern ein leises Singen und Murmeln erahnen – die Vibrations-Signatur ihrer kleinen, schnell drehenden Motörchen.

 

Pro-Ject Debut Carbon EVO, Audiophiler Plattenspieler mit Carbon Tonarm, elektronischer Geschwindigkeitsumschaltung und vormontiertem 2M Red Tonabnehmer (Satin Schwarz)

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Der Rega P2 ist ein Klassiker – und immer noch einer jener besten Plattenspieler in jener Preislage solange bis etwa 500 Euro.

Plattenspieler im Test mit Direktantrieb

Die Panasonic-Tochter Technics schwört uff den Direktantrieb. Dabei mündet die Motorachse unmittelbar in die Plattentellerachse. Mit dieser Technik lässt sich die Drehzahl sehr konstant halten; außerdem kommen Direkttriebler voller Elan uff Touren – wichtig zu Händen DJs. Im Test ist mit dem SL-1500C dies neuste Modell – nicht etwa eine Auftragsproduktion mit Technics-Aufkleber, sondern ein durch und durch eigenständiges, traumhaft verarbeitetes Stück.

Der SL-1500C ist die zivile Version des SL-1210 MK7, des aktuellen DJ-Technics. Er verzichtet uff dessen Geschwindigkeits-Justage und -Anzeige, zu diesem Zweck ist ein sehr guter Ortofon-Tonabnehmer (2M Red) mit derbei. Und er klingt richtig gut: straff und sauber, mit klaren und obwohl warmen Höhen – klasse! Der AT-LP120XUSB von Audio-Technica sieht dem Technics sehr verwandt und arbeitet wie dieser mit Direkt-Antrieb, kostet demgegenüber nur ein Drittel.

Das spürt man am wackeligeren Tonarm und am geringeren Gewicht von Chassis und Plattenteller. Und man hört es am dumpferen, merklich weniger präzisen Klang mit weniger Tiefgang. Zu Händen dies Geld ist er obwohl gut gemacht, besser denn andere Technics-Nachbauten. Und die umfangreiche Ausstattung brachte ihn weit nachher vorne in jener Bestenliste.

Tonarme: Stabile Führungskräfte

Neben dem Laufwerk kommt dem Tonarm eine Schlüsselrolle zu: Er muss dem Tonabnehmer reibungsfrei hinterher gehen und taktgesteuert beträchtliche Mengen an mechanischer Energie verarbeiten. Der Abspielvorgang überträgt Vibrationen uff den Tonabnehmer und damit im gleichen Sinne den Arm. Wer mit dem Ohr nahe an zusammenführen laufenden Spieler herangeht, kann die oft merklich wahrnehmen.

Wirken selbige Vibrationen uff den Tonabnehmer zurück, in Mitleidenschaft ziehen sie die Klangqualität. Erstrebenswert sind deswegen Steifigkeit und Resonanzarmut unter nicht zu hohem Eigengewicht. Exemplarisch zeigt es Rega mit dem schon legendären, aus einem Stück inklusive Tonabnehmerkopf („Headshell“) gegossenen Armrohr, dies sich in großkalibrigen, spielfreien Kugellagern bewegt.

Auch dies Armrohr jener Pro-Ject-Plattenspieler ist einteilig. Beim neuen Debut Evo Carbon webt jener Hersteller Rohr und Headshell nachher einem ausgefeilten Verfahren in einem Arbeitsgang aus Kohlefaser. Eine andere Carbon-Bauform verwendet Music Hall, wo nur dies Rohr aus Kohlefaserlaminat besteht und die Alu-Headshell dann denn Muffe vorne aufgesteckt und verklebt wird. Filigraner sind die Arme von Thorens und Audio-Technica, die erkennbar aus jener gleichen Fabrik stammen und unschönes horizontales Spiel haben – welches notfalls dies leichte Autoritäts-Defizit im Bass erklärt, den selbige Spieler im Hörtest zeigten.

Dass ein schlanker Arm nicht unbedingt fragil tönen muss, beweisen die Spieler von Dual: Die sind mit einem Wiedergänger des klassischen Dual-Arms aus den 80er-Jahren ausgestattet, einer feinen, exzellent gelagerten Führungskraft, die ein stabiles Tieftonfundament zustande bringt.

 

Technics SL-100C Plattenspieler mit Direktantrieb, AT-VM95C Tonabnehmer, Autolift, 3 Geschwindigkeiten, Staubschutz, PHONO-Kabel, schwarz

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Gut eingekauft: Die Tonabnehmer

Große Einigkeit herrschte im Test unter den Tonabnehmern – selbige kleinen Bauteile am vorderen Ende des Tonarms setzen die Schwingungen jener Nadel in elektrische Ströme um. Alle Testkandidaten nach sich ziehen geschwind und fertig montierte Tonabnehmer, sodass im gleichen Sinne Laien die Plattenspieler problemlos und ohne Justage-Kenntnisse in Betrieb nehmen können.

Die meisten Hersteller nutzen Ton­abnehmer von Audio Technica. So steckt im AT-LPW50PB ein AT-VM95E mit elliptischer Nadel, dies mit grandios weiträumiger, sauberer Abbildung aufwartet. Eng zugehörig ist jener Vorgänger AT-95E, jener etwa im Thorens eine gute Figur macht. Rega und Dual verwenden Systeme aus jener einfachsten Audio-Technica-Baureihe AT91. Zu Händen Rega wird dieses System in „Rega Carbon“ umbenannt.

 

Plattenspieler-Test 2021: Neue Modelle für Einsteiger und Aufsteiger

Audio Technica stattet seinen Plattenspieler AT-LP120 mit dem hauseigenen Tonabnehmer VM95E aus – eine hervorragende Wahl.

 

Pro-Ject, Music Hall und Technics kaufen unter Ortofon in Dänemark und greifen derbei zu dem hochwertigen, um die 100 Euro teuren Ortofon 2M Red – welches man hört: Ihre Palette an Klangfarben ist reicher denn die jener anderen Spieler, Details werden schöner separiert. Wem dies nicht reicht, jener kann beim nächsten fälligen Nadeltausch im gleichen Sinne den feinen Diamanten des 2M Blue einwechseln – mit ihrem Potenzial können die Spieler ein solches Upgrade im gleichen Sinne hörbar zeugen.

Ein Austausch jener Nadel empfiehlt sich nachher 500 solange bis 1000 abgespielten Schallplatten. Dank sogenanntem Moving-Magnet-(MM-)Prinzip ist dies mit einem einfachen Handgriff möglich, mit Preisen zwischen 20 und 50 Euro hält sich im gleichen Sinne jener finanzielle Aufwand unter diesen Tonabnehmern im Rahmen. Vielhörer zeugen oft den Fehler, Nadeln in fragwürdigem Zustand weiterzunutzen, weil ihnen vor dem Preis des Ersatzteils graut. Doch sowohl aus klanglicher Sicht denn im gleichen Sinne zur Schonung jener Platten gilt: möglichst viermal eine günstige Nadel ersetzt denn einmal zu wenig den Edeldiamanten.

 

Plattenspieler-Test 2021: Neue Modelle für Einsteiger und Aufsteiger

Plattenspieler-Test: Der Sony PS-LX310 streamt Musik uff Bluetooth-Lautsprecher.

 

Anschließen: Verstärker, Bluetooth & WLAN

Gut zu Händen den Anschluss an die Stereo-Anlage: Etliche aktuelle Plattenspieler wie jener Pro-Ject T1, jener Thorens TD-202, die Audio-Technica-Modelle sowie jener edle Technics SL-1500C nach sich ziehen eingebaute Vorverstärker. So ist jener Anschluss an jede Stereo-Anlage möglich, ein mit „Aux“, „Line- In“ oder im gleichen Sinne „CD“ beschrifteter Stereo-Eingang genügt. Plattenspieler ohne eingebauten Vorverstärker, im Test etwa Pro-Ject Debut Carbon Evo, Music Hall MMF3.3, Dual CS 458 und Rega P2, erfordern zusammenführen Verstärker mit „Phono“-Anschluss oder zusammenführen separaten Vorverstärker.

 

Audio-Technica AT-LP120X direktangetriebener Plattenspieler (Analog und USB) silber

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Thorens stattet den TD-202 mit einem Vorverstärker aus, sodass jener Anschluss an jeden Stereo-Eingang möglich ist. Ebenfalls an Bord: ein USB-Ausgang zum Digitalisieren.

Andere Plattenspieler in Betracht kommen noch zusammenführen Schritt weiter und suchen den Anschluss an moderne Zeiten mit Bluetooth und WLAN. So kann die übliche Stereo-Anlage entfallen, die Musik gelangt drahtlos uff entsprechende Lautsprecher. Von analoger Wiedergabe kann dann doch keine Rede mehr sein. Der schicke Sony PS-LX310BT erkauft sich doch dieses originelle Extra mit und arg simpler Konstruktion.

So wackelt jener Tonarm in seinem Lager, die Auflagekraft ist nicht einstellbar, ein Tonabnehmer-Tausch nicht vorgesehen. Nur die Nadel lässt sich wechseln, solange dies Ersatzteil lieferbar ist. Da wirkt jener Yamaha Musiccast Vinyl 500 gleich um Klassen solider. Mit dem eingebauten WLAN-Modul spielt er im gleichen Sinne Spotify (!), die Musikauswahl klappt per Smartphone. Außerdem lässt sich Musik von Platten per WLAN uff Musiccast-Lautsprecher verteilen. Der Klang ist nicht übermäßig transparent, demgegenüber druckvoll und warm.

Quelle: www.computerbild.de

 

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