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Studie: Google-Betriebssystem Android sammelt 20 Mal mehr Daten als Apple iOS

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Neue Studie  

Android-Handys vereinen viel mehr Daten denn iPhones

31.03.2021, 12:43 Uhr | str, t-online

Studie: Google-Betriebssystem Android sammelt 20 Mal mehr Daten als Apple iOS

Ein Google Pixel Smartphone im Vergleich zu einem alten iPhone: Android-Handys senden viel mehr Nutzerdaten an Google denn iPhones an Apple, sagt eine Studie aus Irland. (Quelle: Richard B. Levine/imago images)

Smartphones vereinen selbst dann Daten, wenn sie nicht umtriebig genutzt werden. Laut einer Studie aus Irland umziehen iPhones in diesem Zusammenhang jedoch fühlbar sparsamer vor denn dasjenige Google Betriebssystem Android.  

Android-Nutzer nach sich ziehen beim Smartphone-Kauf die größere Auswahl und Preisspanne. Apple-Fans hingegen schwören uff die Zuverlässigkeit dieser Geräte. Seit einiger Zeit wirbt dieser iPhone-Konzern freilich vor allem mit dem Thema Datenschutz um dasjenige Vertrauen dieser Nutzer – und setzt mit seinen verschärften Auflagen App-Entwickler und Konkurrenten massiv unter Druck

Eine Studie aus Irland scheint nun zu ratifizieren, dass zwischen den beiden dominanten Smartphone-Betriebssystemen erhebliche Unterschiede im Umgang mit Nutzerdaten vorliegen. So senden und empfangen zwar sowohl iPhones denn nebensächlich Android-Geräte im Hintergrund permanent Daten – nebensächlich wenn dieser Besitzer ohne Rest durch zwei teilbar keine App umtriebig nutzt und unabhängig von den Privatsphäre-Einstellungen. Unter iOS verlassen freilich im Vergleich fühlbar weniger Daten dasjenige Gerät denn c/o dem Google-Betriebssystem Android.

Alle 4,5 Minuten werden Daten übermittelt

Der Computerwissenschaftler Douglas Leith vom Trinity College in Dublin hat sich zum Besten von seine Untersuchung genau repräsentabel, wie viele Daten dasjenige Gerät in verschiedenen Situationen aussendet, ohne dass dieser Nutzer irgendwas davon mitbekommt oder dies steuern kann. Übermittelt werden zum Beispiel Sensordaten, Telefonnummer, Gerätenummer, Standort und lokale Netzwerkinformationen.

Selbst im Leerlauf nehmen die Geräte im Schnitt jeglicher 4,5 Minuten Kontakt zu einem Server dieser Betriebssystem-Hersteller uff. Auch vorinstallierte Hintergrund-Dienste und Apps wie Safari oder Chrome, Siri oder Google Assistant, die Google-Suchleiste oder sogar die Wecker-App tragen ihren Anteil daran.

Insgesamt kommt Leith zu dem Ergebnis, dass Android im Vergleich zu Apples Betriebssystem iOS etwa die 20-fache Menge an Daten produziert. So fliegen beim Start eines Android-Geräts etwa 1 Megabyte (MB) an, c/o einem iPhone sind es nur 42 Kilobyte (KB). Innerhalb von zwölf Stunden im Leerlauf sendet Android ebenfalls 1 MB aus, iOS hingegen nur 52 KB. 

Das sagen Google und Apple zu dieser Studie

Google weist die Vorwürfe zurück und wirft dem Forscher eine fehlerhafte Messmethodik vor. Durch den Versuchsaufbau könnten bestimmte Datenströme, die nebensächlich von den iOS-Geräten zur Neige gehen, nicht erfasst worden sein. In einer Stellungnahme teilte dieser Konzern dem Technik-Magazin „ArsTechnica“ mit: „Nach unseren Recherchen liegen diese Ergebnisse um eine Zehnerpotenz daneben, und wir haben unsere methodischen Bedenken vor der Veröffentlichung mit dem Forscher geteilt.“

Auch Apple äußerte sich uff Nachfrage von „ArsTechnica“ skeptisch und ließ oben verschmelzen Sprecher mitteilen, dass die Studie zumindest teilweise uff Missverständnissen beruhe. Der Konzern betont, dass Apple seine Nutzer nicht gegen deren ausdrücklichen Wunsch tracken könne. 

Ist die Datensammelei alternativlos?

Google weist außerdem darauf hin, dass dieser permanente Datenaustausch c/o internetfähigen, ständig verbundenen Geräten nun mal in dieser Natur dieser Sache liege. Die Forschungsarbeit umreiße lediglich „wie Smartphones funktionieren“. Der in dieser Studie geschilderte Informationsaustausch helfe in diesem Zusammenhang „sicherzustellen, dass iOS oder Android-Software aktuell ist, dass die Dienste wie beabsichtigt funktionieren und dass das Smartphone sicher und effektiv läuft“. 

Deshalb gebe es nebensächlich keine Möglichkeit zum Besten von Nutzer, jeglichem Datentransfer zu widersprechen. Bestimmte Telemetrie- und Konfigurationsdaten werden zum Beispiel gesucht, um dasjenige Betriebssystem zu auf den neuesten Stand bringen oder um Sicherheitslücken und andere Probleme zu beheben. Selbst Leith kommt im Prinzip zu einem ähnlichen Ergebnis: „Derzeit gibt es wenige, wenn überhaupt irgendwelche, realistische Optionen, um den Datenaustausch zu verhindern“, schreibt er. Trotzdem warnt er vor den Gefahren dieser Datensammelei. 

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Ganz neu ist die Erkenntnis, dass Smartphones nebensächlich im Ruhezustand Daten an Apps und Betriebssystem-Hersteller übertragen, übrigens nicht. Bereits 2019 veröffentlichte die „Washington Post“ verschmelzen großen Bericht oben die heimlichen Datentransfers von Apples iPhones. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder ähnliche Untersuchungen. Geändert hat sich seither nur, dass sich große Tech-Konzerne wie Facebook, Google und Apple durch verschmelzen immer restriktiveren Umgang mit Nutzerdaten einerseits denn datenschutzfreundliche Unternehmen inszenieren und wiederum ihre Vormachtstellung gegensätzlich kleineren Konkurrenten ergänzen konnten. 

Quelle: www.t-online.de

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