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iPhone-Zubehör im Vergleich: Lohnt sich das Original von Apple?

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iPhone-Zubehör im Vergleich: Lohnt sich das Original von Apple?

iPhone 13 mini: Das originale Apple-Zubehör ist nicht immer die beste Wahl. (Quelle: Dean Pictures/imago images)

Ladekabel, Kopfhörer, Lederhüllen: Apple bietet für seine iPhones allerhand Zubehör an. Neu sind die AirTags, um den verlorenen Schlüssel wiederzufinden. Wir haben verschiedene Apple-Produkte mit Drittanbieter-Varianten verglichen und verraten, wo Sie sparen können – und wo sich doch das Original tatsächlich lohnt. 

Apple ist meist knausrig, wenn es um kostenloses Smartphone-Zubehör geht. Zeitgemäße Gadgets wie ein schnelles Ladegerät oder Bluetooth-Kopfhörer sind im Lieferumfang von iPhones nicht enthalten. Bei den neuen Modellen fehlt das Ladegerät sogar gleich komplett. Genügend Drittanbieter sehen dort ihre Chance und bieten günstige Alternativen an. Doch bieten diese die gleiche Qualität? 

Der große iPhone-Zubehör-Vergleich

Wir haben uns Apple-Zubehör wie Kopfhörer, Schutzhüllen, Bluetooth-Tracker sowie Ladekabel vorgenommen und mit einer Alternative von Drittanbietern verglichen. Auch die neuen AirTags sind dabei.

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iPhone-Ladekabel: Apple vs. Anker

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Das iPhone-Ladekabel Powerline II vom Zubehörhersteller Anker wurde von Apple MFi-zertifiziert. „MFi“ steht für „made for iPhone/iPad/iPod“ und bedeutet, dass die Qualitätsstandards von Apple eingehalten werden. Sie bekommen das Ladekabel von Anker also nicht nur deutlich günstiger, sondern können es auch bedenkenlos mit Ihrem iPhone nutzen. Zusätzlich gibt Anker den Käufern des Lightning-Kabels eine lebenslange Garantie auf das Produkt. Zwar ist das Apple Original-Ladekabel etwas länger, jedoch kosten selbst längere Versionen des Anker-Kabels weniger als die 1-Meter-Variante von Apple. Wir empfehlen daher den Griff zum Lightning-Kabel von Anker. Fazit: die Alternative gewinnt.

Unser Tipp: Für neuere iPhones empfiehlt sich ein Aufladekabel mit USB-C-Anschluss und 20-Watt-Netztweil. So nutzen Sie die Schnellladefunktion und laden das Handy deutlich schneller auf. Im folgenden Abschnitt stellen wir unsere Empfehlungen vor.

Schnellladekabel und -stecker fürs iPhone

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Mit Fast-Charging laden Sie Ihr iPhone in nur 30 Minuten um 50 Prozent auf. Dafür benötigen Sie jedoch zusätzliche Hardware: Ein leistungsstärkeres Netzteil mit USB-C-Anschluss sowie ein USB-C auf Lightning-Kabel muss her. Der Zubehöranbieter Anker bietet auch hierfür eine deutlich günstigere Alternative samt Apple-Zertifizierung und lebenslanger Garantie: Zwar ist das Anker PowerLine II USB-C auf Lightning-Kabel etwas kürzer als das Apple-Original, allerdings liegt selbst die 1,8-Meter-Variante von Anker immer noch knapp unter dem Preis vom Apple-Kabel mit nur einem Meter Länge.

Beim Strom-Adapter gibt es einen größeren Unterschied. Während die Anker-Alternative aus einem Stück besteht, können Sie bei dem Apple USB-C Power Adapter den Netzstecker abziehen. Diese Möglichkeit ist besonders für Vielreisende von Vorteil. Sind Sie beispielsweise oft in Nordamerika unterwegs, können Sie sich einen Netzstecker für die Steckdose in den USA oder Kanada kaufen und sparen sich so klobige Adapter. Außerdem ist das Original-Teil von Apple etwas kompakter gebaut.

Sollten Sie auf den abnehmbaren Stecker sowie den kompakteren Aufbau verzichten können, erhalten Sie mit dem USB-C Ladegerät von Anker die gleiche Leistung zu einem deutlich geringeren Preis. Fazit: die Alternative gewinnt.

Schlüssel finden mit den AirTags und Tile

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Seit Frühajr 2021 gibt es die AirTags von Apple. Die kleinen unscheinbaren Anhänger lassen sich über das iPhone aufspüren und so verlorene Gegenstände wiederfinden. Wenn Sie einen AirTag an den Schlüsselbund, einen Koffer oder Rucksack befestigen, wissen Sie in einem Umkreis von 20 Metern, wo er sich befindet. Die Idee von Apple ist dabei nicht neu. Der Hersteller Tile gehört zu den Marktführern auf diesem Segment und hat schon seit sechs Jahren die kleinen Tracker im Angebot. Ein Vorteil gegenüber den AirTags sind die verschiedenen Versionen von Tile. Es gibt zum Beispiel eine kleine Scheckkarte, die auch in die Geldbörse passt. 

Apple hat dagegen den Vorteil der tiefen Integration in das eigene System. Wer ein iPhone 11 oder neuer besitzt, der sieht auf dem Bildschirm einen Richtungspfeil und kann den AirTag so auf wenige Zentimeter genau finden. Das funktioniert über Bluetooth und Apples eigenem U1-Chip. Wenn der Tracker außerhalb der Bluetooth-Reichweite verloren geht, werden andere iPhones zum Suchen eingesetzt. Liegt der verlorene Tracker samt Schlüsselbund also in der Bahn und es ist ein iPhone von einem Fahrgast in der Nähe, nimmt es Kontakt zum AirTag auf und sendet den Standort an den Eigentümer. All das passiert bereits bevor der Finder den AirTag überhaupt entdeckt hat.

Tile nutzt diese Funktion ebenfalls, profitiert allerdings nicht von den fast eine Milliarden iPhones, sondern nur von den eigenen Nutzern der Tile-App. Die Chance, dass ein Nutzer also genau am verlorenen Tracker vorbeiläuft, ist deutlich geringer. Vorteile gegenüber den AirTags sind dagegen die vielen Versionen als Karte oder Sticker. Fazit: Wer ein iPhone besitzt und einen Bluetooth-Tracker sucht, greift zu den AirTags. Preislich liegen die beiden Modelle nicht weit auseinander.

Leder-Case fürs iPhone: Apple vs. Porter Riley

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Auch wenn beide Hüllen aus echtem Leder sind, sieht das Apple Leder Case durch eine saubere Optik etwas moderner aus. Durch aufgesetzte Tasten und ein Mikrofaser-Innenfutter wirkt die vollumschließende Apple-Hülle auch robuster und bietet damit etwas mehr Schutz. Die Lederhülle von Porter Riley hat einen rustikalen Leder-Look. Die Tasten des iPhones erreichen Sie damit eher mühselig, da die Hülle nur Aussparungen im Tastenbereich hat. Allerdings kostet die Porter-Riley-Lederhülle im Vergleich zum Original deutlich weniger – das kann schon eine Überlegung wert sein. Beide Hüllen sind für das Smartphone zu empfehlen und in mehreren Farben und auch für verschiedene Modelle erhältlich. Fazit: unentschieden.

Bluetooth-Kopfhörer fürs iPhone: Apple vs. JBL

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Durch einen eigens für die AirPods konzipierten Chip integriert Apple die True-Wireless-Kopfhörer perfekt in sein Ökosystem. Schon beim Öffnen des Gehäuses verbinden sich die Kopfhörer mit dem Smartphone, ohne dass es eine weitere Aktion seitens des Nutzers erfordert. Auch die Verbindung mit anderen Apple-Geräten geht schnell und ohne großen Aufwand. Da sie ohne Ohrpassstücke auskommen, sitzen die AirPods bei manchen Nutzern zu locker im Ohr. Wenn Sie jedoch auf hohen Nutzungskomfort aus sind und beispielsweise für den täglichen Weg zur Arbeit unkompliziert Musik oder Podcasts hören wollen, empfehlen wir die AirPods aufgrund der besseren Integration ins Betriebssystem.

Mit der dritten Generation hat Apple das neueste Modell vorgestellt, auch die Vorgänger sind jedoch weiterhin zu empfehlen. Die Unterscheide liegen in einer längeren Akkulaufzeit und besserem Klang dank 3D-Audio.

Beim Klang liegen allerdings die Kopfhörer von JBL vorn: Im Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 02/2020) erreichen sie mit dem Urteil „gut (1,7)“ den ersten Platz. Sie können mit der Sprachassistentin Siri bedient werden und sind auch für Telefonate geeignet. Ihr Vorteil gegenüber den AirPods: Sie sind nach dem Standard IPX7 wassergeschützt und halten auch ein kurzes Untertauchen aus. Die Ohrpass-Stücke kommen mit Haken in verschiedenen Größen, sodass sie bei den meisten Käufern gut sitzen dürften.

Gut zu wissen: Mit den AirPods Pro hat Apple auch ein weiteres Modell im Angebot, das zusätzlich eine aktive Geräuschunterdrückung bietet. Fazit: Wegen der besonders leichten Handhabung gewinnen die AirPods.

iPhone-Panzerglas-Schutzfolie

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Apple selbst bietet keinerlei Schutzfolien für die eigenen Handys an. Wollen Sie sichergehen und die Frontseite Ihres iPhones gegen unschöne Kratzer und Sprünge schützen, empfehlen wir eine Panzerglasfolie. Der Hersteller LK bietet zum günstigen Preis ein Set aus gleich vier Folien an. Die Panzerglasfolie wird mit einer Schablone auf das Smartphone aufgebracht. Auch wenn eine Schutzfolie Ihr iPhone schützt, macht sie das Display nicht unkaputtbar.

Panzerglasfolien gibt es in allen verschiedenen Größen und Designs. Die Folie von Jetech ist für das kleinere iPhone SE eine gute Wahl. Zudem gibt es auch Folien, die einen zusätzlichen Sichtschutz gewähren, sodass anderen Menschen um Sie herum der Blick auf Ihr Display verwehrt und Ihre Privatsphäre geschützt bleibt.

Unser Fazit: Günstige Alternativen zumeist ausreichend

In den meisten Fällen können Sie beim Zubehör auch zur günstigen Alternative greifen. Besonders bei den neuen AirTags und den Kopfhörern bietet die Apple-Lösung jedoch so viel Mehrwert, dass wir das Original vor der Konkurrenz sehen. Vergleichen Sie vor dem Kauf immer aufmerksam die technischen Daten der Konkurrenzprodukte mit denen der Originale. Besonders bei unbekannten Ladezubehörherstellern sollten Sie immer auf die MFi-Zertifizierung von Apple achten.

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Wissenswertes zu iPhone-Zubehör

Was tun, wenn das iPhone das Zubehör nicht unterstützt?

Sollten Sie Probleme beim Einrichten der Geräte haben, lohnt sich in jedem Fall immer ein Neustart des Gerätes. Bleiben die Probleme weiter bestehen, suchen Sie bei Apple-Zubehör am besten den nächsten Apple-Store auf. Handelt es sich um Drittanbieter-Produkte, sollten Sie sich an deren Kundenservice wenden.

Beim Kauf von Ladezubehör sollten Sie immer auf die von Apple ausgegebene MFi-Zertifizierung achten. Sollte diese nicht vorhanden sein, gibt Apple keine Garantie darauf, dass das Zubehör funktioniert und keinen Schaden am Gerät herbeiführt. Zusätzlich kann Apple softwareseitig die Nutzung unterbinden.

Welches Zubehör eignet sich für das iPhone 13 und iPhone 13 Pro?

Da sowohl das iPhone 13 als auch das iPhone 13 Pro über einen Lightning-Anschluss verfügen, müssen Sie beim Kauf von Ladezubehör nichts beachten. Gleiches gilt bei Bluetooth-Kopfhörern und WLAN-Lautsprechern. Die neuesten iPhones sind mit allen Geräten kompatibel. Einzig bei Schutzzubehör sollten Sie genau auf die Modellangaben achten. Aufgrund neuer Display-Formen und veränderter Kameras sind weder Schutzhüllen noch -folien untereinander kompatibel.

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Quelle: www.t-online.de

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