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Telekom bringt digitale Bürgerdienste auf das Smartphone

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Termine, parken und mehr  

Neue App erspart Behördengänge

28.09.2021, 15:25 Uhr | t-online.de, svt

Telekom bringt digitale Bürgerdienste auf das Smartphone

Das Logo der Telekom: Kunden mit Prepaid-Tarifen müssen aufpassen. (Quelle: Thomas Imo/photothek.net/imago)

Die Telekom bietet mit der App Citykey einen digitalen Bürgerservice an. Endlich können viele Behördengänge bequem per Smartphone erledigt werden. Doch stört ein Faktor gewaltig.

Es ist ein lang gehegter Traum vieler Kommunen: Endlich den Bürgern ein digtales Rathaus anzubieten. Doch bislang fehlt es soft auch an geeigneten Apps. Die Telekom versucht mit CityKey diese Lücke zu schließen und geht mit dem angedachten Funktionsumfang ihrer App sogar noch einen ganzen Schritt weiter.

Die Telekom preist die App in ihrer Mitteilung als „der praktische digitale Begleiter für den Alltag in der Stadt“ an. Die vorgestellten Funktionen sind umfangreich. So kann der Mängelmelder eingesetzt werden, um per Foto mit genauem Standort auf kaputte Lampen hinzuzweisen. Anwohnerparkausweise können per Online-Funktion des Personalausweises beantragt und Termine mit Verwaltungen vereinbart werden.

Darüber hinaus lassen sich Nachrichten aus der Stadt mit anderen Nutzern teilen. Hinweise zu Sehenswürdigkeiten machen die Anwendung für Neubürger und Touristen gleichermaßen interessant.

Nur zwei Städte zum Start

Doch bis jede Stadt diese oder eine ähnliche App anbietet, dürfte noch viel Zeit vergehen. Denn Deutschland gehört beim Thema „Digitale Verwaltung“ im europäischen Vergleich nicht gerade zu den Spitzenreitern. Immerhin – die Zeit für Städte und Kommunen drängt: Bis 2022 haben sich Bund und Länder per Gesetz verpflichtet, ihre Verwaltungsleistungen auch elektronisch anzubieten.

Das ist natürlich auch über Websites möglich, die man bei der Stadtverwaltung ansteuern muss. Bequemer wäre dies natürlich per App – und genau hier versucht die Telekom mit der CityKey App eine Lösung zu bieten.

Damit das funktioniert, müssen natürlich auch auf Seiten der Verwaltung die entsprechenden technischen Voraussetzungen geschaffen werden, gleichzeitig möchte sicher nicht jede Kommune die selben Dienste anbieten.

Auch hier glaubt sich die Telekom auf dem richtigen Weg: Denn die einzelnen Funktionen basieren auf Open-Source-Modulen, sodass Kommunen ihre Dienste individuell anpassen können. Auch das Thema Datenschutz will man laut Konzerangaben ausreichend bedacht haben.

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Doch bis die eigene Stadt diese oder eine ähnliche Lösung anbietet, kann es noch dauern. Zum Start der App sind lediglich zwei Städte, Hennef und Siegburg, vertreten. Weitere Städte sollen allerdings bald folgen. Die App kann kostenlos in den App Stores von Apple und bei Google Play heruntergeladen werden.

Quelle: www.t-online.de

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