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Elektronische Patientenakte 2021: So funktioniert die neue ePA

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Stickstoffgasächste Etappe gestartet  

Wo Sie die E-Patientenakte erhalten – und welches sie bringt

01.07.2021, 17:57 Uhr | dpa

Elektronische Patientenakte 2021: So funktioniert die neue ePA

Elektronische Patientenakte: Damit sollen medizinische Unterlagen an einer Stelle digital gebündelt werden. (Quelle: Halfpoint/Westend61/dpa/tmn)

Keine Ordner voller medizinischer Unterlagen mehr, stattdessen vom Befund solange bis zur Therapie die Gesamtheit in einer App. Das verspricht die elektronische Patientenakte. Zum 1. Juli folgte ein entscheidender Schritt.

Das große Digitalisierungsprojekt des deutschen Gesundheitswesens, die elektronische Patientenakte (ePA), hat verschmelzen wichtigen Meilenstein erreicht: Zum 1. Juli zu tun sein sämtliche Arztpraxen an die digitale Telematik-Infrastruktur des Gesundheitswesens (TI) erreichbar sein.

Nach Auskunft jener Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Kurs-Buchwert-Verhältnis) hat dies untergeordnet weitgehend geklappt. So sind „nahezu alle Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten“ an die TI erreichbar. Sie soll verschmelzen sicheren und schnellen Datenaustausch im Gesundheitswesen geben.

Praxen sind an Update des Konnektors gebunden

Der Teufel im Kontext jener ePA-Einführung liegt durchaus im Detail. Um die digitale Akte nutzen zu können, nötig haben die Praxen nämlich noch ein Update zum Besten von ihren Konnektor. Das ist ein Stück Hardware, dies sie mit jener geschützten TI verbindet.

„Am Markt gibt es drei Hersteller, einer davon bietet derzeit das notwendige, zertifizierte Update an“, sagt Kurs-Buchwert-Verhältnis-Sprecher Roland Stahl. Bei den anderen beiden sei die Aktualisierung angekündigt. Hier sei es freilich in Rede, ob es zum Besten von die Praxen fristgerecht verfügbar sein werde.

Was sind die Vorteile jener E-Akte und wo erhält man sie? Die wichtigsten Fragen und Antworten darauf.

Was ist dies Ziel jener E-Akte?

Mehr Transparenz und eine bessere gesundheitliche Versorgung. Der Hintergedanke ist: Liegen Befunde, Arztbriefe, Therapiemaßnahmen und Medikationspläne gebündelt an einer Stelle vor, soll dies den Medizinern helfen, zielgerichteter zu handeln – untergeordnet in Notfällen. Zudem sollen doppelte Untersuchungen verhindert werden, weil notwendige Infos, zu Blutwerten zum Beispiel, in jener Akte stillstehen.

Das Problem ist, dass es bisher an so einer Vernetzung hapert. „Die elektronischen Systeme in Praxen und Krankenhäusern verstehen sich untereinander – freundlich gesprochen – nicht immer“, sagt Prof. Dirk Müller-Wieland, Vorsitzender jener Kommission Digitalisierung im Kontext jener Deutschen Diabetes Gesellschaft.

Wie kommen Patienten an die E-Akte?

Die gesetzlichen Krankenkassen zu tun sein die ePA andienen, eine Nutzung durch die Versicherten ist ohne Zwang. Der Zugriff funktioniert droben eine App, die von jener eigenen Krankenkasse angeboten wird. Um sich in jener App zum Besten von die E-Akte zu registrieren, braucht man eine elektronische Gesundheitskarte mitsamt PIN. Die Geheimnummer bekommt man von jener Kasse.

Wer kein Smartphone oder Tablet hat, kann die E-Akte untergeordnet schriftlich im Kontext jener Krankenkasse ordern. Sie wird dann beim nächsten Arztbesuch aktiviert. Der Zugriff hinaus die Akte, etwa von zu Hause aus, ist freilich nur droben die App möglich.

Wer befüllt die E-Akte mit Daten?

Die Nutzer selbst können Daten tun oder löschen. Außerdem können sie Ärzten, Pflegern, Hebammen, Therapeuten und Apothekern den Zugriff erlauben und ihnen sie Berechtigung untergeordnet wieder entziehen. Wer keine App hat, soll die ePA beim Arztbesuch in jener Praxis droben dies Kartenterminal befüllen lassen können.

Zur Einführung jener E-Akte soll es freilich erstmal eine Testphase mit ausgewählten Praxen und Krankenhäusern verschenken, ehe die flächendeckende Vernetzung beginnt. Arztpraxen sind seit dem Zeitpunkt dem 1. Juli 2021 verpflichtet, mit ihren Systemen den Zugriff hinaus die E-Akte zu geben. Krankenhäuser mussten ihre Infrastruktur schon zu Beginn des Jahres umstellen, ihnen drohen im Kontext Nichteinhaltung freilich erst 2022 Sanktionen. Apotheken werden von Anfang an dazu in jener Lage sein, arzneimittelbezogene Informationen in jener Akte zu hinterlegen.

Welche Daten können abgelegt werden?

Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte, Röntgenbilder, elektronische Medikationspläne, elektronische Arztbriefe, Notfalldatensätze. Ab 2022 sollen untergeordnet jener Impfausweis, jener Mutterpass, dies Untersuchungsheft zum Besten von Kinder, dies Zahn-Bonusheft oder E-Rezepte digital einsehbar sein. Ab dann können Nutzer all jene Daten zudem strukturiert speichern, vorher geht dies nur unsortiert.

Was passiert mit älteren Daten?

Laut dem Patientendaten-Schutz-Gesetz zu tun sein Ärzte nur Patientendaten in die E-Akte eintragen, die im Zusammenhang mit dem aktuellen Behandlungsfall erhoben werden. Sie zu tun sein laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen freilich nicht sämtliche schon vorhandenen Daten und medizinischen Befunde einspeisen. Zu Händen ältere Daten gebe es noch keine hundertprozentige Einigung, sagt Mediziner Müller-Wieland.

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Hier gibt es Kritik. Denn zum Besten von die Startphase ist im Kontext den Zugriffsrechten eine abgespeckte Version vorgesehen. Patienten können nur forcieren, ob eine Fachkraft hinaus die Inhalte jener Akte zupacken darf, freilich nicht, wer genau welche Befunde sehen darf. Praktisch kann dies zum Beispiel bedeuten: Der Hausarzt sieht eventuell verschmelzen Befund des Psychologen, ohne dass jener Patient dies möchte.

Das soll sich erst 2022 ändern. Datenschützer monieren dies vehement, dies Bundesgesundheitsministerium teilt die Bedenken nicht. Die Gematik ist die Gesellschaft, die die Struktur zum Besten von die E-Akte schafft, dies Gesundheitsministerium ist ihr Hauptanteilseigner. Die Gematik verspricht, die Daten seien sicher. Die Server stünden in Deutschland, europäische Datenschutzbestimmungen würden beachtet. Verantwortlich zum Besten von die Datenverarbeitung seien die Anbieter, in jener Regel darum die Krankenkassen.

Was bringt die E-Akte zum Besten von Patienten?

Eugen Brysch, Vorstand jener Deutschen Stiftung Patientenschutz, sieht vor allem zum Besten von ältere Menschen mit mehreren Krankheiten Vorteile. Sie können von einer besseren Konzentration jener Informationen jener verschiedenen Fachärzte und Therapeuten profitieren.

Er spricht freilich untergeordnet praktische Probleme an. Zum Beispiel, dass vor allem ältere Patienten oft weder Tablet noch Internetzugang nach sich ziehen. Oder, dass die E-Akte mit Blick hinaus Datenschutz und Funktionen limitiert startet und Arztpraxen zunächst nicht verpflichtet sind, an die Infrastruktur angebunden zu sein.

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Diabetologe Dirk Müller-Wieland sieht die Entwicklung positiv. „Es ist ein richtiger Ansatz, dass der Patient direkten Zugang bekommt zu seinen Krankheits- und Versorgungsdaten und er auch, wie immer, sagen kann, was damit geschieht.“ Ein Stolperstein muss freilich aus dem Weg geräumt werden: „Die Infos sollten dann natürlich auch so formuliert werden, dass Patienten sie verstehen können.“

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen hinaus keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und die Erlaubnis haben nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quelle: www.t-online.de

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